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#1 (permalink) |
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Benutzer
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Hallo,
ich will in 2 Jahren die Transalpchallenge mitfahren!!!! Habe mir jetzt en neues MTB gekauft!!! Vorher bin ich nur in unregelmäßigen Abständen mal Touren von 50-100km gefahren. Was muss/sollte ich alles vorher machen(Laktattest)(Arztbesuch)? Und was könnt ihr mir an Training empfehlen, vielleicht auch einen Buchtip oder sonstiges!!! Vielen Dank schon mal im vorraus!! |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.04.2004
Ort: Waldenbuch
Beiträge: 233
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Hallo Assos,
ich würde Dir in jedem Fall zunächst zu einer sportärztlichen Untersuchung mit Leistungsdiagnostik raten. Ich weiß, dass das z. B. die Uniklinik Tübingen (Sportmedizin) anbietet. Wer in deiner Nähe dafür in Frage kommt, weiß ich natürlich nicht. Frag' halt mal deinen Hausarzt. Es wäre auch zu klären, wer die Kosten hierfür trägt. Bei mir hat es die Krankenkasse/Beihilfe übernommen. Als Buch könnte ich dir - aus eigener Anschauung - von C. Listmann, Mountainbike-Marathon (oder so ähnlich), erschienen im Delius-Klasing-Verlag, empfehlen. Im Buch wird natürlich nur am Rande auf so spezielle Anforderungen wie die Transalp-Challenge eingegangen. Vielleicht lässt Du dir besser von einem Profi (aus einem nahegelegenen Verein???) einen speziellen TRainingsplan entwerfen?! Hoffe geholfen zu haben! Olli
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.01.2005
Ort: Kölleamring
Beiträge: 184
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Das wichtigste ist Grundlagenausdauer. Die holst du dir aber nicht beim mountainbiken sondern allenfalls auf dem RR oder beim Laufen. Eigentlich nutzt man den Winter, sich die GA zuzulegen. Da du aber erst in 2 Jahren den Alpen-X avisiert hast, bleibt ja noch der Winter 2006/07.
Für effektives Training ganz wichtig ist die Belastung bei richtiger Herzfrequenz. Kannst du nur über Training mit Pulsuhr erreichen. Die Literatur zu dem Thema ist unerschöpflich. Stöber halt mal. Ich hab diesen Winter mit einer Polar mit "Own-Zone-Funktion" etc (F 11) trainiert und bin hoch zufrieden. Die Begleitheftchen informieren dich auch schon ganz gut über richtiges Training. Die richtige Technik und das richtige Material sind freilich auch wichtig, bringt dir aberalles nichts, wenn es konditionell nicht reicht. Und in den Alpen kann es - gerade mit Gepäck - schon mal sehr ans Eingemachte gehen...
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Wenn ihrs nicht fühlt, ihr werdets nicht erjagen. (Goethe, Faust I) |
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#4 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Also bei mir sind es jetzt 4 Jahre in denen ich regelmäßig Mountainbiken war, vorrausgesetzt Verletzungen und Termine haben es zugelassen.
Dieses Jahr nehme ich mit einem Freund die Transalpchallenge in Angriff, der Startplatz ist gesichert und wir freuen uns schon sehr darauf! Ich kann dir nur sagen, dass ich niemals mit Pulsuhr trainiert habe! Das braucht kein Mensch... wer auf seinen Körper horcht kann auch ohne! Wenn du zum Übertreiben neigst kann die Pulsuhr aber zum Anfang als Richtwert gut sein. Grundlagen holst du dir bei langen Fahrten mit dem Mountainbike auf der Straße genug, also es ist nicht nötig noch extra Rennrad zu fahren (ich hab auch keins!)! Allerdings war ich viel schwimmen & manchmal laufen, meiner Meinung nach für die Kondition und die Grundlagen gigantisch gut! Was ich unbedingt empfehle ist vorher mal in den Alpen zu fahren (ich habe 2 Rennen und 2 Urlaube mit dem Mountainbike in den Alpen gemacht). Was man von den Finishern so hört kommt es wohl sehr auf die Psyche an, also sieh zu, dass du zu dem Zeitpunkt einen freien Kopf hast! Joa, ansonsten lass es krachen, sammel Kilometer und am besten auch ein paar technisch anspruchsvolle davon! Gruß, Jo |
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#6 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.01.2005
Ort: Kölleamring
Beiträge: 184
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Zitat:
Wenn du das alles im Griff hast, ist das für dich sehr schön. Aber dies zu verallgemeinern und jemandem, der die Alpen überqueren will nahezulegen, er soll einfach mal in sich hinein horchen, halte ich schon für grob fahrlässig. Nichts für ungut. @ Assos: Erkundige dich mal bei der Sport-Hochschule Köln. Die können dir weiterhelfen.
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#7 (permalink) |
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Moderator
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assos
schau mal hier, da gibts jede menge in deiner nähe. wenn du richtig trainieren wills auf einen aLpenX dann würd ich dir auch raten, das mit pulsuhr zu tun. du brauchst jede menge GA 1 und kilometer. einen vernünftigen trainingsplan findest du im netz. ob du eine sportärtzlich untersuchung brauchst,lass ich mal dahingestellt. kommt drauf an wie fit du jetzt bist und wie du überhaupt sportlich veranlagt bist. richtiges training und vernünftige ernährung solltest du aber auf jeden fall durchziehen. und geh mal vorher in die alpen zum testen. dort ist meist vieles anders als hier inm mittelgebirge. kannst ja such mal auf die www.schymik.de seite gehen, ein sehr erfahrener biker mit vielen links zum thema. |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.04.2004
Ort: Waldenbuch
Beiträge: 233
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Also bei Belastungen in diesem extremen Umfang würde ich mich in jedem Fall gründlich untersuchen lassen.
Bei mir hat die sportärztliche Untersuchung beinhaltet: Blutuntersuchung, orthopädische Untersuchung, Herz-Ultraschall und eine Laktat-Messung auf dem Laufband. Mit mir zusammen wurden viele - vor allem junge - Leute untersucht, die in ganz unterschiedlichen Sportarten leistungsorientiert trainieren wollten. Die Leistungsdiagnostik beinhaltet im wesentlichen die Laktatwertbestimmung. D. h. es wird in festgelegten Stufen die Leistung erhöht und in den Pausen wird über Blut aus den Ohrläppchen der Laktatwert bestimmt. Bei mir waren es 2-Min.-Intervalle auf dem Laufband, wobei die Geschwindigkeit jedes Mal gesteigert wurde. Gleichzeitig wird die Herzfrequenz gemessen. Als Ergebnis bekommt man eine Laktatkurve mit Herzfrequenzen und kann dann genau erkennen, in welchem Pulsbereich GA1, GA2, EB usw. liegen. Die Laktatbestimmung ist also die Grundlage für ein herzfrequenzorientiertes Training. Bei so einem Vorhaben wie deinem würde ich schon zu einem TRaining mit Pulsuhr raten. Meine persönliche Erfahrung (vor allem vom Laufen her) ist, dass man wirklich häufig mit zu hohem Puls traininert. Ich finde, die GEfahr ist beim Radeln zwar nicht sooo groß (wenn man sich im flacheren Gelände bewegt), aber es ist - vor allem am Anfang - eine gute Kontrolle. Wenn Du etwas Trainingserfahrung gewonnen hast, kannst Du die Uhr ja auch weglassen. Gruß, Olli
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