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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.07.2008
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Bike: Bergamont Volotec & Faggin Stahl Renner
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Hallo zusammen,
ist mir heute so eingefallen: wo fahrt Ihr denn so rum ? Wie sehen Eure Strecken aus ? Und was macht ihr um diese eventuell zu "pflegen" ? Hier ( und bei mir ) ist´s ja eh nicht viel los, was mögliche Strecken angeht. ( Oder vielleicht doch nicht ? ) Nein mal im Enrst, die meisten Strecken die ich so kenne, sind im schlimmsten Falle schmale Trampelpfade durch´n Wald, welche auch von Fußgängern mehr oder weniger genutzt werden. Dann gibt es noch diverse Haldenrouten, oder jene am kanal entlang, was aber auch nur Abraum ist, was aber auch nichts weiter ist als Trampelpfade sind. Große Pflege ist da eigentlich nicht nötig. Gut hin und wieder mal etwas loses Buschwerk bei Seite schaffen das war´s soweit. Nach dem letzten Winter gab´s ausnahmsweise mal einen umgestürtzten Baum in einem Wald. Da war aber soweit nix zu machen, weil der ellenlang und entsprechend schwer bzw. dick war. Also war absteigen und rüber heben angesagt. Die Suchfunktion ergab hier soweit nix und Freund google leitet nur auf ein bekanntes Bikeforum bzw. zum DIMB. Da stehen einem ja teilweise die Haare zu berge. Auf der einen Seite die mehr als undurchsichtige Gesetzteslage auf der anderen Seite die Hardcorewaldsurfer, die vor nix zurückschrecken. Ich meine beides muß echt nicht sein, denn wo ein Weg ist sollte iegentlich gefahren werden können - Rücksicht auf alle Eventualitäten mal eingeschlossen. Eine einzige Frage stellt sich mir aber, wenn da schon immer Wald war, wie kommt der Weg dann dahin ? Geändert von sakura (17.06.2011 um 21:12 Uhr). |
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Erfahrener Benutzer
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Mahlzeit,
da hab ich mir noch nie Gedanken drüber gemacht. Bei uns hier sieht das so aus, dass es sich bei diesen Trampelpfaden meistens um Wanderwege handelt. Dann gibt es Trails, die scheinbar als Verbindungsweg zwischen zwei Forststraßen dienen, vermutlich ursprünglich durch einen Förster auf seinem Rundgang entstanden. Wieder andere Trails, meistens direkt am Waldrand und häufig in direkter nähe eines Ortes gelegen sind durch Spaziergänger beim Gassi gehen entstanden. Es gibt auch Trails die so alt sind das sie bis ins Mittelalter zurück zu datieren sind. So bin ich mal auf einer Tour am Harzrand auf den "Königsweg" gestoßen. Dieser heute zum Teil schmale Pfad diente damals als Verbindungsweg zwischen den Pfalzen (zwischen Brüggen bei Hildesheim über Goslar bis an den Rand des Oderwaldes). Trailpflege wird von mir nicht betrieben, mal abgesehen davon einen Trail von absichtlich aufgehäuften Ästen zu säubern. Manch eine Rotsocke versucht sich gerne mal als Stöckchenleger um uns Bikern das Leben schwer zu machen. Was die davon haben wissen sie selbst nicht. Gruß Marco |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.07.2008
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Hi zusammen,
hi marco_sz, Zitat:
Gut aber gerade diese Thematik bedient natürlich hevorragend breitflächige Klischees. |
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Erfahrener Benutzer
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Hi sakura,
Zitat:
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Äste, die von verklemmten Wanderern auf den Wegen verteilt werden, räume ich hier auch öfters weg.
Was die Entstehung der Pfade angeht: Zumindest hier um Göttingen rum sind schon die Mountainbiker für einen Großteil direkt verantwortlich. Alt sind die Wege jedenfalls nicht, sonst hätte da zwischenzeitlich mal jemand Schotter draufgekippt, für Gassigänger sind sie zu weit von den Siedlungen entfernt und auch zu dicht nebeneinander. Im Großen und Ganzen würde ich schon behaupten, dass hier eine ziemlich hohe, vielleicht schon bedenkliche "Traildichte" herrscht. Als Wildtier würde ich jedenfalls auswandern^^ Wenn irgendwo mal ein Streckenstück verbaut wird, sei es durch Sturm, Holzernte oder sonstwie, dauert es in der Regel nicht lange, bis ein neuer Weg in unmittelbarer Nähe entsteht. Ein paar mal dort langfahren und schon ist der Oberboden so weit verdichtet und das Laub vermahlen, dass es sich da ganz gut rollt. Weitere Radfahrer(kolonnen) erledigen dann das übrige.
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Wenn es in die Suppe hagelt ist das Dach wohl schlecht genagelt! |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.06.2009
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Bei uns gibts einen Trail der von ein paar Downhillern in die Welt (bzw. den Wald) gesetzt wurde und auch gepflegt und ausgebaut wird.
Die restlichen Wege sind Wanderwege. Und dann gibts da noch einen, von dem man schwer sagen kann wo er herkommt. Man sieht zwar recht deutlich, dass er praktisch nur von Bikern benutzt wird, aber ich vermute, dass das ursprünglich mal ein Weg war, der dazu dienen sollte, Waldarbeiter und ihre Geräte zum Holz zu bringen, aber das ist jetzt reine Spekulation. Gefpflegt wird eigentlich - bis auf den oben genannten DH-Track - hier eigentlich garnix. Ist auch nicht nötig. |
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#7 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.07.2008
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Zitat:
wobei es dabei noch ein Leckrechen gibt, denn Gesetzte hin oder her, wenn das Grundstück privat ist bzw. nicht dem Land gehört ! Fällt mir jetzt ganz spontan so ein: ich hatte mal auf dem Rückweg vom Job am Wochenende kein Licht mehr am bike ( weiß gar nicht mehr warum ? ). Ich bin dann am Kanal entlang, der ja ansich keinen Straßenverkehr kennt und selbst im Dunkeln noch hell genug ist zum radeln, lassen wir ma die Schlaglöcher beiseite. Jedenfalls war es an dem Abend so, daß ich mehrmals Hundekontakt hatte. Und beim letzten Kontakt, war der Besitzer nicht sofort ausfindig zu machen, also bin ich stehen geblieben. Es war ansich alles entspannt aber ich dachte mir halt, daß eine Weiterfahrt besser mit Hundebesitzer sei. Wer weiß schon ob die, also die Hunde im Ausmaß eine kleinen Schafes, nur spielen wollen. Der Besitzer zeigte sich dan alsbald und wir kamen in´s Gespräch, weil er mich auf meinen alten Stahl Renner sah. Natürlich warf ich auch die Anleinpflicht in´s Gespräch. Und dann bemerkte er, daß oben auf dem Kanaldamm sei Grundstück vom Bergbau und somit privat, was wiederum bedeuten würde, wenn keine klare Anleinpflicht ausgeschildert ist, auch keine herrschen würde. ( Fand ich auch mal interessant. Wenn mich also dort so eine Töle zerfleischt - kannst nich ma watt gegen machen. ) Auf einer nahen Halde ist es ganz ähnlich. Diese Halde wird von den Besuchern nur Hundehalde genannt, weil sie dort alle mit ihren Lieben Gassie gehen können, ohne Anleinpflicht. Somit dürfte rein theoretisch dort auch der professionelle Trailausbau erlaubt sein, weil er nicht ausdrücklich verboten ist. ![]() Willkommen in der deutschen Gesetztgebung. |
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Erfahrener Benutzer
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Wenn es SEIN Grundstück ist, stimmt das wohl. Wenn es jemandem anders gehört, hat er da nichtmal was zu suchen, egal ob mit oder ohne Leine. In NRW ist das Verlassen der Wege zu Erholungszwecken gestattet, wenn dabei nur unbestellte Felder betreten werden. Das gilt für Hund und Herrchen. Sobald da was gesät ist, ist Betretungsverbot. Im Wald bleibt man generell auf den Wegen.
Dazu kommt, dass ein Hund zum Abschuss freigegeben ist, sobald er sich nicht mehr im Einwirkungsbereich des Besitzers befindet. Bei einigen gehorsamen Hunden kann dieser Bereich recht groß sein, bei den meisten endet er jedoch leider mit dem Entfernen der Leine. Ist zwar ziemlich hart und zum Glück auch nicht üblich, sofort jeden Hund abzuschießen, der auf Zuruf nicht zurückkehrt, aber die Rechtslage ist da ziemlich eindeutig. Genauso wie mit diesen Tretminen, die eigentlich nicht unbedingt überall herumliegen sollten...
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.07.2008
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Hi JanO,
nun ja die Wege am Kanal sind ja öffentlich zugänglich und werden sogar zu diesem Zweck in Schuss gehalten. Ist sowieso hier so´n Ding. Da gibt es etliche alte Zechengelände oder Gelände die für die Logistik der Zeche bestimmt waren, die nun der Öffentlichkeit zu verschiedenen Zwecken zugeführt werden. Eine meiner Radrouten ist ein ausgewisener Radwegwanderweg einer alten Zechenbahn und die Tage habe ich sogar gesehen, daß sie ihn nochmals Richtung Osten erweitern wollen. Ein anderes ehmaliges Zechengelände, wo schon der örtiche Fußballverein mit drauf sitzt, wird zur Zeit zu einem Park ausgebaut, wo es sogar eine MTB Strecke ( Machart mir bisher unbekannt ) geben soll. So wie ich die Sache zur Zeit sehe, ist das alles aufgrund der unterschiedlichen Gesetzteslagen kaum zu durchschauen. |
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
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Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.826
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Tach auch,
ist ja im Ruhrgebiet ganz nett, dasz man auch alte Zechenbahnen als (zumindest kombinierte) Rad-(/ Fusz)Wege herrichtet. Das kommt Teilweise vielen entgegen, die in moeglichst grader Linie von A nach B wollen. Genau diese Linie scheint es auch zu sein, die Trampelpfade wachsen laeszt. Grusz Yeti
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Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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