Archiv für die Kategorie Rennen

Mountainbiking und Indien? – Was sich so tut auf dem indischen Subkontinent

Geschrieben von SarahIndien am 25. April 2016 | Abgelegt unter Rennen, Trails

Mountainbiking im indischen Himalaya

Mountainbiking im indischen Himalaya

Shimla, einst Teil des nepalesischen Königreiches, später Sommerhauptstadt der Briten und heute Universitätsstadt und Mountainbike-Hochburg! Die Königin der sogenannten indischen Hillstations ist die Haupstadt des Bergstaates Himachal Pradeshs und befindet sich auf 2100 Meter Höhe auf einen Bergkamm im Vorgebirge des Himalayas.

Vor gut 10 Jahren fanden hier allmählich die ersten Mountainbike Rennen statt. Teilnehmer waren enthusiastische Inder aus der näheren Umgebung mit sehr einfachen Mountainbikes. Daraus entwickelte sich mit den Jahren ein immer größerer Sport. Die Mittelschicht in Indien wuchs, die jüngere Generation war mehr und mehr an Abenteuersport interessiert und die Inder machten es sich zum Hobby in immer bessere Mountainbikes zu investieren.

Mountainbiking Rennen in Indien

Mountainbiking Rennen in Indien Foto by Gitesh

Mittlerweile finden Mounatinbike-Rennen in ganz Indien fast jedes Wochenende statt und eine große Mountainbike-Community hat sich entwickelt. Seit zwei Jahren gibt es sogar das erste gesponsorte indische Fahrradteam: Das Hero Action Team, gesponsort von dem indischen Fahrradherrsteller Hero: es besteht aus sechs jungen und sehr talentierten Jungs, die bei den Rennen in Indien immer ganz vorne mit dabei sind.

Das größte Mountainbike Rennen in Indien und auch eines der anspruchsvollsten weltweit (650 km, 15000 Höhenmeter) ist das siebentägige MTB Himalaya Rennen in und um Shimla herum. Im letzten Jahr nahmen neben einigen indischen Mountainbikern, über 40 ausländische Teilnehmer teil und machten aus dem Rennen ein internationales Event! (Mehr dazu hier)

Daneben organisieren die Veranstalter jährlich im April ein kleineres zweitägiges Rennen, dass auch für den „normalen indischen Mounatinbiker“ möglich ist. Einfach um den Mountainbikesport in Indien weiter zufördern.

Ich, zwar kein Inder, doch leidenschaftliche Mountainbikerin und im indischen Himalaya seit mittlerweile fünf Jahren zu Hause, habe natürlich auch teilgenommen!

ich während des Rennens

Ich während des Rennens Foto by Marian Brandriet

Während die männlichen Inder den Mountainbikesport schon ziemlich proffesionell angehen, fehlt es Indien an Mountainbikerinnen. In den letzten Jahren war ich oft die einzige Teilnehmerin und gab mich damit zufrieden, gegen die Männer anzutreten und ein wenig extra Aufmerksamkeit als westliche Frau auf einem Fahrrad zu bekommen. Nun gibt es wenigsten eine Handvoll Frauen, die auch zu Rennen kommen, sodass ich am letzten Wochenende in der Frauenkategorie antreten konnte!

Devender, der Sieger des Rennens und Hero-Action Team Mitglied

Devender, der Sieger des Rennens und Hero-Action Team Mitglied Foto by Gitesh

Mountainbiken und indischer Himalaya passen einfach perfekt zusammen: Die meisten Straßen sind  oft nicht ausgebaute Jeeptracks oder Waldwege, die die kleinen Bergdörfer miteinander verbinden, sich immer höher und durch grüne Nadelwälder schlängeln und mit unvergleichlichen Aussichten belohnen. Oft sind sie steil, werden von Wasserbächen durchkreuzt oder enden in einer Sackgasse. Doch der Fahrspaß ist ungemein, die Bergwelt zauberhaft und lachende Kinder aus den Dörfern begleiten einen oft für einige hundert Meter, bis sie einem winkend nachblicken.

Mountainbiking in Indien

Foto by Gitesh

In so einer Gegend ein Rennen zu fahren, ist natürlich doppelt schön, werden doch die besten Routen zu einem tollen Kurs professionell zusammengefügt!

Das diesjährige zweitägige MTB Shimla Rennen hatte mit über 100 Teilnehmern eine überwältigende Teilnehmerzahl. Nachdem ersten Renntag, einer 60 km langen Route mit einigen schönen Singletrails, gelangten wir in ein tolles Camp mitten in den indischen Bergen. Neben heißen Duschen und weichen Betten, wartete auch leckeres Essen auf uns und wir verbrachten den Abend alle gemeinsam am Lagerfeuer, um uns über den ersten aufregenden Tag auszutauschen.

Abends am Lagerfeuer

Abends am Lagerfeuer Foto by Gitesh

Während der erste Tag ein Mix aus Berg- und Talfahrten war, ging es an Tag zwei für gut 38 km bergauf! Für mich, als leidenschaftliche Kletterin, genau das richtige, doch die armen Flachländer aus Delhi hatten an diesem Tag ganz schön zu kämpfen. Immerhin galt es knapp 2000 Höhenmeter zu überwinden! Das Rennen endete schließlich mit einem grandiosen Blick auf Shimla auf 2600 m – Ein toller Abschluss für ein tolles Rennen!

Ach ja, ich habe übrigens in der Frauenkategorie gewonnen und habe auch versucht es den Männern etwas schwerer zu machen und bin auf Platz 25 gelandet. Gar nicht so schlecht. Bei den Männern war das Hero Action Team auf den ersten drei Plätzen vertreten.

Siegerehrung

Siegerehrung

Indien ist einfach ein tolles Land für abenteuerliche Mountainbiker! Besonders der Himalaya Teil hat soviel zubieten und neben tagelangen Touren über die höchsten Pässe der Welt (Manali Leh Highway oder durch die Täler Spiti und Kinnour), gibt es auch sagenhafte Trails um Manali herum.  Hier sind die Einheimischen  nur allzu bereit einem mit auf „ihre“ Trails zunehmen, die wirklich sagenhaft sind!

Auf dem höchsten befahrbaren Pass der Welt: 5600 Meter Kardung La

Auf dem höchsten befahrbaren Pass der Welt: 5600 Meter Kardung La

Zwar sind sie im eigentlichen Sinne für die Menschen gedacht, die auf diese Wege nutzen um Holz, Graß für die Tiere oder wilde Pilze zu sammeln und deren Kühe, doch das macht das Mountainbiken in Indien eben aus! Die Aussichten sind grandios, die Pfade immer überraschend und die Kinder aus den Dörfern einfach goldig, wie sie einem lachend begleiten und den Weg weisen!

Trails im Kullu Tal

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28′000 Höhenmeter in 8 Tagen

Geschrieben von lioninside am 20. September 2013 | Abgelegt unter Rennen

Rennbericht IRONBike 2013

Tag 8, kurz nach drei Uhr: Zusammen mit drei Fahrern aus Italien überquere ich die Hauptstrasse bei Mollieres. Hinter uns liegt ein anspruchsvoller Downhill über die planierten Skipisten von Sestriere.
Der Helfer am Strecken-Posten ruft uns laut “Chaberton” zu und zeigt mit seiner Hand auf einen mächtigen Felsbrocken rund 10km vor uns.

3131 Meter ist der markante Berg hoch – und wir befinden uns nach der steinigen Abfahrt gerade mal auf 1’280 Meter über Meer. „Work to be done“ denke ich mir und versuche einen Krampf im Unterarm zu lösen.

IMG_3433

223 Tage vorher füllten mein Bruder und ich die Anmeldung für das IRONBike aus. Das Mountainbike-Rennen gehört laut Veranstalter zu den härtesten Stage Races der Welt und findet bereits zum zwanzigsten Mal statt.

Nach unserer Teilnahme am prestigeträchtigen „Cape Epic“ im 2012 suchten wir eine Steigerung und das IRONBike schien uns diese zu bieten.

Die neun Etappen führten durch das felsige Piemont und waren wahrhaftig unbarmherzig: Bis zu 12 Stunden waren wir pro Tag unterwegs, stiegen zwischen 3′000 – 4′000 Höhenmeter auf und kämpften gegen Regen, Hagel und Hitze. Die Streckenabschnitte waren teils gerade mal 50% “rideable” (fahrbar). Die restlichen Kilometer trugen und schoben wir das Bike auf alpinen Pfaden den Berg hoch – und sehr oft auch wieder runter.

Mein Bruder und ich rutschten vor knapp zwei Jahren mehr durch einen Zufall in die Stage Race- bzw. MTB-Szene. Das Spannende an solchen Rennen ist, dass Körper und Geist gleichermassen gefordert werden. Mit schnellen Beinen kommt man zwar gut den Berg hinauf, spätestens nach drei Tagen reicht das aber nicht mehr aus. Das nasse Zelt am Morgen, die lauwarme Pasta zum Frühstück, die mechanischen Probleme am Bike, die eintönige Energieriegel-Verpflegung, die immer stärker werdende Müdigkeit, nicht-fahrbare Wanderwege und und und – das alles gehört dazu.

Zudem gilt es strikt eine zurechtgelegte Strategie zu verfolgen und die Kräfte akribisch einzuteilen. Wer am ersten Tag schon voll rein rennt, hat wenig Chance Finisher zu werden. Mitunter neben technischen Problemen wohl der häufigste Grund aufzugeben.

Gesund über die Ziellinie zu fahren ist denn auch für uns das oberste Ziel.

Entsprechend lassen wir uns in den ersten Tagen jeweils zurückfallen, versuchen Energie zu sparen und das Material zu schonen. Das ist nicht immer so einfach, da gerade zu Beginn die Beine frisch und die Nervosität im Feld hoch sind.

IMG_1387

Am IRONBike reichte die Strategie leider nicht. Mein Bruder kämpfte mit mächtigen Blutergüssen an den Füssen und musste Mitte Woche aufgeben. Ich fuhr alleine weiter und wurde einen Tag vor Schluss, zusammen mit 23 Ridern, Opfer eines Fehlentscheids des Racedirectors.

Aber auch das gehört dazu. Die Professionalisierung gelang erst einer Handvoll Rennen, was auch Vorteile hat.

IMG_1375

Hier ein paar Antworten auf Fragen, die mir immer mal wieder gestellt werden:

Wir bereitet man sich auf ein solches Race vor?

Wir trainieren rund 10 – 15h pro Woche (wir arbeiten beide 100%). Im Winter mache ich v.a. Indoor-Cycling und gehe ins RVZ Kondi-Training, im Frühling fahre ich längere Touren mit dem Rennvelo und auf dem MTB.

Am Rennen selber ist dann 50% Kopfsache. Wie ich das trainieren kann, habe ich noch nicht herausgefunden.

Wir hält man 12h auf dem Mountainbike aus?

Eigentlich relativ gut. Man muss lernen bzw. akzeptieren, dass man während dieser Zeit verschiedenste Gemütszustände hat. Man fühlt sich am Vormittag beispielsweise während zwei Stunden sehr fit, nach dem Mittag für eine Stunde hundemüde, hat plötzlich Hunger etc. Während 12h kann man unmöglich in Top-Form sein. Nach jedem Tief folgt aber meistens wieder ein Hoch.

Wie ernährt man sich?

Grundsätzlich heisst die Regel: “Immer essen, wenn man essen kann”.

Am IRONBike bestand die Hauptnahrung aus Pasta (am Cape Epic ist das bedeutend abwechslungsreicher). Während des Tages ergänzt man mit bewährten Energieriegeln und ggf. Bananen. Ich brauche mit 7l – 12l Wasser verhältnismässig sehr viel Flüssigkeit.

Was werden für Bikes gefahren?

Das ist sehr unterschiedlich. Mit einem Bike, auf dem man sich wohl fühlt, ist man schon auf dem richtigen Weg. Bei einem Rennen wie dem IRONBike ist ein Carbon Rahmen sicher von Vorteil (wir trugen unsere Alu-Rahmen die Berge hoch). Was sich sicher lohnt ist ein relativ neues Bike zu fahren. Schäden sind sehr, sehr nervig. Zudem fahren wir Tubeless.

Welches ist das nächste Race?

Mein Bruder geht zum zweiten Mal ans JoBerg2c in Südafrika. Ich liebäugle mit dem RAAM.

Die Antwort auf die Aussage „das würde ich nie durchhalten“ lautet übrigens „aber sicher – man muss nur wollen“. Die grösste Schwierigkeit ist sich nach dem Race wieder an die Stadt und den Verkehr zu gewöhnen ;)

Keep it up!

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Noch 4 Tage bis zum Iron Bike

Geschrieben von lioninside am 16. Juli 2013 | Abgelegt unter Rennen

Unbenannt-12

Noch 4 Tage bis zum Iron Bike! So langsam steigt die Nervosität.

Der allgemeine Gefühlszustand ist zur Zeit bei beiden gut. Dank dem sehr netten aber äusserst bescheidenen Informationsfluss seitens Organisation können wir uns nur überraschen lassen. Und das ist gut so.
Einzig, dass der Prolog in „Limone“ bei Nacht stattfindet ist durchgedrungen. Die Schweinwerfer sind geladen und ready.

Die letzten Tage haben wir das Material gecheckt und die fehlenden Utensilien organisiert. Dazu gehört u.a. eine Rettungsdecke und eine Trillerpfeife für die eigene Rettung.

Das Iron Bike da etwas pragmatischer als das Cape Epic. Auch Zelt, Mättli, Geschrirr etc. muss jedes Team selber mitbringen – und das ist durchaus eine erst zu nehmende Umstellung. Nach 4’000 erklommenen Höhenmeter das Zelt im Schnee aufzustellen, braucht Ressourcen – und warme Kleider. Schneehosen, solide Wanderschuhe, Handschuhe und Mütze für das Camp liegen schon mal bereit. Für unterwegs setze ich auf Arm- und Beinlinge, lange Handschuhe und Isolayer.

Die letzten Trainingstage verbrachte ich primär auf dem Spinning Bike. Indoor Training ist für mich der „sichere Hafen“. Da weiss ich genau was zu tun ist, kann den Kopf ausschalten und mein Programm abtrampeln.
Seit dem Sonntag habe ich nun das Training massiv reduziert – schliesslich will ich 120% ausgeruht an den Start. Das EKG und der absolvierte Medical Check bestätigten zudem, dass die Grundvoraussetzungen gegeben sind.

Noch etwas unklar ist, wie ich die Berichterstattung machen kann. In Italien gibt es keine unlimitierten Telefonpläne und ob das Wlan an den Locations, dann wirklich funktioniert, wird sich noch herausstellen. Sobald die Verbindung steht und ich noch sprechen kann, werde ich hier natürlich möglichst Live berichten und die Tracks sharen.
Eine professionelle Berichterstattung macht übrigens Rai 3 jeweils um 19:00.

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Pfarralpkönig 2010

Geschrieben von bbbaschtl am 10. Oktober 2010 | Abgelegt unter Rennen

Zum Saisonende trifft sich die Allgäuer Mountainbikeszene alljährlich zu einem kleinen Abschlussrennen  des TSV Missen Wilhams auf die Pfarralpe (1.050m). Als Teilnehmerpreis winken ein Piccolo für die Damen und ein Zwickelbier für die Herren. Außerdem gibts noch eine kleine Brotzeit für jeden. Auch wenn einige Teilnehmer bei dieser familiären Veranstaltung stilgerecht in einer Lederhose an den Start gehen wird doch flott gefahren. Der diesjährige Gesamtsieger Pascal Fontain vom RSC Logwin Kempten benötigte für die 20km und 720hm ganze 47:39 min.
Mit Youngster Manuel, der kurzentschlossen sein erstes Radrennen bestreiten wollte, rollte ich bei feuchtem Hochnebel statt versprochener Herbstsonne über die alte Bahntrasse mit dem Bike zum Start nach Missen und hatte nach einer Teilstreckenbesichtigung und Warmfahren schon 1.000hm auf dem Garmin, bevor es überhaupt losging.

Team RSC Logwin Kempten in der Abfahrt

Nach dem Start rauschte das 150 Teilnehmer starke Feld auf dem großen Kettenblatt mit über 40 km/h in den ersten Anstieg nach Wiederhofen und zog sich angenehm in die Länge, denn die nachfolgende Abfahrt hinter Geratsried hatte es in sich: auf einem steilen, kurvigen Teersträsschen sorgte nasses Laub für einige Rutschpartien. Überhaupt waren sämtliche Abfahrten durch die Nebelnässe nur mit Vorsicht zu genießen. Pech hatte RSC-Freerider Werner, dem nach der ersten Abfahrt die Kette riss. Dank eines freundlichen Mitfahrers konnte er den Defekt aber beheben.

Florentine im Trail

Nach einem Mix aus Schotter-, Teer- und Wiesenauf- und abfahrten, kurzen Trailpassagen, einer Schiebestrecke über eine steile Kuhweide und wenigen Positionskämpfen kam ich nach 1:01:13 h Fahrzeit (Garmin Connect Daten) im Nebel als 19. der Masterklasse auf der Terasse der Pfarralpe an und bekam noch auf dem Rad die Zwickelhalbe in die Hand gedrückt. ;-)

Am Ziel auf der Pfarralpe

Manuel war nach einer starken Leistung auch schon da und strahlte über seinen 26. Platz in der Hauptklasse. Die Siegerehrung fand im (geräumten, gesäuberten und beheizten) Kuhstall der Pfarralpe statt und gewonnen habe ich bei dieser liebenswerten Veranstaltung dann auch noch was: ein Sixpack Bockbier, das schnell unter die RSC-Teamkollegen aufgeteilt war, denn ich musste ja noch gute 30km mit dem Rad nach Hause fahren…
Tagesbilanz: 4:54h 97km 2.107hm (Video im eigenen Blog)

bbbaschtls Mountainbike und Rennradblog – Radfahren im Allgäu

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Auerberg MTB-Marathon

Geschrieben von bbbaschtl am 9. Mai 2010 | Abgelegt unter Rennen

Mitte der 90er Jahre fuhr ich meine ersten und bislang letzten MTB Marathons, 1994 die Swiss-Bike-Masters und 1995 und 1996 den Dolomiti Superbike. Das waren damals jeweils die ersten Veranstaltungen dieser Serie und damals war ich noch in “good shape”. 14 Jahre und zwei Kinder später reizte die Frage, was sich in der Zwischenzeit außer meinem Körpergewicht verändert hat. Um das festzustellen ging ich am heute beim Auerberg MTB-Marathon in Kaufbeuren an den Start.
Erste Erkenntnis: Wer erst 20 Minuten vorher zum Start kommt, darf sich die meisten der 750 Teilnehmer erstmal von hinten ansehen. Irgendwann ging es dann aber auch im “Startblock Z” los und nach ein paar Staus und Stopps zu Anfang wurde es doch noch ein nettes Gebolze, bald sogar bei Sonnenschein, obwohl es am Start noch genieselt hatte. Trotz des tagelangen Regens zuvor gab es auf der abwechslungsreichen und landschaftlich schönen Strecke überraschend wenige schlammige Stellen. Allerdings hätte ich mir ein paar Berge mehr gewünscht.

Am Auerberg

Die einzige technische Passage auf der Abfahrt vom Auerberg, dem höchsten Punkt, war nach dem Passieren einiger ängstlicher Zeitgenossen auch gut zu fahren. Im letzten Drittel bildeten sich dann immer wieder ein paar schnelle Gruppen, die sich aber jeweils am nächsten Berg auflösten.  Das Capic Bike funktionierte tadellos, hatte zum Schluß zu den 11,4kg Gesamtgewicht aber bestimmt noch ein Pfund Erde am Rahmen. Essen musste ich unterwegs nichts. Eine Flasche Cellagon T.GO reichte. Im Ziel lief ich als 192. Gesamt und 58. in der Altersklasse ein, 32 Min nach dem Sieger Matthias Gärtner von Team Zwillingscraft aber trotzdem zufrieden. :-)

2:36h 61km 1.032hm Sportics.net Aktivität (Video im eigenen Blog)

bbbaschtls Mountainbike und Rennradblog – Radfahren im Allgäu

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Neu: User-Blogs bei MountainBIKE

Geschrieben von Admin am 19. Januar 2010 | Abgelegt unter Allgemein, Neuheiten, Profi-Szene, Reise, Rennen, Technik, Trails, Training/Fitness

Nur Mut: Losbloggen und bei MountainBIKE viele Leser finden!

Nur Mut: Losbloggen und bei MountainBIKE viele Leser finden!

Liebe Nutzer und Leser von MountainBIKE,

herzlich willkommen beim neuen MountainBIKE User-Blog!

Hier können registrierte Nutzer als Teil der MountainBIKE-Community über alle Themen rund um ihre Leidenschaft fürs Biken bloggen – unter dem Dach des MountainBIKE Magazins und natürlich gratis. Sie nutzen dabei WordPress – eins der ausgefeiltesten Blog-Systeme.

Warum hier bloggen? Klar, Sie können auch zu einem der vielen Gratis-Blogger-Dienste gehen. Aber wo sind Ihre Leser? Hier. Bei uns. Bei MountainBIKE erzählen Sie Ihre Geschichten genau den Menschen, die Sie sich als Leser wünschen – passionierte Biker.

Worüber soll ich schreiben? Über alles, was Sie rund um Ihr Leben mit dem MTB beschäftigt. Es gibt viele Themen vom Ärger über die unlösbar eingerostete Schraube über eine schöne Runde auf Ihrem Lieblingstrail bis zu Szene-Gerüchten und Geschichten über Ihren Traumurlaub mit dem Bike. Und wie läuft’s mit Ihren guten Trainingsvorsätzen?

Wie werde ich Blogger? Ganz einfach!

  1. Zunächst müssen im MountainBIKE-Forum als Nutzer registriert sein (hier können Sie sich registrieren).
  2. Wenn das der Fall ist, können Sie mir eine E-Mail schreiben an: msteinheil (at) motorpresse.de. Dann schalte ich Sie als Blogger frei. Klar: Mit der Registrierung im Forum verpflichten Sie sich darauf, die Forums-Regeln einzuhalten – und die gelten auch hier im Blog (siehe unten).
  3. Wenn ich Sie freigeschaltet habe, gehen Sie einfach hier im Blog rechts oben auf  “Anmelden”. Dort gelangen Sie zur Anmeldung für die Autoren-Oberfläche, wo Sie Ihre Beiträge schreiben, speichern und veröffentlichen können.

Viel Spaß wünscht

Mario Steinheil

www.outdoorchannel.de

Redaktionsleiter

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