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#1 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 23.10.2007
Beiträge: 93
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Hi @ all,
Wonach bestimmt man eigentlich die Kettenlänge die man braucht? Was würde passieren, wenn man statt einer 110er Kette eine 116er ungekürzt fährt.
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__________________________________________________ Beste Grüße |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Dann fängts in vielen Gängen (wenn nicht genug Zähne unter der Kette sind) an ganz fürchterlich zu rattern, sie fliegt dir leichter runter (weil das Schaltwerk sie nicht genug spannen kann) und rutscht mit ein bisschen Pech sogar durch oder wickelt sich um die Kurbel.
Du kannst wahlweise zählen, wie viele Glieder die original Kette hatte oder du musst ausprobiern. Wenn du auf beide kleinsten Zahnräder schaltest (also dahin, wo man eigentlich nicht fährt) sollte das Arm vom Schaltwerk noch nicht so weit nach hinten stehen, dass er am nach vorn laufenden Teil der Kette schleift. Auf den größten Ritzeln (wo man ebenfalls ja eigentlich nicht fährt) darfs aber auch noch nicht so stramm sein, dass das Schaltwerk (eventuell auch erst beim Einfedern) beschädigt wird.
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Wenn es in die Suppe hagelt ist das Dach wohl schlecht genagelt! |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
Ort: Minskregion / Belarus
Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.826
Bilder: 8
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Tach auch
Von der richtigen Kettenlänge hängt ab, ob die Kettenschaltung optimal frunzt. Ist die Kette zu lang, kann sie dem kleinsten Ritzel durch den Kettenspanner des Schaltwerkes auf nicht mehr richtig gespannt werden. Ist sie zu kurz, kann man nicht mehr auf die größten Ritzel schalten. Berechnen kannst Du die Kettenlänge hier oder wie folgt: LK = 0,157a + 1/2 Z1 + 1/2 Z2 + 2 LK = Kettenlänge in Gelenken (=Bolzen) a = Kettenstrebenlänge in mm (Mitte Tretlagerachse bis Mitte Hinterradachse) Z1 = Zähnezahl größtes Kettenblatt Z2 = Zähnezahl größtes Ritzel Die Ketenlänge ist so aufzurunden, daß sich eine durch zwei teilbare Zahl ergibt. Als Beispiel: Kettenstrebenlänge a=420 mm, Z1=44 Zähne, Z2=28 Zähne LK=0,157 x 420 + 44/2 + 28/2 + 2 LK = 103,94 entsprechend 104 Gelenken So Du nur eine Kette auswechselst, kannst Du diese als Maßband nutzen und die selbe Anzahl an Bolzen montieren. Gruß Yeti
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Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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#4 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 23.10.2007
Beiträge: 93
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Hi,
Danke euch beiden. Damit kann ich was anfangen @ Yeti Klar hätte ich die neue Kette einfach an die Alte halten können und die Kette auf die indent. Länge bringen. Aber ich wollte ja wissen warum das so ist wie es ist. Ich werde mich trotzdem mal mit nem Zollstock in den Keller trollen und schauen ob Haibike damals auch richtig gerechnet hat oder einfach nur die 110er genommen hat weil sie ein paar Cent billiger kommt
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__________________________________________________ Beste Grüße |
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#5 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Wenn die alte sich gelängt hat und du nimmst dieses gelängte Maß für die neue, dann ist die hinterher zu lang und irgendwann bewegst du dich in dem Glauben, du bräuchtest schon 120 Glieder. Wenn dann musst du wirklich die Kettenglieder einmal abzählen (und dir merken, wie viele es sind, dann brauchst du dir beim nächsten Wechsel die Finger nicht mehr ganz so vollölen).
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Wenn es in die Suppe hagelt ist das Dach wohl schlecht genagelt! |
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#6 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 23.10.2007
Beiträge: 93
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Hi Jan,
Naja, sie ist zwar etwas gelängt aber das ändert an den (Klar, zur Sicherheit nochmal durchgezählten) 110 Kettengliedern nix. Ich versteh schon was du meinst Klar, würde sich der Verlschleiß der Vorherigen Kette immer in die neue mit einrechnen.
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__________________________________________________ Beste Grüße |
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#7 (permalink) |
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Moderator
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Abgesehen davon, dass ich die Formel vom Yeti total unpraktisch finde (ich pack doch beim Schrauben nicht den Taschenrechner aus ^^) und ich es mit den anderen Methoden machen würde (testen über groß-groß, klein-klein) darf man einen wichtigen Punkt nicht vergessen:
Bei Fullys ändert sich die Kettenlänge beim Einfedern! Das muss man beachten, man darf die Kette also nicht zu kurz machen, sonst geht die über die Wupper. Am besten testet man das bei abgelassener Luft oder demontierter Feder. Ist zwar meist nicht viel, was man da mehr braucht, aber wenn man gern mit grenzwertig kurzer Kette fährt muss man daran denken.
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Torn and repaired, just to endure it all again. Without a reason, for my place in all this pain. Though well concealed, the scars they just compound. Until there´s nothing left of what was once my former self. |
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#8 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
Ort: Minskregion / Belarus
Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.826
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Tach auch
Zitat:
Gruß Yeti
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#9 (permalink) |
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Moderator
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Jo, ok, wenn man praktisch sein Radl grad plant, und überlegt, welche Kette man sich besorgen soll, dann ist die Formel ok, das stimmt
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