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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.07.2005
Ort: Crailsheim
Beiträge: 111
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Hallo,
ich hab letztens ein etwas heftigeres Gespräch mit meiner Schwester geführt, das darum ging, ob man bzw. ich (23) zu alt bin, um noch evtl. auf Rennen teilzunehmen. Das zu alt erklärt sich daher, dass viele ja schon auf dem Rad geboren worden wären, aber naja....ich bin der Meinung, mit 22 bzw. 23 kann man immer noch anfangen, Profi zu werden...Leistung vorausgesetzt....oder was sagt ihr dazu? ist man(n)/frau mit 23 zu alt...sollte man es lieber sein lassen, sich auf ein solch hohes Niveau hin zu trainieren oder ist diese Aussage einfach nur schmarrn? Welche "berühmten" Beispiele gibt es, die auch erst später angefangen haben und dennoch unter den ersten 10 sind?! Bin mal gespannt, wie ihr es so seht! |
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Erfahrener Benutzer
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Mit 23 Jahren ist man mit Sicherheit noch lange nicht zu alt, um an Rennen teilzunehmen, wofür gibt es schließlich die Senioren-Klassen.
Aber für eine Profikarriere und für die Weltspitze dürftest du etwas zu spät dran sein. Gerade der Ausdauersport lebt von langfristigem und gezieltem Training und da wäre der Leistungsaufbau in der Jugendzeit und während der Wachstumsphase nicht das schlechteste. Mit 23 ist man ja schon ausgewachsen, d.h. der Körper verändert sich durch das Training nicht mehr derart, wie er es mit 12 oder 14 Jahren gemacht hätte, sprich stärkere Ausprägung des Herz-Kreislauf-Systems, größeres Lungenvolumen etc.. Je später man anfängt, desto schwieriger ist es einfach, eine derartige Spitzenform wie die Weltelite aufzubauen. Und darüberhinaus muss auch die Genetik des Sportlers stimmen.
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"Niveau ist keine Hautcreme!" |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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für ne profikariere seh ich ehr schwarz da ist zu viel auswahl an guten fahrer da die erstens fahren können
hobbymäßig oder semi-profi. kann man ja teilnehmen da gibts ja genügend die mit 50 noch rennen fahren und das sogar ercht schnell |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.01.2003
Ort: Eppstein i. Ts.
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Beiträge: 7.358
Bilder: 1
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Das prominenteste Gegenbeispiel aus Deutschland ist Sabine Spitz: Erstes Rennen mit 22 und 9 Jahre später Weltmeisterin. Geht also alles! http://www.sabine-spitz.com/sabine/portrait.htm
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Taunustrails Eppstein Bike Marathon |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.07.2005
Ort: Crailsheim
Beiträge: 111
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Ok, das mit der Wachstumsphase habe ich ein paar Mal gelesen....ich denke, ich werde einfach weiterhin so trainieren wie bisher.....also kontinuierlich das Tempo und die Dauer erhöhen (35km in 2h, mittlerweile die gleiche Strecke in etwas weniger wie 1,5h in Zukunft die gleiche Strecke 2mal fahren), dazwischen stets meine Ruhepausen einhalten, und irgendwann im Laufe 2006 am ersten Rennen teilnehmen, das für "Amateure" wie mich offen ist.....dann weiss ich ja, wie gut/schlecht mein Training oder meine körperliche Leistung/Verfassung ist......
Gibt es noch mehr "alte Hasen", die erst spät eingestiegen sind? Wenn ich es mal so sagen darf....nach 4 Jahren Sesselpupserei bin ich sehr stolz, nach nur 6 Monaten eine 50km von etwa 2,5 Stunden ohne große Anstrengung zu überstehen. |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.01.2003
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Die Kilometer an sich sagen noch nicht viel aus. Untergrund und Höhenprofil sind da sehr wichtige Parameter!
Wasfür ein Rennen peilst du überahupt an? Willst du CC-Rennen fahren oder mit Marathons anfangen?
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Taunustrails Eppstein Bike Marathon |
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#7 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 05.08.2003
Ort: Friedrichsdorf/Ts.
Beiträge: 4.003
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Bei den Frauen gibt es in der Tat etliche Späteinsteigerinnen, z.B.auch Dahle. Da ist aber - mit Verlaub gesagt - auch die Konkurrenz weniger hart. Mit 23 ist man natürlich nicht zu alt um Leistungssport zu treiben. Für eine Profikarrriere im CC-Bereich (oder überhaupt Asusdauersport) sehe ich aber auch schwarz. Andererseits: es ist so lange unmöglich, bis es jemand macht. Also, wenn Du es wirklich (ich meine wirklich wirklich ganz ganz doll) machen willst, hau rein!
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Mountainbike foahrn, Gleitschirm fliagn, mit hoaße Weiber umenander ziagn, allright! ~Georg Ringsgwandl "Gaggerlfidel" |
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#8 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 26.10.2003
Beiträge: 3.034
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Rennradfahrer im Amateursport fahren um die 12000 km im Jahr. Das heisst zwischen 6 und 14 Stunden Training in der Woche. Mit weniger wirst du auch im MB-Sport nicht abheben. Im Profibereich MB wird mit Sicherheit mehr als 12000 km im Jahr gefahren, Grundlagenausdauer dabei wohl meistens auf dem Rennrad.
Da stellt sich die Frage, ob man diese Umfänge überhaupt körperlich bewältigen kann wenn man relativ spät einsteigt. Kommt halt auch darauf an, ob man Rennen nur mitfahren will oder auch gewinnen. |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.07.2005
Ort: Crailsheim
Beiträge: 111
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Ich plane bei Marathons mit zu fahren....mit einem neuen Bike, will ich mir auch einen neuen Tacho anschaffen, der eben auch die Hohenmeter berücksichtigt.....Mitfahren ist erstmal mein Ziel, aber um mal eine Zahl zu nennen:
Wenn 200 mitmachen, will ich bei den ersten 100 sein *G* |
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