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Alt 19.08.2015, 21:26   #611 (permalink)
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Tach auch,

Zitat:
Zitat von sakura Beitrag anzeigen
...unglaublich ...
... aber wahr!
Der Punkt ist doch die damit vermittelte Aussage:
Wir sind ´s und ihr nicht! Und das soll auch so bleiben!

Weiter wird dabei nicht gedacht. Dabei wirbt das Blatt damit, dasz dahinter ein kluger Kopf saesze. Dazu musz man wohl in der Tat nichts mehr sagen - es spricht fuer sich ...


Grusz

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Alt 19.08.2015, 21:55   #612 (permalink)
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Tach auch,

was die australische Regierung da fuerhrt ist ja so eine Art Kalter Krieg gegen die eigene Bevoelkerung.
Der soll nun die Moeglichkeit genommen werden, Klagen gegen grosze Projekte vor Gerichten anzustrengen. Soetwas nennt man wohl eine staatlich sanktionierte Wirtschaftsdiktatur, wie sie uns mit den Freihandelsabkommen in beislang unvorstellbarem Ausmasz auch erwartet ...


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Alt 30.08.2015, 17:16   #613 (permalink)
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Hallo zusammen,

na nachem man nun versucht hat das mit den AKW´s zu vertuschen, also das man sie in andere Gesellschaften auslagern will um sich vor den Rückbaukosten zu verkriechen, will man nun auch große Geschütze gegen die Kohlenkraftgegner auffahren.

Über einen Link bin ich auf einen Bericht von Oxfam gestoßen, wo man wohl friedliche Kohlkarftgegner mit Mittel drangsalierte, die sie zu Hochzeiten nur bei radikalen AKW Gegner zum Einsatz kamen.


Darf man sich jetzt fragen ob da schon ein bisschen die Keule der staatlichen Allmacht in Form der Großgrundbesitzter & Industriellen nach alt Väter Sitte geschwungen wird ?
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Alt 31.08.2015, 09:32   #614 (permalink)
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Tach auch,

fragen darf man und fragen musz man sogar, wenn die Polizei als staatliches Vollzugsorgan mit teils erheblicher Gewalt gegen die Demonstranten vorgeht und dabei eng mit dem Eigentuemer kooperiert. Hatte man das nicht erst dieser Tage in Garzweiler gesehen?
Wenn sich ein Staat einseitig fuer die Belange kleiner Gruppen einspannen laeszt, ist er kaeuflich und somit korrupt!


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Alt 11.09.2015, 10:47   #615 (permalink)
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Tach auch,

wie E.on mitteilt soll das Atomgeschaeft nun doch nicht in eine Art Bad Bank ausgelagert wird. Anders als urspruenglich geplant sollen die insgesamt sechs AKW, an denen das Essener Unternehmen beteiligt ist, nicht zusammen mit den Kohlekraftwerken in einer neuen Gesellschaft zusammengefaszt werden. Damit reagiert man zwar auf einen Gesetzentwurf, haelt diesen aber fuer Verfassungswidrig. Etwas Imagepflege betreibt man - aber fuer seine Verantwortung ewas bezahlen will man derweil selbstverstaendlich nicht:
Zitat:
Zitat von E.on
Für konstruktive Lösungen sind wir nach wie vor offen. Staat und Unternehmen sind gemeinsam in die friedliche Nutzung der Kernenergie eingestiegen, jetzt müssen beide diesen Weg auch in gemeinsamer Verantwortung zu Ende gehen.
Nicht von ungefaehr werden dem Unternehmen Taschenspielertricks vorgeworfen.

Wie Ausgestrahlt meldet wird der Plan einer Atom - Stiftung trotz des Rueckschlags bei der Aufspaltung konsequent weiter verfolgt.

Zitat:
Zitat von ausgestrahlt
Vorerst ist der Eon-Plan gescheitert, sich aus der Verantwortung für die Folgekosten der Atomkraft-Nutzung zu stehlen. Und das ist gut so. Letztlich ist dieser Rückzug nach der Vorstellung von Gabriels Nachhaftungsgesetz auch der Beweis dafür, dass es bei der gescheiterten Abspaltung der Atom-Sparte in erster Linie darum ging, die Kosten den Steuerzahlern aufzudrücken.
Nun soll eine neue Kommission ueber die Aufteilung der Atom - Folgekosten zwischen den Konzernen und dem Staat verhandeln. Mit am Tisch sitzt auch Michael Vassiliadis, der Chef der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie. Vassiliadis hat gerade erst im Schulterschluss mit RWE und Vattenfall Gabriels Klimaabgabe fuer Braunkohlekraftwerke gekippt und stattdessen mehrere hundert Millionen Euro fuer die Konzerne rausgeschlagen. Trotz des Erfolges ist die Auseinandersetzung offenbahr nicht vorbei! Es geht sich also weiterhin um den lieben Mammon!


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Geändert von Yeti (11.09.2015 um 10:49 Uhr).
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Alt 11.09.2015, 20:39   #616 (permalink)
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Böse

Hi Yeti,
hi zusammen,

jo hatte ich auch die Tage gelesen. Natürlich werden sie versuchen Schadensminimierung im größten Umfang zu betreiben. Also für die Aktionäre, versteht sich...
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Alt 12.09.2015, 11:41   #617 (permalink)
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Moin zusammen,

mal wieder ein paar Betrachtungsweisen dieser Dinge, wie sie in der Welt geschehen...
Miniaturansicht angehängter Grafiken
anti-akw-aboutsometruth.jpg   anti-akw-realpolitical.jpg   anti-akw-ttip-texte.jpg  
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Alt 12.09.2015, 13:21   #618 (permalink)
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Ausrufezeichen

Hallo zusammen,

unschwer zu erkennen woher ich die Infos habe und den Hintergrund warum ich sie hier einstelle dürfte auch bekannt sein.

.ausgestrahlt-Newsletter
10. September 2015
es schreibt: Jochen Stay

Lesen, Handeln und Weiterschicken!


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Inhaltsverzeichnis
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1. Eon-Kuddelmuddel: AKW bleiben jetzt doch im Konzern
2. Atommüll-Kommission: Dazu ist alles gesagt
3. Initiativen: Positionen zum AKW-Rückbau
4. Blick über den .ausgestrahlt-Tellerrand
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-------------------

Liebe Freundinnen und Freunde,

dieser Newsletter wäre beinahe ein Fehlschlag geworden. Eigentlich
wollten wir heute eine großangelegte Eon-Boykottkampagne starten, weil
sich der Konzern durch seine Aufspaltung und die Ankündigung von Klagen
gegen Sigmar Gabriels Nachhaftungsgesetz der Verantwortung für die
Folgekosten der Atomkraft entziehen will. Weil sich auch viele
derjenigen darüber empören, die noch KundInnen bei Eon oder einem
Tochterunternehmen sind, sahen wir die Chance, mit einem Aufruf zum
Stromwechsel ökonomischen Druck auszuüben.

Wie oft vor dem Start einer neuen Kampagne, saßen wir gestern noch bis
in die Nacht am letzten Feinschliff. Doch schließlich waren die Texte
alle erstellt, und auch der Newsletter fertig, um ihn heute Morgen per
E-Mail zu verschicken. Wir wollten gerade Feierabend machen, da kam die
Meldung rein:

Eon behält die AKW im Konzern. Die geplante Aufspaltung findet zwar
trotzdem statt. Aber entgegen der ursprünglichen Pläne wandert die
Atomsparte nicht zusammen mit den Kohle- und Gaskraftwerken in das neue
Unternehmen Uniper, sondern bleibt bei Eon.

Das Handelsblatt schreibt: „Dieses Mal ist der Strategieschwenk
allerdings unmittelbar von der Politik erzwungen. Nachdem die
Bundesregierung ihre Pläne präsentierte, die Haftungsregeln für
Atomkonzerne zu ändern, sah [Eon-Chef] Teyssen keine Chance mehr, die
Vorhaben wie geplant durchzuziehen. (…) Für Teyssen ist das zweifellos
ein schwerer Rückschlag. Seine neue Strategie fußte bewusst auf der
klaren Trennung zwischen alter und neuer Energiewelt. Jetzt muss sich
die Eon neben Vertrieb, Netz und erneuerbaren Energien auch noch um
Rückbau und Entsorgung der Atomkraftwerke kümmern.“

Das heißt: Weil Gabriel trotz Aufspaltung eine Mithaftung von Eon für
die Folgekosten der Atomkraft wollte, lohnt sich das Abstoßen der AKW
für den Konzern nicht mehr. Das bedeutet aber im Umkehrschluss: Eon
wollte sich tatsächlich wider alle Dementis aus der Verantwortung
stehlen.
Der Beweis ist erbracht. Und der perfide Plan ist vorerst
gescheitert.

Das ist ein großer Erfolg für alle AtomkraftgegnerInnen, die seit
Monaten gegen die Eon-Pläne streiten. Über 107.000 Aktive haben die
gemeinsame Erklärung „Wir zahlen nicht für Euren Müll“ von
Umweltinstitut München und .ausgestrahlt unterzeichnet. Unzählige haben
die gefälschte Werbung „Sag mal Eon …“ auf Postkarten, Plakaten und als
Videoclip weiterverbreitet.

Aber es ist noch zu früh, den Erfolg zu feiern. Zu wahrscheinlich ist
ein neuer Taschenspielertick von Eon. Denn das Handelsblatt scheibt
weiter: „Noch hofft Teyssen aber auf eine politische Lösung: Er treibt
nach wie vor die Idee einer Atomstiftung voran, die sich um den
Atomausstieg kümmert. In den kommenden Monaten werden in Berlin
Gespräche erwartet, wie Regierung und Konzerne mit dem Problem umgehen
sollen. Die Regierung will dazu eine Kommission einrichten.“

Sigmar Gabriel fährt beim geplanten Nachhaftungs-Gesetz eine harte
Linie. Doch er hat von Vorneherein Hintertürchen offen gehalten. Der
offensichtlichste Weg aus der Verantwortung ist für Eon zwar versperrt
und damit kann sich der SPD-Chef profilieren. Aber die neue Kommission
wird auch über die Aufteilung der Atom-Folgekosten zwischen Konzernen
und Staat verhandeln.
Mit am Tisch sitzt dann Michael Vassiliadis, Chef
der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie. Vassiliadis hat im
Schulterschluss mit RWE und Vattenfall gerade kürzlich die Klimaabgabe
für Braunkohlekraftwerke verhindert und stattdessen mehrere hundert
Millionen Euro für die Konzerne rausgeschlagen.

Diesmal gehen die Verhandlungen um 38 Milliarden Rückstellungen und
wahrscheinlich noch viel mehr. Da kann durchaus am Ende ein für Eon
genehmes Ergebnis rauskommen. Und wer weiß, ob die AKW dann nicht doch
noch bei Uniper landen. Denn es fällt schon auf, dass sie jetzt in einer
vom sonstigen Eon-Geschäft weitgehend losgelösten Tochtergesellschaft
geparkt werden sollen.

Wir werden unsere Pläne für eine Boykottkampagne also nicht verwerfen,
sondern nur auf Eis legen. Die aktuelle Entwicklung ist auf jeden Fall
ein Etappensieg. Aber noch haben wir nicht dauerhaft erreicht, dass
diejenigen, die Milliarden an der Atomkraft verdient haben, auch für die
Folgen haften. Die Auseinandersetzung ist noch nicht vorbei, sondern
wird sich in den kommenden Monaten wahrscheinlich zuspitzen. Wer am Ende
wirklich zahlt, ist noch offen.

Übernächtigte Grüße

Jochen Stay
und das ganze .ausgestrahlt-Team

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2. Atommüll-Kommission: Dazu ist alles gesagt
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Die Atommüll-Kommission: Das sind fruchtlose Diskussionen um die
Aufbewahrung strahlender Abfälle ab dem 22. Jahrhundert. Dabei drängen
die aktuellen Probleme bei der Lagerung radioaktiver Stoffe immer mehr –
und nichts passiert.

Seit Mai 2014 habe ich für .ausgestrahlt jede Sitzung der Kommission vor
Ort in Berlin verfolgt und per Twitter live kommentiert. Wie die
Kommission tickt und warum sie sich immer weiter von einem
gesellschaftlichen Atommüll-Konsens entfernt, haben wir mehr als
ausführlich beschrieben. Dazu ist alles gesagt. Wenn die Runde am Montag
in Berlin zu ihrer 15. Sitzung zusammenkommt, dann werde ich nicht mehr
auf den BesucherInnen-Plätzen sitzen.

Wir verwenden unsere begrenzten Ressourcen stattdessen für andere
wichtige atompolitische Baustellen. Und klar: Wenn die Kommission dann
doch mal mehr schlecht als recht Ergebnisse produziert, dann werden wir
die auch analysieren und kommentieren. Aber dazu muss sich keiner
stundenlang in Berlin diese unsäglichen Diskussionen anhören.
.ausgestrahlt wendet sich verstärkt den Atommüll-Problemen des 21.
Jahrhundert zu – und der Stilllegung der noch laufenden AKW.

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3. Initiativen: Positionen zum AKW-Rückbau
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Mit dem Positionspapier „Abschaltung, Stilllegung und Rückbau von
Atomkraftwerken” fordern 76 Umweltverbände, Initiativen und
Anti-Atom-Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet höchste
Sicherheitsanforderungen und umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung bei
Stilllegungen sowie die mittelfristige Lagerung sämtlicher radioaktiver
Altlasten vor Ort. .ausgestrahlt ist Mitunterzeichner:
http://bit.ly/1L3e4lb

Zitat ende. Noch Fragen was in den Köpfen der Großen vorgeht ? Also Obacht, das die Regierung, ergo die Volksvertretung sich nicht wieder auf einen faulen Kompromiss einlässt, deren Folgen wieder der kleine Mann trägt, während die Gewinne ( subventioniert und steuerbefreit mindestens aber erleichtert ) an andere Stelle "eingefahren" werden.
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sakura ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.09.2015, 09:15   #619 (permalink)
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Tach auch,

eigendlich wuszten wir es schon lange:
Den Energiekonzernen fehlt das Geld, um ihre dreckigen Hinterlassenschaften sicher aufzubewahren. Insgesamt reden wir von weitern 30 Milliarden Euro. Das zeigt, dass die bisherigen Rueckstellungen bei weitem nicht ausreichen. E.on fehlen bis zu zwoelf Milliarden Euro, RWE bis zu zehn Milliarden Euro, bei EnBW und Vattenfall klaffe ebenfalls milliardenschwere Abgruende. Da die Aktien der Versorger angesichts dieser Tatsachen in die Tiefe stuerzen war die Motivation klar, warum man diese Kosten in eine Bad Bank auslagern wollte.

Die Unternehmen sind offenbar arg angeschlagen, wenn man den andauernde Verfall des Boersenwertes betrachtet. Bei RWE betragen die noch zu erbringenden Rueckstellungen mehr als der aktuelle Boersenwert des Unternehmens. Damit stellen sich auch grundsaetzliche Fragen nach der Sicherheit der vorhandenen Rueckstellungen. Zwar wird aus den Vorstandsetagen dementiert, dasz es Luecken gaebe. Momentan geht die Finanzplanung bei E.on und RWE offenbar davon aus, dasz sich die Rueckstellungen real mit 4,5 Prozent verzinsen lassen. Real heistt in diesem Fall, dasz die Inflationsrate bereits beruecksichtigt wird. Ob das nicht ein wenig zu optimistisch oder gar eine Milchmaedchenrechnung ist?

In Anbetracht der sich vor diesem Hintergrund anbahnenden Belastungen fuer die oeffentlich Hand, die womoeglich vor allem beim Endlager fuer hochradioaktiven Abfall fuer die Atomkonzerne - neben den genannten auch Vattenfall und EnBW - einspringen musz, fordert Ausgestrahlt, dasz die Dividendenzahlungen an die Aktionaere sofort eingestellt werden:

Zitat:
Zitat von Ausgestrahlt
Jetzt muss es vordringlich darum gehen, die notwendigen Beträge zu sichern, bevor nichts mehr zu holen ist. Das wird nur funktionieren, wenn Eon, RWE und Co das Geld in einen öffentlich-rechtlichen Fonds abgeben müssen und gleichzeitig weiter für Kostensteigerungen haften. Von den Konzernen fordere ich, dass sie jegliche Zahlung von Dividenden an ihre Aktionäre einstellen, solange das Geld für die Folgekosten der Atomkraft nicht gesichert ist. Es kann nicht sein, dass die Anteilseigner noch immer große Beträge aus dem Unternehmen abziehen, während darüber diskutiert wird, ob am Ende die Steuerzahler für die Atommüll-Kosten einspringen müssen. Wer viele Milliarden mit der Atomkraft verdient hat, muss auch für die Folgen geradestehen.
Im Klartext hiesze dies, E.on, Vattenfall, EnBW und RWE mueszten - ginge es nach den AKW-Gegnern - die offensichtlich noch vorhandenen 38 Milliarden Euro aus ihren Konzernen herausloesen, was vermutlich auf den Verkauf erheblicher Teile des Betriebsvermoegens hinausliefe. Eine offene Frage ist dabei, ob das ueberhaupt angesichts der fraglichen Rentabilitaet von Steinkohlekraftwerken moeglich waere.
Andererseits ist eine schnelle Stilllegung von Kohlekraftwerken aus klimapolitischer Sicht geboten, so dasz diese nicht nur aufgrund des Vormarsches der sauberen Konkurrenz sondern auch der politischen Rahmenbedingungen schnell weiter an Wert verlieren werden. In einer solchen Situation ist zu erwarten, dass die Vorstaende im Interesse ihrer Aktionaere so viel Vermögen wie nur irgend moeglich aus dem Konzern herausziehen, so dasz letztlich auch die existierenden Rueckstellungen gefaehrdet werden.
Aus kaufmaennischer Sicht sind die Atomenergieunternehmen pleite, da sie die noetigen Gelder nicht aufbringen koennen. Der konsequenteste Schritt waere in dieser Situation die sofortige Abwicklung des Geschaeftsbetriebes! Schluszendlich waere das fuer alle beteiligten der guenstigste Schritt.

Letztlich waere das Beste vermutlich, wenn erst ein Kohleausstiegsgesetz formuliert und verabschiedet wird, das fuer ein geordnetes, moeglichst rasches Ende der fossilen Aera sorgt. Damit waere der Wert der verbleibenden fossilen Kraftwerke klar und auf dieser Basis koennte dann die Einzahlung der Ruecklagen in einen oeffentlich - rechtlich verwalteten Fonds fuer die Abwicklung der Atomwirtschaft verlangt werden. Dieses Kapital koennte schlieszlich - sofern es noch nicht zum Einsatz kommt - gut verzinst in den Ausbau der erneuerbaren Energieträger investiert werden und somit die Energiewende weiter vorantreiben.





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Alt 17.09.2015, 20:45   #620 (permalink)
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Hi Yeti,
hi zusammen,

das werde ich mir morgen oder die Tage nochmal genauer durcharbeiten und dann auch verbreiten.
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