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#1 (permalink) |
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Mitglied
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Hallo!
Ich bin ein Einsteiger in Biking. Und ich hab verdammt viele Fragen an euch. Zuerst will ich wissen, wie man richtig die Kette einschmieren kann. Es klingt vielleicht bißchen blöd, aber trotzdem... Diese Woche hab ich zum ersten Mal probiert ganz ordentlich die Kette einzuschmieren. Das heißt: 1. Den alten Ölschicht wegwischen. 2. Die Kette mit dem Wasser putzen. 3. Trocken lassen. 4. Das neue Öl einschmieren. Aber ich hab mit der Ölmenge "a little bit" übertrieben. Übrigens, ich hab das Öl auch auf die Kettenblätter und Ritzeln aufgetragen. Ich wollte eigentlich nur die Kränze einschmieren, aber das überschüssige Öl hat die Seiten von Zahnräder beschmutzt. Kann das die Ursache dafür sein, dass ich vorgestern Probleme mit der Umschaltung hatte? Beim Umschalten ist die Kette ein paarmal zwischen zwei Blätter steckengeblieben, und das Ganze funktioniert nicht wirklich schnell. Vielleicht rutscht sie irgendwie? Hab ich was Falsches gemacht? Wie kann man das bereinigen? Mit Spülmittel? Wie soll ich in der Zukunft richtig schmieren? Danke schön im Voraus. |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.04.2003
Ort: Kassel, Braunschweig
Beiträge: 568
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Hallo,
normalerweise ist es nicht schlimm, wenn man zu viel schmiert. Besser zu viel, als zu wenig. Das einzige ist, dass sich das überschüssige Öl außen an der Kette und an den Ritzeln verteilt und dann ziemlich schnell Dreck anzieht. Von daher öle ich die Kette, lasse das Öl einige Zeit in Kettengliedern reinkriechen und wische dann mit einem Lappen das überschüssige Öl ab. Die Kettenblätter und Ritzel brauchtst du aber nicht extra zu schmieren, die sollten schon dadurch genug geschmiert sein, dass die geölte Kette darüber läuft. Ansonsten putze ich die Kette statt mit Wasser mit einer speziellen Kettenreinigungsflüssigkeit, weil diese das alte Öl-Dreck-Gemisch in der Kette effektiver entfernen kann.
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Die Intelligenz rennt mir nach. - Ich bin schneller! |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Wenn die Kette arg verschmutzt ist, nehm ich sie ab (Kettenschloss ist bei sowas sehr praktisch) und leg sie in nen Eimer mit Spüliwasser und dann gehts mit nem alten Lappen oder ner Bürste ran, oder ich ziehe sie durch nen mit WD40 oder Brunox getränkten Lappen um das alte Öl runter zu bekommen. Dann Öle ich die Kette schön ein (Nicht irgendein Öl benutzen!!!) und ziehe sie dann nochmal durch nen Lappen um das überschüssige Öl abzuwischen.
Benutz aber auch nochmal die Suchfunktion, da wirst du noch einiges dazu finden.
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Alle jene, die ihr Leben kontrollieren und nicht nur reine Kunden und Konsumenten bleiben möchten – diese Menschen fahren Fahrrad. (zit.: Wolfgang Sachs) Verkaufe div. MTB und RR Teile!!! |
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#4 (permalink) |
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Mitglied
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Das ist wohl die optimale Behandlung. Dafür hält so eine gute Behandlung nicht allzulange.
Ich machs oft etwas rustikaler. Ich verwende normales Schmierfett, weil das um einiges länger hält. Zuerst die Kette schön einfetten und danach das überschüssige Fett wegwischen. Der große Nachteil ist aber der, dass die Kette dann viel Staub und Dreck aufnimmt und bei Berührung mit der Haut oder Hose einen üblen schwarzen Fleck hinterlässt.
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.12.2002
Ort: Hamburg
Beiträge: 3.184
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Kette mit normalen Fett und WD 40 bei der Kettenreinigung lassen mich ja fast schon erschauern! Mit WD 40 kann bei zu intensiver Behandlung die Grundschmierung aus den Laschen raus gewaschen werden. Neues Öl kommt da aber nich richtig hin oder nur mit Staubkörnern im Schlepptau. WD 40 sollte deswegen nur außen aufgesprüht und danach wieder weg gewischt werden.
Schmierfett kommt gar nicht zwischen die reibenden Stellen der Kette. Es gibt gar keine Kapilarwirkung und deswegen bleibt es nur an der Oberfläche. Der alte Schwede macht es dagegen meiner Meinung nach richtig.
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