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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.09.2008
Ort: Südlich vom Pott!
Bike: Cube Stereo Elexier CR Bj.08,Cube LTD Race Bj.´10,Kona "Fit"K18 (gestohlen)
Beiträge: 4.741
Bilder: 52
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Gemeinde.
Ich bin in einem ander Forum über ein Thema gestolpert (keine Angst, wehgetan habe ich mir nicht!) was mir persönlich die ein oder ander Frage aufwirft. Warum gibt es unterschiedliche Kurbelarmlängen (170mm/175mm/180mm)? Wie berechnet man, welche Kurbelarmlänge für einen persönlich die richtige ist? Ich dachte immer, daß 175mm quasi standartmäßig verbaut ist und z.b. 170mm (wie bei meiner Freundin (17" /Sting)) eher für kleinere Persönchen gedacht ist. ABER: stereowürfel hat auch ne 170iger Kurbel an seinem-ich glaube 20"-Stereo dran, ist aber fast genauso gross wie ich (175iger Kurbel/ 18"und 20" LTD) Dann klärt mich mal auf. Gruß gostereo
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Einen guten MTB-Fahrer erkennt man daran, daß sich ein brauner Streifen vom Arsch, über den Rücken, durch den Nacken, um den Kopf, über das Gesicht,Brust und Bauch bis zu den Eiern zieht! Ich bin Heiligenhauser!!! |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Ich denke, die Beinlänge ist nur ein Grund, warum es da unterschliedliche Längen gibt. Auch Bodenfreiheit und Gewicht dürften bei kürzeren Kurbeln besser sein. Dafür fehlt dir unter Umständen etwas Drehmoment beim Beschleunigen.
Höhere Endgeschwindigkeit könnte ich mir für kurze Kurbeln auch noch vorstellen, ohne dass einem die Füße wegfliegen
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Wenn es in die Suppe hagelt ist das Dach wohl schlecht genagelt! |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.09.2008
Ort: Südlich vom Pott!
Bike: Cube Stereo Elexier CR Bj.08,Cube LTD Race Bj.´10,Kona "Fit"K18 (gestohlen)
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Du bist doch mechanisch gebildet, erinnere ich mich da recht?
Hast du dich mal gefragt, warum kleine Leute teilweise genausoschnell rennen können wie große? Mit den langen Beinen müsste das doch eigentlich viel schneller gehen... Nur mal so in den Raum geworfen die drei Größen "Drehmoment" "Leistung" "Weg" - den Rest bekommst du selbst raus
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.09.2008
Ort: Slowenien
Bike: Author Introvert /Custom
Beiträge: 2.214
Bilder: 13
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Man Gostereo,
du kommst mit Sachen. Ist gerade 3 Tage her, daß ich mir überlegt habe, daß ich mich wohl mal mit dieser Materie auseinandersetzen müßte. Und dann spielst du diesen Pass. Der Hinweis mit dem Link ist gut. Das mit der Berechnung hat mir noch gefehlt. Wieso ich vor 3 Tagen darauf kam, war ein Hinweis, das längere Kurbeln besser für die Beschleunigung bergauf sind. Der grund ist eigentlich simpel. Du beschreibst mit deiner Kurbelbewegubg einen Kreis. Mit einer längeren Kurbel beschreibst du somit auch einen größeren Kreis. Da der Umfang auch größer ist, legst du mit deinen Fuss also eine größere Strecke zurück. Wenn du nun davon ausgehst, das du mit konstanter Kraft pro zurückgelegtem cm (Kurbelweg) tritts, bedeutet dies auch daß mehr Kraft pro Radumdrehung abgibst. Ein Rechenbeispiel mit fiktiven Zahlen: 170er Kurbel - Kreisumfang 106,81cm - macht bei einem Kraftaufwand von 1Nm/cm also 106,81 Nm, welche du an das HR abgibst 175er Kurbel - Kreisumfang 109,95cm - macht also bei gleichem Kraftaufwand pro cm 109,95 Nm auf das Hinterrad. Der Vorteil liegt auf der Hand. Du kommst bergauf schneller voran. Allerdings verbrauchst du für die gleiche Strecke auch mehr Kraft (ausgehend davon, daß die Übersetzung die gleiche ist). Ergo bietet sich eine längere Kurbel dann an, wenn es um Kurze Uphillstrecken geht, oder du sowieso soviel Bums in den Schenkeln hast, daß du diese Kraft sonst eh nicht loswirst. Andernsherum wird ein Nachteil draus - deine Kraft ist früher verbraucht. Es liegt also am Gelände welches man fährt und an einem selbst. Ich denke die Empfehlungen folgen aus diversen Tests und Berechnungen, wo für eine bestimmte Beinlänge das ideale Verhältniss ist. Als normaler Hobbyfahrer ist es eher sinnvoll diesen Empfehlungen zu folgen. Die Profis und Semiprofis werden wohl eher damit rumexperimentieren, und für jeden Rennzweck was anderes bevorzugen. Ich hoffe ich habe nicht schon wieder einen kapitalen Denkfehler begangen. Wenn doch, Jano und ripstar sind ja auch noch da (hoffentlich auch bald wieder Yeti)....
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Also Südi... ich sehe, dass du mit deiner Rechnung da auf das richtige hinauswillst - aber unter physikalischen Gesichtspunkten ist es eine mittelschwere Katastrophe, was du da machst^^
Das, was du als Kraft (F in Newton[N])bezeichnest, ist eigentlich Leistung (P in Watt [W]) (Kraft*Weg). Die Kraft, die ein Fahrer mit seinem Bein erzeugen kann, ist wohl weitestgehend gleich. Bei einer längeren Kurbel resultiert daraus nur ein höheres Drehmoment [Nm]. Wenn du also mordsmäßig kräftig bist, macht eine lange Kurbel eigentlich nur Sinn, wenn du dich außerdem noch sehr schnell bewegen kannst oder so lange Beine hast, das alles andere anatomisch einfach Quatsch wäre. Bergauf ist Drehmoment super (langer Arm) - für Endgeschwindigkeit nimmst du eher Drehmoment raus und hast dafür mehr Drehzahl (kurzer Arm).
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.09.2008
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Beiträge: 4.741
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jano. da muss ich dich leider enttäuschen. sÜdi hat recht.
Drehmoment =Kraft x Weg leistung berechnet sich wiederrum so: Leistung = Kraft x Weg /Zeit(t)
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#8 (permalink) | ||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.09.2008
Ort: Slowenien
Bike: Author Introvert /Custom
Beiträge: 2.214
Bilder: 13
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Zitat:
Zitat:
Quasi wie der Vergleich zwischen Diesel und Benziner.... Was ja auch der Grund ist, warum für einige 2x10 Gang Sinnvoll ist, für andere wiederum Unsinn. Umd beim RR haste eine noch größere Auswahl an unterschiedlichen Kombinationen. Sobald sich jemand also Gedanken macht, welche Übersetzungen jetzt für ihn sinnvoll sind, heißt das für mich nichts anderes, als das er dem Anfängerstadium entwachsen ist, und die Grenzen der vorhandenen Kombination erreicht hat. Und als i-Tüpfelchen kommt dann noch die Kurbellänge hinzu... So meinte ich das - nur gostereo wollte doch wissen warum....
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.09.2008
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Beiträge: 4.741
Bilder: 52
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also ich würde mal behaupten, daß die psyikalische betrachtung der falsche ansatz ist. demzufolge, würde jeder jede kurbelarmlänge fahren können, je nach gefühl und wellenschlag.
dann würde die formel aber keinen sinn machen. (wozu was berechnen, wenn man sich eh nicht dran hält/halten muss?) könnten es eher ergonomische gründe sein?
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#10 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.09.2008
Ort: Slowenien
Bike: Author Introvert /Custom
Beiträge: 2.214
Bilder: 13
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Zitat:
Innenwiderstand - der Wert der angibt, wieviel Strom du abgeben kannst, ohne das die Spannung merklich absinkt - ist auch beim Akku immer individuell. Leistung - das Produkt aus Strom * Spannung (Watt) Energie - das Produkt aus Strom * Spannung/Zeit (Watt/h) Wir sagen zwar immer "hab keine Kraft mehr" - richtig wäre aber "meine Energie ist alle"... ![]() Du zahlst dem E-Werk ja nicht die zugestellte Leistung, sondern die verbrauchte Energie - kW/h
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