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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 07.09.2005
Beiträge: 18
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Hallo,
mich würde interessieren, ob jemand nach den heftigen Überschwemmungen in den Ostalpen im vergangenen Monat eine Alpenüberquerung (Oberstdorf-Riva) gewagt hat. Welche Erfahrungen habt ihr bezüglich der Befahrbarkeit der Wege gemacht? Mussten manche sogar abrechen etc.? Meine Tour ist leider deshalb ausgefallen. Am 26.08. war zum Schrofenpaß laut Straßensperre kein Durchkommen möglich, so daß ich wieder den Heimweg angetreten bin! Hoffe auf einige Antworten. Grüsse Oliver |
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#2 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 12.01.2005
Ort: 95176 Konradsreuth
Beiträge: 8
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Also, wir sind am 22.08.05 in Oberstdorf bei Regen gestartet, nachdem wir schon zwei Tage im Regen gefahren sind..., d.h. im Regen über den Schrofen, über Warth, Lech in Richtung Freiburger Hütte. Bei scheiß Wetter und alles naß. Auf der Hütte wurde nichts mehr trocken, und die ganze Nacht hat es richtig ordentlich geregnet. Nächsten Morgen wieder in die nassen Klamotten und Schuhe und ab Richtung Dalaas. Erstmal nach ca. 1 km Abfahrt im Regen!!! ein ordentlicher Muren-Abgang....welchen es zu überqueren galt..Sclamm bis zu den Oberschenkeln..., andere Mitstreiter einer weiteren Gruppe haben wir zum letzten Mal hier gesehen ( 8 Mann aus Hessen). Wir waren zu zweit und von daher etwas schneller. In Dalaas angekommen war auch schon überall die Feuerwehr am Keller auspumpen. Naja, wir dachten, es geht ja bergauf...sollte kein Problem sein. Richtung Kristbergsattel rieten uns einige Anwohner von einer Befahrung Richtung Silbertal ab..doch wir wolltens mal wieder wissen...der Uphill war o.k., halt im Regen...oben am Kristbergsattel alles Kneipen zu..nix mit aufwärmen...naja, nun Richtung Hasahüsli...bestimmt vier bis fünf Murenabgänge überquert....naja, die Wege waren hier schon weg...! Wir dachten immer noch, Richtung Heilbronner Hütte geht´s bestimmt.. Am Hasahüsli angekommen wurden wir von einem reissendem Strom begrüsst, in dem Brücken, Gartenhäuschen etc. lagen....und im Hasahüsli nix los.....außer ein paar Urlaubsgäste, welche festsaßen...immer noch??? Schnell einen Energieriegel und auf Richtung Heilbronner Hütte. Tja, nach ca. 400hm war der Weg einfach weg.....nix zu machen. Ein Fluß!!, ca. 30 m breit. 1 m tief mit mitführenden Felsbrocken!! Wir haben es versucht, den Fluß zu queren, but no way!!! Ein Almwirt machte uns daraufhin zur Sau, wie wir überhaupt ins Silbertal reinkamen, und so von wegen akuter Lebensgefahr etc. Tja, nach Anruf auf der Heilbronner Hütte, wurde uns leider und zähneknirschend klar, daß der Rückzug fällig war...Richtung Schlurns ging nix, der Fahrweg ist weg!! Also wieder zurück auf den Kristbergsattel und dann Richtung St. Anton im Montafon. Zimmer gefunden, mit Gartenschlauch gegenseitig abgespritzt...gings erstmal unter die Dusche..abends ein paar Bierchen auf die Enttäuschung. Nächsten Tag nochmals probiert Richtung Silvretta-Hochalpenstrasse, tja, nix zu machen, weder über den Kops-Stausee, noch über die Strasse, zwischen Ischgl und Galtür ging gar nichts mehr...scheißdreck halt. Naja, Alpencross-Abbruch Richtung Bodensee war nun last Chance. In Lindau gings dann nächsten Tag mit dem Zug Richtung Heimat. Nun denn, klar, völlig unzufriedenstellend das Ergebnis, jedoch muß man eines sagen, Sicherheit geht nun mal vor..und etwas Spaß soll es ja auch machen. Von daher...nächstes Jahr wieder....wird bis dahin wieder alles befahrbar sein...aber ärgern tut mich das immer noch wie Sau.
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The world is an orange..... |
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#3 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 07.09.2005
Beiträge: 18
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Hui,
auf so ne Tortour hätt ich echt keinen Bock gehabt. Obwohl es zu unserer Zeit nicht mehr so viel regnete, sind die Wege mit Sicherheit im ähnlichen Zustand gewesen. Danke für deine ausführliche Antwort. Für weitere Beiträge bin ich dankbar. Grüsse Oliver |
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#4 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 10.03.2004
Ort: 15 KM nördl. München
Beiträge: 29
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Wir sind auf unserer Transalp vom 24.8-29.8.2005 nach dem großen Regen unterwegs gewesen aber halt eine andere Strecke. Nur zurück ab dem Fernpaß waren einige Stellen des MTB-Wegs nicht passierbar. Auf der Route runter war kein Weg beschädigt und wir haben die ganzen 6 Tage keinen Tropfen Regen unterwegs abbekommen.
Gruß Karsten http://karstenr.getyourfree.net/ |
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