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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.05.2009
Ort: Oberursel
Bike: CUBE-Stereo-The ONE (-Upgrade)
Beiträge: 478
Bilder: 18
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Hallo Leute...
Nachdem ich mich zum Thema REIFEN durch unzählige Beiträge und Kommentare gewühlt habe, ist mir aufgefallen, daß fast alle Kaufempfehlungen ungefähr SO lauten: "...nimm den (XYZ) von SCHWALBE, der is ja sooo super... OK - OK, SCHWALBE ist einer der unbestrittenen Marktführer und bietet für nahezu jeden Einsatzbereich den richtigen Reifen, ABER: - Jetzt bitte nicht gleich steinigen - da muss es doch auch Alternativen geben... ![]() Daher wollte ich Mal einen Thread aufmachen, der all Denen die Möglichkeit bietet, ihre Erfahrungen, Testberichte und Kaufempfehlungen zu posten, die eben nicht (ACHTUNG: plattes Wortspiel) "über die Trails V GELN".Schreibt einfach Alles was Euch einfällt -von A (wie Abrollgeräusch) bis Z (wie Zuverlässigkeit) Hersteller-Links sind natürlich auch OK, aber bitte nicht NUR den Link setzen (Jeder Hersteller hält schließlich SEINEN Reifen für "unschlagbar") - Es soll ja Hier um EURE Erfahrungen gehen... Ich freu mich schon auf `ne richtig bunte GUMMIMISCHUNG... ![]() Und um Es nochmal klarzustellen: Ich hab Nix gegen SCHWALBE, im Gegenteil, ich pack mir auch jedesmal den "DICKEN ALBERT" auf die Felge, wenn ich durch grobes Geläuf pflüge - und der macht echt einen super Job !
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! WARNHINWEIS ! -Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie, sowie Sarkasmus enthalten und Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen... |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.07.2008
Ort: Ruhrpott
Bike: Bergamont Volotec & Faggin Stahl Renner
Beiträge: 4.215
Bilder: 13
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hallöchen zusammen,
gute idee, nur wie soll man über etwas anders berichten wenn die dinger so lange halten ? meinen ersten haben 7.000km gemacht und sind immer noch auf dem bike drauf, was jetzt allerdings meine große hat = deutlich weniger laufleistung. das bike was ich aktuell fahre, hat damit/ gleiches fabrikat auch schon über 4.500km gelaufen. für mich kam es auf jedenfall darauf an, daß der reifen auchmal etwas grobere wegstrecke/ winterliche verhältbisse abkann und pannensicher ist. da gab´s noch nicht so viel auf dem markt oder war nicht so bekannt. blöd ist natürlich auch immer, das natürlich viele händler meist nur no- name haben und halt eine (haus/ vertrags-)marke. da wird es dann schwer eine auswahl zu treffen. man kennt das problem ja auch beim licht. erst neulich habe ich aber eine alternative entdeckt, conti meine ich, wo ich grübel die zu nehmen wenn die anderen runter sind. wann das ist... ? evnetuell im nächsten frühjahr. |
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#3 (permalink) |
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Moderator
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Conti Diesel: guter Grip auf Waldboden, langlebig; mittelmäßiger Pannenschutz, mittelmäßiger Grip auf Schotter, mittelmäßiger Rollwiderstand.
Conti Explorer: eigentlich in allem Mittelmäßig. Nur auf Waldboden fand ich ihn überdurchschnittlich. Durch seinen günstigen Preis war er früher aber immer eine Überlegung wert! Specialized Resolution: recht guter Grip, kein zu hoher Rollwiderstand (auch wenn die Lautstärke da anderes vermuten ließ), aber leider eine empfindliche Karkasse, die einen Austausch deutlich vor Ende des Profils nötig machte. Gut zu montieren! Specialized Sauserwind: guter Rollwiderstand, leise; erstaunlich guter Grip für das Mini-Profil, außer auf matschigen, nassen Wurzeln. Selbst in Schotter gut. Schön leicht, gut zu montieren! Specialized Chunder: guter Grip durch weiche Gummimischung, dadurch aber auch starke Abnutzung. Ordentlicher Pannenschutz bei vergleichsweise geringem Gewicht. Maxxis Wet Scream 60a: bleischwer, aber ein geiler Winterreifen. Maxxis Highroller 42a: ebenfalls bleischwer (DH-Reifen halt), aber stabil und gutmütig. Top Allrounder fürs Bergabfahren! Maxxis Medusa: laut und hoppelig auf Teer, aber erstaunlich leicht rollend. Super Reifen für Matsch und verschneite Wege! Krallt sich schön in den Schnee, und hat eine sehr gute Selbstreinigung. Der Dreck fliegt meterweit vom Radl weg Mit Schwalbe habe ich auch durchaus gute Erfahrungen gemacht (Fat Albert, Big Betty, Nobby Nic); aber andere Eltern haben halt auch schöne Töchter mit vergleichbaren Qualitäten, und ich fahr gern Teile die etwas exotischer sind (bezieht das jetzt bitte nicht auf die Töchter
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Torn and repaired, just to endure it all again. Without a reason, for my place in all this pain. Though well concealed, the scars they just compound. Until there´s nothing left of what was once my former self. Geändert von Firefly (29.08.2009 um 17:11 Uhr). |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Diese uneingeschränkten Schwalbe-Empfehlungen konnte ich noch nie nachvollziehen. Ich selbst bin sowohl von den Black Jacks wie auch vom Space alles andere als überzeugt. Vermitteln mir nicht das Gefühl von Kurvenhalt - die zahlreichen Platten, die ich mir einfahre hänge ich jetzt allerdings nicht dem Fabrikat, sondern eher den flaschenwerfenden Idioten hier in der Gegend an.
Als große Alternativen zu Schwalbe fallen mir da ganz spontan Maxxis, Continental und vielleicht noch Michelin ein. Mit meinen Maxxis bin ich zufrieden, Laufleistung war beim Ignitor höher als beim Space (beide 2,35''). Contis bin ich noch nicht gefahren, kenne aber ein paar Leute, die dem Digga nachsagen, dass er nur nicht mehr produziert wird, weil er zu gut sei. Jedenfalls wirkt er optisch vielversprechend, wenn jetzt noch die Gummimischung was taug...
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Wenn es in die Suppe hagelt ist das Dach wohl schlecht genagelt! Geändert von JanO (29.08.2009 um 17:10 Uhr). |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.05.2009
Ort: Oberursel
Bike: CUBE-Stereo-The ONE (-Upgrade)
Beiträge: 478
Bilder: 18
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Meine ALLROUNDSOCKEN:
SYNCROS Point`N Chute 1 (26 X 2.35) - Faltreifen Preis : ca 19 Euronen/Reifen (bei eBay geschnappt) Auf der STRASSE (v:2,5 / h:3,0 BAR): Durch die relativ eng stehenden, nicht zu aggressiv geformten Stollen, recht geringer Rollwiderstand und kaum Abrollgeräusche (bis auf ein leises Summen). Der runde Querschnitt gibt auch bei extrem engen Kurven (Fußgängerzonenslalom) ordentliche Traktion und Sicherheit. Die Bodenhaftung ist super, sogar auf nassem Kopfsteinpflaster (und das heißt schon was). Auf SCHOTTER und harten FELD-WALD- und WIESENWEGEN (v: 2-2,5 / h: 2,5-3 BAR) Guter Grip durch ausreichende Profiltiefe und gleichmäßige Stollenverteilung. Durch reine Lenkmanöver konnte ich den Reifen, auch auf Schotter, nicht zum rutschen bringen (sammelt aber gerne mal ´n paar kleine Steinchen auf). Die Reifen laufen insgesamt sehr spurstabil und "rund" (sehr angenehm bei schneller Fahrt). Auf GROBEM GELÄUF und SCHMODDER (v: 2 / h: 2-2,5 BAR) Hier sind die SYNCROS-Gummis definitiv überfordert. Das Profil setzt sich sehr schnell zu und der runde Reifenquerschnitt mit den niedrigen Schulterstollen trägt nicht gerade zur Fahrsicherheit bei. SONSTIGES: Habe die Reifen jetzt ca. 5 Monate drauf (bei durchschnittl. 130Km/Woche) und kann noch keine übermäßige Abnutzung erkennen / Profiltiefe v/h ist noch fast gleich - und das, trotz häufigen "Notankerns" weil mir mal wieder Jemand blind vor´s Bike gelatscht ist. Bisher hatte ich auch noch keinen einzigen Plattfuß durch Glasscherben, Dornen oder Sonstiges reifenmordendes Zeugs. NACHTEILE: Es sind keine besonders leichten Reifen. Die große Oberfläche - viele, engstehende Stollen und eine stabile Karkasse/Lauffläche tragen einiges dazu bei. Ein weiteres Problem könnte die Verfügbarkeit sein... Ich hab die Reifen bisher nur bei einem Händler in Deutschland gefunden (der Sie auch über eBay verkauft ). FAZIT: Wem die paar Gramm Mehrgewicht egal sind, der bekommt mit dem SYNCROS Point´N Chute 1 einen guten und pannensicheren Reifen für die Straße und leichtes bis mittelschweres, trockenes Gelände. SO - und jetzt seid Ihr dran... - VIEL SPASS - ![]()
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! WARNHINWEIS ! -Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie, sowie Sarkasmus enthalten und Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen... |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Ich hatte auf dem alten Halb-MTB hinten einen von IRC und vorne nen ähnlichen aus dem Baumarkt - die waren brauchbar und haben noch viel Profil, leider sind sie rissig. Jetzt hab ich Smart Sam, aber der hintere ist dank Dynamo kurz vor dem Exitus...
Auf dem Stadt- und Tourenrad hab ich seit drei Jahren und 3000km Michelin TransWorld City. Die sind sehr gut, dank (leichter) Pannenschutzeinlage nur einen Platten, ein kaputtes Ventil und einen Platzer - woran der Mantel nichts ändern könnte.
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Es ist statistisch erwiesen: An Rädern, wo keine Bremszüge montiert sind, können keine Bremszüge reißen.
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.04.2004
Ort: Hameln - Pyrmont
Bike: Ghost AMR 7500 Spec
Beiträge: 1.707
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So solls sein, Erfahrungen austauschen und neue Dinge kennen lernen.
Ich fang mal chronlogisch an: Nokian V-Claw 26x2,35: Drauf seit 2000. Hinten zwar nur noch ne Art Semislick, aber da es nicht mehr mein Rad ist, ists mir egal. War schwer aufzuziehen, da der irgendwelceh Probleme mit dem Rundlauf hatte. Andauernd hatte ich Höhenschläge im Reifen! Nach zig VErsuchen und Seifenpaste (damals gabs glaub ich das cshwalbewudnermittel nocht nicht) saß er dann perfekt. Rollwiderstand: schlecht. Dafür aber Grip ohne Ende. War ein super Matsch- und Winterreifen. Continental Explorer 26x2,1: Super Speed, Pannenschutz beinahe gleich null. Hatte nach 1 Jahr innerhalb von 2 Monaten 3 Durchstiche. Fühlte sich auf trockenem und leicht losem Terrain pudelwohl. Sobald es aber feucht wurde, schlingerte und schmierte der Reifen wies böse. Haltbarkeit: 1 Jahr und 3 Monate. Schwalbe Smart Sam 26x2,25: Wie der Conti, jedoch besserer Pannenschutz und mehr Grip auf feuchtem Untergrund. Tioga Factory XC 26x2,1: schlechtes abrollverhalten, Karkasse war wie beim V-Claw nicht sonderlich gut. Haltbarkeit: 1 Monat, danach keine Lust mehr auf das relativ schlechte Lenkverhalten gehabt. Scott Cougar 26x2,25: Super Grip, noch keinerlei Pannen, sehr gut auf trockenen und feuchtem Terrain. Super Bremseigenschaften. Bin zufrieden. Außer: Qualität: am Mittelsteg ist ein Profilversatz zu erkennen. Karkasse also nicht korrekt verklebt. Aber egal. |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Die Probleme mit dem Rundlauf hatte ich immer bei Reifen, die zu lange falsch gelagert wurden
Seit gestern fahre ich Maxxis Hookworm. Der sieht zwar nicht wirklich nach Gelände aus, aber auf festem Untergrund rollt er sauschnell und nahezu geräuschlos. Jetzt warte ich noch den nächsten Regen und eventuell ein bisschen Matsch ab - mal sehen, ob er da was mit anfangen kann.
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Wenn es in die Suppe hagelt ist das Dach wohl schlecht genagelt! |
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.07.2009
Ort: Paradise City
Beiträge: 609
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Früher immer Smart Sam in 26x2,25 und 26x2,1. War ok fürs Rheinland, nur bei feuchten Bedingungen recht rutschig. Was ich am SmartSam mag ist das er smooth anfängt zu rutschen wenn man in der Kurve mal zu schnell ist
Seit ca. 500km Conti Edge 26x1,9: Cooler Grip im Gelände, sowohl bei Trockenheit als auch nassen Bedingungen. Aber der Grenzbereich ist relativ schmal, wenn der Reifen rutscht in der Kurve dann ists auch schon echt spät. Nachteil: Gummi recht weich, auf Alphalt kann man dem Verschleiß zuschauen.
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Hey, I know, you're fallin' and you can't get up |
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