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#1 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Wahlschied - Saarland
Beiträge: 44
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Hallo,
eine Frage an die Marathonisti : Seit ca 2 Jahren traininere ich für MTB-Marathon, nachdem im ersten Jahr mein Ziel die Zeitgrenze zur 2. Runde zu überwinden war gilt nun mein Ziel einer besseren Plazierung. Bei bisher 2 Rennen war ich einmal im Mittelfeld (vorderes Mittelfeld) und einmal im Endfeld., was doch etwas frustrierend war. Nun meine Frage an die Cracks, seit wievielen Jahren trainiert ihr für dem Marathon bis zu einer vernünftigen Plazierung (Mittelfeld und besser). Derzeitiger Trainingsumfang etwa 8 - 12 Stunden unter professionellem Coaching. Gruß aus dem Saarland Markus |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
Ort: Minskregion / Belarus
Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.829
Bilder: 8
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Tach auch,
erste Frage, was ist bei Dir "professionelles coaching"? Also wenn Du da was groesseres vor hast, ist fuer Dich vielleicht die Zeit fuer eine Leistungsdiagnostik gekommen. Einfachere Tests bieten schon Krankenhaeuser mit sportmedizinischen Abteilungen an. Eine Hausnummer im Radsport ist das Zentrum fuer Leistungsdiagnostik in Koeln ( http://www.zeld.de ). Ansonsten weiss ich nicht so recht, was und wie Du trainierst. Ein paar Einheiten auf dem Bike abreissen reicht in dem Bereich sicher nicht. Du solltest ein Lauftraining fuer die Kraftausdauer hinzunehmen und auch regelmaessig schwimmen gehen (koordination, uebrige Muskulatur). Ein spezielles Training fuer den Ruecken ist ebenso wichtig, da Du die Trittkraft ueber das Becken gegen den Ruecken und weiter gegen die Schulter (gegenhalten am Lenker) abstuetzt. Du bekommst sonst frueher oder spaeter aerger im Kreuz. Hast Du eigentlich ein Rennrad? Mal an den "Super Cup" im BDR ( http://www.rad-net.de ) nachgedacht? Das sind zwar Hammertouren. Aber da krigst Du Eisenwaden. 200 km auf der Strasse schaffen jede Menge Grundausdauer. Glaubs mir. Allerdings: Du wirst da eine ganze Menge an Hinterraedern nicht halten koennen. Da fahren einige auf GS-II Niveau. Aber darum geht es nicht. Dafuer holst Du Dir Kilometer fuer die Pampa. Gruss Yeti |
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#3 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 24.02.2003
Ort: Lyssach / CH
Beiträge: 16
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Hallo
Ich denke, wenn du seit zwei Jahren unter professionellem Coaching stehst, bist du auf jeden fall gerüstet für Marathons. Selbstverständlich verbesserst du dich laufend , so dass es kaum Sinn macht zu sagen in wie vielen Jahren du vorne mitfährst. Yeti hat das nötigste schon geschrieben, kommt nur noch das Techniktraining dazu, welches dir bei technischen Trails Zeitvorteile verschafft. (runterfahren statt laufen z.B.) Mit 8-12 Std. pro Woche bist du sicher bei den Leuten.
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Last's fliegen dass die Speichen klirren Gruss rewue |
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#4 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Wahlschied - Saarland
Beiträge: 44
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Danke für die Antworten.
Den Leistungstest lasse ich alle 3 Monate durchführen, mit dem Schwimmen oder Laufen habe ich es nicht so, schwimmen macht keinen Spaß und laufen geht mir zu sehr auf die Gelenke. Wenns Wetter nicht mitspielt quäle ich mich mit dem ErgoBike im Keller (darum auch im Winter keine Pause), ich überlege mir im Winter ein Rudergerät zuzulegen, als Ausgleich 1 - 2 mal pro Woche. Meine Fahrleistung pro Woche beträgt 200 - 300 km überwiegend im Wald, z.T. auch heftiges Gelände (Wurzeltrails & Stufen) und damit der Spaß nicht zu kurz kommt mindestens 1 mal im Jahr was Gutes (AlpenCross 2004, 2005 Dolomitenrunde (in 5 Wochen ).Diesmal mit Helmkamera (habe ich mir in einsamen Winterabenden ersonnen, der Film soll später als Motivator beim ErgoBiken im Winter herhalten) Gruß aus dem Saarland Markus |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
Ort: Minskregion / Belarus
Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.829
Bilder: 8
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@ Markus Spurk,
Tach auch, apropos Helmkamera und Panorama beim Ergobiken: Schon mal an die "i-Magic"-Rolle von Tacx gedacht. Schicke Sache ist das - kostet nir leider eine ganze Stange Geld... Gruss Yeti |
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#7 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Noch mal zur Frage:
Also, wenn du jetzt schon 2 Jahre trainierst und nicht richtig in Schwung kommst würde ich mir Gedanken machen... bei dem Pensum, dass du abreißt; vielleicht stimmt was beim Training nicht?! Ich bin mit sinnlosem und ziellosem Training ca. 4000-5000km gefahren und hab mich im dritten Jahr im oberen Drittel der Platzierungen befunden. Gut, war kein besonders schwerer Marathon, das muss ich dazu sagen; außerdem habe ich mir auf diese Art und Weise die Knie kaputt gemacht. Also nicht nachahmenswert. Gruß |
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#8 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Wahlschied - Saarland
Beiträge: 44
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Hallo,
das mit dem VideoSystem für ErgoBike hab ich mir angesehen, fands aber für den Preis nicht effektiv genug, da schau ich mir lieber ein paar Filme auf DivX an die ich vorher vom TV aufgenommen habe (meistens irgendwelche Dokus oder Filme übers Biken oder vom letzten Marathon), weil an fehlender Motivation leide ich ganz sicher nicht. Was mir laut Aussage meines Coaches wohl noch fehlt ist die Rennerfahrung um mich entsprechend einzuteilen und nicht vom Strom mitreissen zu lassen, was dann recht schnell zum überdrehen führt. Vielleicht bin ich auch zu ungeduldig weil ich mit schnellerem Erfolg gerechnet hatte, aber mit 38 bin ich wohl nicht mehr so in Saft & Kraft stehend wie die meisten der Boadnutzer - oder ? Mal sehen was nächsten Sonntag bei der UltraDistanz in Kirchzarten rauskommt. Gruß & Kette rechts Markus |
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#9 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
Ort: Minskregion / Belarus
Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.829
Bilder: 8
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Zitat:
also das will ich so und so pauschal mal nicht sagen. Klar, Dein biologisches Zenit hast Du vermutlich ueberschritten. Na und? Also ich weiss da jemanden, der mit 72 Jahrenn (!!!) noch regelmaessig beim "Super Cup" mitgefahren ist. Okay, mit ner Dreifachkurbel - aber mit einem Rennrad (wo es auch dann immer noch keine MTB-Uebersetzungen hat). Der Knabe hat so manchen dabei das Hinterrad gezeigt. Es kommt also darauf an, dass Du ein Ziel hast und nur dieses verfolgst. Wenn Du Dich in irgentwelchen Gruppen mitreissen laesst, hast Du eigentlich schon hundert Meter nach dem Start verloren. Vor allem musst Du Dein Tempo fahren! Wenns rund laeuft, kannst Du Dich anhaengen. Ansonsten wuerde ich mal nicht gleich den Kopf haengen lassen, nur weil es vielleicht noch nicht so geklappt hat, wie Du es Dir vorgestellt hast. Es kann nicht immer Sonntag sein. Dass Du nicht die ganze Saison ueber vollgas geben kannst, wirst Du sicher auch mal gehoert haben. Vielleicht trainierst Du auf einen bestimmten Event hin und nimmst andere Marathons als training mit. Das ist meisst ein ganz gutes Rezept, vor allem, wenn Du dabei auf vergleichbare Verhaeltnisse achtest und bei den "Trainingsveranstaltungen" nicht Dein Pulver verschiesst. Du solltest da wirklich nur Trainieren und hicht auf Teufel komm raus heizen. Sollte dann auch mit dem "Grossen Tag X" sazhnemaessig klappen. Gruss Yeti |
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