Archiv für die Kategorie Neuheiten

Die Garmin Virb im Intensiv-Test auf dem Mountain-Bike

Geschrieben von lioninside am 4. April 2014 | Abgelegt unter Neuheiten

Ich habe die Garmin Virb während zwei Wochen auf Gran Canaria getestet (hier der Reisebericht). Wir waren 6 – 8 Stunden pro Tag auf dem Bike (Niner Jet, 29’’) unterwegs und ich erstellte von jeder Tages-Tour ein 1-2 Minuten Video, bestehend aus 30 – 60 Mini-Sequenzen. Lange Aufnahmen über weite Fahrstrecken habe ich nicht gemacht, da diese schnell zur Tortur für die Zuschauer werden.

Technische Reviews zur Kamera gibt es bereits zuhauf. Ich will daher spezifisch auf deren Tauglichkeit für lange Crosscountry-Touren eingehen.

Befestigung und Perspektive
Ich nutzte primär die stabile Lenkerhalterung als Befestigung der Kamera. Die Position am Lenker erlaubt es während der Fahrt schnell den Aufnahme-Modus zu aktivieren. Zudem dämpft die Federgabel die härtesten Schläge elegant aus.
Ist man in einer Gruppe unterwegs bietet die Perspektive vom Lenker aus sehr spannende und abwechslungsreiche Bilder. Fährt man alleine, fehlt der für mich nötige visuelle Bezug zum Mountainbike. Eine Befestigung der Kamera z.B. an der Brust ist in diesem Fall wohl besser, da der Lenker im Bild ist.
Die Helm-Halterung nutzte ich nicht, da die Kamera mit 235g nicht leicht ist und ich keine Vorteile gegenüber der Positionierung am Lenker erkannte.

Ergänzend fixierte ich die Virb an einem ausziehbaren Rohrstativ, welches ich am Rucksack befestigte. Das Resultat ist hier zu sehen.

Die Halterung mit Klick-Mechanik für die Kamera ist sehr stabil und auch mit Handschuhen problemlos bedienbar.

Bedienung
Die Bedienung der Kamera war für meine Verwendung perfekt. Mittels eines sehr grossen Schiebeschalters seitlich am Gehäuse lässt sich der Aufnahme-Modus der Kamera aktivieren. Schiebt man den Schalter zurück, schreibt die Kamera die aufgezeichneten Daten auf die Micro-SD Karte und schaltet sich automatisch aus.
Diese äusserst einfache und gut sichtbare Bedienung ermöglichte es mir sehr kurze Clips aufzunehmen: Zack: Schalter nach vorne, 10 Sekunden aufzeichnen, zack: Schalter nach hinten, fertig. Diese Bedienung ist für mich ein sehr grosses Plus gegenüber den Produkten der Mitbewerber.

Mit der Menüführung auf der Kamera selber konnte ich mich hingegen nicht anfreunden. Auch ist das Display sehr klein.
Ich nutzte daher ausschliesslich die Mobile-App um z.B. die Videoqualität oder die Framerate der Kamera zu ändern. Die Verbindung mit der App via WLan funktioniert tadellos.

Qualität
Die Videoqualität ist meines Erachtens gut, das Weitwinkel-Objektiv hat für den Einsatz auf dem Bike einen guten Winkel und der Bildstabilisator leistet gute Arbeit.
Die Möglichkeit während dem Filmen Fotos zu schiessen, fand ich bei der Produkt-Ausschreibung sehr attraktiv. Bei den Fotos fällt aber die Kern-Funktion der Kamera auf: Filmen.
Die Foto-Qualität ist vergleichbar mit Smartphone-Fotos, aber nicht mit jener meiner 100 EUR Canon Kamera.
Vergleiche der Video- und Fotoqualität der Virb mit Produkten wie GoPro findet man auf Youtube.

Design und Robustheit
Das Design der Kamera ist meines Erachtens sehr gelungen. Auf dem Lenker befestigt, sieht die Virb cool und bedeutend wertiger als beispielsweise die GoPro aus.
Stürze und Regen hatten wir zum Glück kaum, die Kamera fühlt sich aber sehr solide an und soll bis 1 Meter wasserdicht sein. Ob dies zutrifft werde ich in 3-4 Monaten sagen können.

Probleme
Die Software hat wie erwartet noch Bugs, wird aber regelmässig upgedated.
Schiebt man beispielsweise den Aufnahme-Schiebeschalter schnell hin und her, stürzt die Kamera ab. Zudem macht die Software Probleme, wenn man die Aufnahme via Smartphone aktiviert und so einen Konflikt mit dem Zustand des Aufnahme-Schiebeschalters auslöst (dieser bleibt dann natürlich in der „off“-Position, obwohl die Kamera aufzeichnet).

Ich hatte im Durchschnitt 2-3 Software-Abstürze pro Tag. Die Kamera friert aus unbekannten Gründen während dem Recorden ein und lässt sich nur mit langem Drücken der On/Off Taste rebooten.
Das grösste Problem dabei ist, dass damit der Schreib-Prozess unterbrochen wird, d.h. die laufende Aufnahme ist futsch.
Optimaler wäre, wenn die Kamera bereits während der Aufnahme mit dem Beschreiben der SD-Karte beginnen würde und nicht erst, wenn die Aufnahme beendet wurde.

Ein weiteres Problem ist die technisch bedingte Verzögerung beim Einschalten: Schiebt man den Aufnahme-Schiebeschalter nach vorne muss die Kamera die Software starten. Dies verzögert die Aufnahme um etwas mehr als 15s. Je nach Trail kann das durchaus entscheidend sein.

Fazit
Ich wechselte vor ein paar Jahren von der Film- zurück in die Fotoecke. Dies nachdem sich zig Gigabyte unbearbeitetes Videomaterial auf meinem Computer anhäufte.
Ausgerüstet mit einer stabilen und günstigen Canon Kamera konnte ich an Rennen und auf Touren schnell und einfach gute Fotos schiessen und kurze Filme aufzeichnen.
Entsprechend bin ich den „Helmkameras“ gegenüber skeptisch eingestellt.
Die Virb brachte mich zurück und weckte sogar das Bedürfnis nach einer zweiten Kamera, welche z.B. unten am Sattel befestigt ist.

Die Virb punktet bei mir primär mit zwei Dingen:
• Schnelles und einfaches Ein- und Ausschalten: Dies motiviert viele kurze Clips aufzunehmen, was die Nachbearbeitung zuhause massiv verkürzt.
• Das Design: Am Lenker montiert, wirkt die Kamera nicht wie ein Stück billigen Plastik, sondern beinahe ästhetisch.

Beispiele:
Beispiel eines Videos von Gran Canaria (tägliche Nachbearbeitung ca. 2-3h): http://www.youtube.com/watch?v=gVHRnlbDmAs

Bei Fragen: clemens@bartlome.com

Produktlink zu Amazon

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BalanceBoard

Geschrieben von bbbaschtl am 21. März 2010 | Abgelegt unter Neuheiten, Training/Fitness

Wolfram Kurschat tut es,  Racing-Ralph und viele andere auch: Sie trainieren ihren Gleichgewichts- und Koordinationssinn auf dem BalanceBoard. Als Grobmotoriker mit bescheidener  Fahrtechnik das ideale Gerät für mich. Handwerklich geschickt kann man es sich auch selbst bauen. Zu eigenen Sicherheit habe ich mir das Teil aber lieber beim MTBikeshop in Ludwigshafen bestellt.

BalanceBoard von obenBalanceBoard von unten

Das knapp 80cm lange Brett ist sehr solide aus Fiberglass gefertigt, soll 120kg aushalten und sieht aus wie ein Skateboard ohne Rollen. Auf der Unterseite hat es eine mittige Führungsschiene und zwei Begrenzungsblöcke. Die dazugehörige Kunststoffrolle (”Board Rock”) weist eine Aussparung auf, in welcher die Führungsschiene läuft. Mit dabei war noch ein 60-seitiges Handbuch mit diversen Übungsbeispielen.
Soweit bin ich am ersten Tag aber noch gar nicht gekommen. Es ist schon schwierig genug, das Teil sturzfrei zu besteigen und darauf zu stehen. “Ride at your own risk” steht nicht zu Unrecht auf dem Board. Aber auch wenn es auf dem Video im eigenen Blog nicht so aussieht, es ist spannend und macht großen Spaß. Allerdings haben das meine Buben auch schon entdeckt und wollen nur noch auf das “coole Brett”. ;-)

bbbaschtls Mountainbike und Rennradblog – Radfahren im Allgäu

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Camsports Nano Helmkamera

Geschrieben von bbbaschtl am 12. März 2010 | Abgelegt unter Neuheiten, Technik

Ganz neu auf dem Markt der Helmkameras ist die ultraleichte und -kleine Videocam Camsports Nano, die ich vorletzte Woche mal ausprobieren konnte. Das Teil ist nur 68mm lang und 22g schwer und hat einen CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 736 x 480 Pixel bei 25 frames/sec. Fest eingebaut sind 4 GB Flash-Speicher und ein  angeblich 500 mal aufladbarer 260 mAh LI-Polymer Akku, der für 75 min Daueraufnahme reichen soll. Beim Öffnen der kompakten Verpackung kam folgendes zum Vorschein:

Camsports Nano Inhalt

  • Camsports Nano Videokamera,
  • Zweiter Abschlussdeckel für Unterwasseraufnahmen (<10m Tiefe),
  • USB-Anschlusskabel für PC und Ladegerät mit Netzstecker,
  • Plastiktrageriemen,
  • 2 Kletthalterungen (1x flach, 1x breit),
  • 3 Klettstreifen zum Aufkleben,
  • elastisches Klett-Kopfband,
  • Bedienungsanleitung auf englisch und französich.

Camsports Nano auf der Waage

Die Kamera lässt sich mit der breiten Kletthalterung am Helm (mit Schlitzen) befestigen oder mittels der flachen Kletthalterung am Kopfband oder den Klebeklettstreifen irgendwo am Rad. Sie hat an der Längsseite einen Ein-/Ausschaltknopf, einen kleine LED-Statusleuchte und einen Resetknopf. Am hinteren Ende befindet sich eine Schraubkappe, unter der eine Mini-USB-Buchse und das Mikrofon versteckt sind.  Beim Verbinden der Kamera mit dem PC wird sie (bei mir unter Windows 7, soll aber auch zu Win 98, ME, XP, Vista und Mac kompatibel sein) als Laufwerk erkannt und die Aufnahmen stehen als AVI-Dateien zur Verfügung.

Praxistest:

Positiv: Im Gegensatz zu meiner 176g schweren Oregon Scientific ATC 2000 spürt man die Camsports Nano auch nach längerer Fahrt am Helm nicht. Dank des geringen Gewichts wackelt sie auch nicht herum. Mittels Klettband und ggf. Tape/Kabelbinder lässt sie sich fast überall befestigen. Die Qualität der Aufnahmen erscheint mir besser als die der ATC 2000.

Negativ: Mit (langen) Handschuhen ist der Druckpunkt des Einschaltknopfes nicht zu spüren. Ein akustisches Signal wie bei der ATC 2000 gibt es ebenso wenig wie eine Akkustands- oder Restaufnahmezeitanzeige. Nach dem Drücken des Start-Knopfes dauert es einige Sekunden, bis die Aufnahme startet. Durch die Kletthalterungsmontage und fehlende Markierungen an der Kamera ist es nicht ganz einfach, sie horizontal exakt waagrecht auszurichten. Das größte Manko ist die offensichtliche Kälteempfindlichkeit der Kamera bzw. des Akkus trotz der angegebenen Betriebstemperatur von -20 bis +40 Grad. Während sie bei Zimmertemperatur einwandfrei funktionierte und mit einer Akkuladung 91min Video (3,24 GB) aufgezeichnet werden konnten, schaltete sie sich bei den derzeitigen einstelligen Temperaturen im Freien immer wieder während der Aufnahme von selbst und nach ca. einer halben Stunde Aufnahmezeit endgültig aus. Ein Neustart war vorher in der Regel erst nach Drücken des Reset-Buttons möglich. Über dessen Funktion schweigt sich die Bedienungsanleitung leider aus. Wenigstens bleiben die gespeicherten Avi-Files auch nach einem Reset erhalten. Eine “blinde” Bedienung am Helm ist daher nicht praktikabel. Man muss die Statusleuchte sehen, um zu wissen, ob aufgenommen wird oder nicht.

Fazit: Die Kamera ist mit 139,- € VK vergleichsweise günstig, sensationell leicht und klein, aber bei niedrigen Temperaturen – sofern mein getestetes Exemplar nicht eine Macke hatte – eigentlich nicht zu gebrauchen.

(Test-Video im eigenen Blog)

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Neu: User-Blogs bei MountainBIKE

Geschrieben von Admin am 19. Januar 2010 | Abgelegt unter Allgemein, Neuheiten, Profi-Szene, Reise, Rennen, Technik, Trails, Training/Fitness

Nur Mut: Losbloggen und bei MountainBIKE viele Leser finden!

Nur Mut: Losbloggen und bei MountainBIKE viele Leser finden!

Liebe Nutzer und Leser von MountainBIKE,

herzlich willkommen beim neuen MountainBIKE User-Blog!

Hier können registrierte Nutzer als Teil der MountainBIKE-Community über alle Themen rund um ihre Leidenschaft fürs Biken bloggen – unter dem Dach des MountainBIKE Magazins und natürlich gratis. Sie nutzen dabei WordPress – eins der ausgefeiltesten Blog-Systeme.

Warum hier bloggen? Klar, Sie können auch zu einem der vielen Gratis-Blogger-Dienste gehen. Aber wo sind Ihre Leser? Hier. Bei uns. Bei MountainBIKE erzählen Sie Ihre Geschichten genau den Menschen, die Sie sich als Leser wünschen – passionierte Biker.

Worüber soll ich schreiben? Über alles, was Sie rund um Ihr Leben mit dem MTB beschäftigt. Es gibt viele Themen vom Ärger über die unlösbar eingerostete Schraube über eine schöne Runde auf Ihrem Lieblingstrail bis zu Szene-Gerüchten und Geschichten über Ihren Traumurlaub mit dem Bike. Und wie läuft’s mit Ihren guten Trainingsvorsätzen?

Wie werde ich Blogger? Ganz einfach!

  1. Zunächst müssen im MountainBIKE-Forum als Nutzer registriert sein (hier können Sie sich registrieren).
  2. Wenn das der Fall ist, können Sie mir eine E-Mail schreiben an: msteinheil (at) motorpresse.de. Dann schalte ich Sie als Blogger frei. Klar: Mit der Registrierung im Forum verpflichten Sie sich darauf, die Forums-Regeln einzuhalten – und die gelten auch hier im Blog (siehe unten).
  3. Wenn ich Sie freigeschaltet habe, gehen Sie einfach hier im Blog rechts oben auf  “Anmelden”. Dort gelangen Sie zur Anmeldung für die Autoren-Oberfläche, wo Sie Ihre Beiträge schreiben, speichern und veröffentlichen können.

Viel Spaß wünscht

Mario Steinheil

www.outdoorchannel.de

Redaktionsleiter

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