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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 07.04.2004
Beiträge: 15
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Da ich als absoluter Neuling dieses Jahr einen Marathon mitfahren will (Black-Forest-Ultra-Bike), wollte ich fragen was ich so beachten muss im Rennen?
Vielleicht hat ja der ein oder andere von euch schon Black-Forest-Erfahrung und kann mir nützliche Tipps geben. DANKE! |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 05.08.2003
Ort: Friedrichsdorf/Ts.
Beiträge: 4.003
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Welche Strecke willst Du denn fahren, d.h. wieviele km und Höhenmeter hat die Strecke? Wichtig ist auf jeden Fall, sich nicht zu überfordern, sonst wacht man schnel im Erste-Hilfe-Zelt wieder auf oder muss einfach aufgeben. Du solltest auf jeden Fall einigermaßen vergleichbare Strecken schon einmal gefahren sein, sonst kann es böse Überraschungen geben.
Wichitg ist auf jeden Fall eine gute Grundkondition. Erst wenn die stimmt, sollte man sich über Kraftausdauer Gedanken machen. Beim ersten Rennen würde ich auch einfach versuchen, einigermaßen die Berge hochzukommen, ohne in den roten Bereich zu gehen. Wenn Du dann mal ein bisschen Rennerfahrung hast, kannst Du auch mal dran denken, an einer Steigung anzugreifen. Gruß, Mike
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Mountainbike foahrn, Gleitschirm fliagn, mit hoaße Weiber umenander ziagn, allright! ~Georg Ringsgwandl "Gaggerlfidel" |
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#3 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 07.04.2004
Beiträge: 15
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Die strecke ist 79km lang, und hat 2000 Höhenmeter.
Mein Ziel ist einfach nur vor Zielschluss anzukommen, und so Sachen wie Muskelkrämpfe zu verhindern (Hast du da irgend einen Tip?) Nähere Infos: http://www.black-forest-ultra-bike.de/ |
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#4 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 05.08.2003
Ort: Friedrichsdorf/Ts.
Beiträge: 4.003
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Schon nicht so ohne. Wenn Du einigermaßen fit bist, sollte das aber machbar sein. Krämpfe verhindert man, indem man genug trinkt, einige Wochen vorher regelmäßig Magnesium nimmt und sich im Rennen nicht zu sehr belastet. Eine Garantie ist das aber nicht. Es gibt auch verschiedene Mittelchen, mit denen man sich einreiben kann, aber da kenne ich mich nicht aus.
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Mountainbike foahrn, Gleitschirm fliagn, mit hoaße Weiber umenander ziagn, allright! ~Georg Ringsgwandl "Gaggerlfidel" |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.01.2003
Ort: Eppstein i. Ts.
Bike: Nicolai Argon CC, Lapierre X-Control 500
Beiträge: 7.358
Bilder: 1
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Da hast du dir für den Anfang ja ganz schön was vor genommen. Wichtig ist bei Marathons, sich nicht von einer schnelleren Gruppe oder auch einzelnem Biker mitziehen zu lassen, da man sonst schnell über die eigenen Grenzen kommt und dafür am Ende bitter bezahlt. Immer möglichst gleichmäßig das eigene Tempo fahren, am besten nach Pulsuhr. Auch am Berg hab ich immer wieder die Erfahrung gemacht, vor allem bei langen Anstiegen, daß man ruhig die Leute am Anfang an sich vorbei ziehen lassen kann, am Ende hat man die in der Regel wieder, es sei denn, die waren halt wirklich schneller.
Ein guter Tip ist immer, das Höhenprofil auf den Lenker oder Vorbau zu kleben. Dann weiß man, wie lang ein Anstieg ist und kann entscheiden, ob man lieber etwas kürzer Tritt oder noch mal angreift, weil man ja auch weiß, wie lang die nächste Abfahrt wird und wie sehr man sich daher regenerieren kann. Weiterer Tip ist, sich vor Singletrails oder engen Stellen möglichst vorne zu positionieren, um sich so aus Staus raus zu halten. Natürlich solltest du dann auch entsprechend schnell durch den Trail fahren können Gegen Krämpfe oder sonstige Mangelerscheinungen hilft rechtzeitiges Essen (immer vor dem Hunger essen, es dauert mindestens eine halbe Stunde, bis Riegel auch tatsächlich Energie liefern, bei Gels geht´s etwas schneller) und trinken. Was man trinkt muß man selbst entscheiden, da ist jeder anderer Meinung, wichtig ist aber rechtzeitiges Trinken. Noch ein Tip zum Essen, ist aber Geschmackssache: Ich lasse normalerwiese die erste Verpflegungsstation aus, um nicht aus dem Rhytmus zu kommen und mich nicht ins Getümmel stürzen zu müssen. Bei der zweiten Verpflegungsstation ist das Feld dann weit genug auseinander gezogen, um kein Getümmel mehr zu haben. Für die Taktik muß man aber natürlich genug Getränke und Essen mitnehmen. Auf jeden Fall viel Spaß und Glück! Beim ersten Mal ist Ankommen alles!
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Taunustrails Eppstein Bike Marathon |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Hi,
also mehr Tipps könnte ich dir jetzt auch nicht mehr geben - Schwarzer Kater hat das schon sehr gut gemacht. Wobei ich persönlich halt auch auf den "bergab" Passagen immer auf Speed setze und so den ein oder anderen, der bgerauf an mir vorbeigezogen ist wieder einhole. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden und da muss man auch erst seine Erfahrungen machen. Wichtig ist halt wirklich: Immer schön essen und trinken, auch wenn man noch keinen Hunger bzw. Durst verspürt. Sein eigenes Tempo finden und nicht von anderen "mitziehen" lassen, aber auch nicht zu langsam an die Sache herangehen, sonst hängt man schnell im Stau oder ärgert sich dann kurz vor Schluss, weil man noch so viel Power übrig hat. Man muss sich im klaren sein, dass man (je nach Strecke und auch Wetter) sich sehr, sehr, seh stark quälen muss. Wenn alles nurnoch schmerzt muss bzw. sollte man probieren trotzdem noch ein paar % rauszuholen. Ich hab die Erfahrung gemacht umsomehr Schmerzen (Im Kopf und auch in den Beinen) man im Wettkampf durchgemacht hat desto schöner sind die Erinnerungen im Anschluss an den Marathon. Hoffe meine Sätze sind halbwegs verständlich... schlaf nämlich gleich ein auf der Tastatur................. *schnarch* Beste Grüße Thomas --> VIEL ERFOLG DIR!
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Wer rastet, der rostet! _________________ |
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#8 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 23.04.2003
Ort: München
Beiträge: 3.019
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Stimmt, die Erfahrung hab ich bei Marathons sowie im Alpen-Urlaub gemacht...
Ein paar Tips zur Rennsicherheit und zum Verhalten gegenüber den anderen Teilnehmern kann ich dir noch geben, z.B. wenn du jemanden überholen willst, ruf am Besten "von links" oder je nach dem von wo du kommst damit er Platz macht. Denn sich einfach irgendwo durchdrängeln ist nicht immer einfach und kann auch gefährlich werden. Später zieht sich das Rennen auseinander, da musst du nichts mehr rufen aber je nach dem wieviele Teilnehmer dabei sind und wie der Weg ist, würde ich immer rufen von wo du kommst. Wenn man natürlich auf einem 20cm Trail fährt, kann der Vordermann schlecht Platz machen aber dann wartet man halt oder wie die "Profis" es beim 1. Vulkanbike gemacht haben, einfach an der Seite quer durch die Büsche an einem vorbei... Und immer Vorrausschauend fahren..d.h. wenn jemand neben dir fährt, denk für ihn mit. Zum Beispiel wenn auf der rechten Seite eine Pfütze ist und du fährst links, machst du halt ein bisschen Platz für ihn sodass er nicht bremsen muss. Oder auch wenn du siehst, dass vor deinem Mann ein Hinderniss ist, dass du schon mal etwas mehr Abstand nimmst falls er stürzt oder immer Wachsam sein falls nach einer Kurve ein größerer Unfall passiert ist. Und natürlich auch ein Ohr nach hinten "halten"...d.h. hören, was die Hintermänner machen und von wo sie kommen. Mein Freund wurde mal bei 50KM/h umgerempelt weil so ein Typ, der unbedingt 2min nach dem Start auf einer Abfahrt durch die Mitte von 2 Leuten fahren wollte (mit 50KM/h im Schotter!) meinen Freund umgestoßen hat. Also wenn du so einen Typen hinter dir angebrettert hörst, dann musst du halt dementsprechend reagieren können. Und wie war das? Die langsameren sollen sich immer rechts eingliedern? Also genau umgekehrt zum Straßenverkehr?! |
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