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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 03.08.2003
Ort: Schweiz, ZH
Beiträge: 180
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Hallo zusammen, möchte hier mal kurz den aktuellen Test vom Mag hier berichtigen. Das Golddigger ist KEIN Eingelenker, sondern ein Viergelenker, so wie ihn Santa Cruz und Intense anwenden. Nicht dass plötzlich alle Eingelenk-Gegner der Gedanke kommte, dass BMC nicht zum Kauf in Betracht zu ziehen, weil es ein Eingelenker sein soll. Das System nennt sich VPS. Virtuell Pivot System, bzw. VPP, Viruel Pivot Point, was aber das gleiche bedeutet! Also Leute, lasst euch nicht beirren und glaubt mir, das ist ein verdammt heisser Stuhl!! (Halt Swiss Quality eben
Also dann, schönes weekend!! Gruss Mattak
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Roch'n'Roll ain't Noise Pollution, Highway to Hell... questions? |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.04.2004
Ort: Aargau
Beiträge: 3.262
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Ich habe mir grad mal die Bilder angeschaut und anhand dieser festgestellt, dass es KEIN Viergelenker ist! Auf dem Bild auf der Website ist auf jeden Fall ein abgestützter Mehergelenker zu sehen. Ein ECHTER Viergelenker hat aber zwischen Tretlager und Hinterachse zwei Gelenk-Achsen: Eine vorne beim Tretlager und eine VOR der Hinterachse, diese ist nicht in demjenigen Teil befestigt, welche im Gelenk vor dem Tratlager anfängt! Das ist einwichtiger Unterschied, denn wenn die Hinterachse im gleichen Gelenk ist, welches sich umd den Drehpunkt am Tretlager dreht, dann macht es GENAU die gleiche Kreisbahn um den Drehpunkt wie ein Engelenker mit den bekannten Nachteilen. Der einzige Vorteil von diesen abgestützten Mehrgelenkern ist, dass das Federelement die seitlichen Belastungen nichst aufnehmen muss!
Nur ein echter Viergelenker, welcher das Hinterrad erst im zwiten Gelenk befestigt, kann der Kreisbahn beim Einfedern entfliehen und damit die Wippneigung minimieren!
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Sicher sind Schiffe nur in Hafen. Aber dafür sind Schiffe nicht gebaut! Mais au fond c'est tout simple Si nous regardons tout autour Si nous apprécions le moment Trouver le paradis n'est plus difficile! (Encore) |
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#5 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 08.05.2004
Beiträge: 84
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Ich gebe zu bedenken, das es aber auch gut funkionirende Mehrgelenker und Eingelenker gibt.
Ansonsten habt Ihr allerdings recht. Soweit ich weiss hält Spezialized die rechte auf den "echten" Viergelenker, und wers nachbauen will muss blechen und n' schicken Aufleber auf dei Schwinge machen (bla bla Spec.. Pat. usw) Stefan |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.04.2004
Ort: Aargau
Beiträge: 3.262
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Ja, das mit dem Patent stimmt, die haben sie dem Erfinder mal abgekauft. Das Blechen hält sich aber in Grenzen, je nach Menge gebauter Rahmen zahlen die anderen Firmen 5 bis 10 Dollar pro Stück! Das ist doch ein sehr fairer Preis, wenn man bedenkt, dass man gute Fullies erst so ab 1200 Euro aufwärts bekommt!
Ansonsten gilt für die Mehrgelenker- und Eingelenker: Je weniger Federweg, umso geringer sind die Nachteile! Grund: Der Drehpunkt liegt in ausgefedertem Zustand meist ca. 2cm über der Hinterradachse. Bei 6cm Federweg kann diese also max. 4cm höher einfedern, als der Drehpunkt ist. 4cm über (oder unter) dem Drehpunkt heissen, dass das Hinterrad grade mal 2mm nach vorne kommt. Bei 12 cm Federweg (nur doppelt so viel) kommt das Hinterrad dann schon 12mm nach vorne, bei 15cm Federweg sind es dann schon 20mm, die das Hinterrad nach vorne kommt. Das Problem ist nun, dass die Kette beim Pedalieren ebenfalls nach vorne zieht und somit das Hinterrad zum Einfedern bringt, die Federung wippt! Deshalb war früher, als man mit 6 bis 8 cm Federweg hinten fuhr, der Eingelenker kein schlimmer Nachteil, dafür hat er ja weniger anfällige Gelenke und ist meist was leichter. Die Mehrgelenker haben das Problem elemenitert, dass beim Eingelenker der Dämpfer auch seitliche Kräfte des Hinterbaus aufnehmen muss, dafür haben sie aber auch so viele Gelenke (und meist etwas mehrgewicht gegenüber dem Eingelenker) wie die echten Viergelenker. Seit aber Tourenbikes 10 bis 12cm Federweg hinten bieten, und bei Enduros gar 15cm keine Seltenheit sind, kommen diese Nachteile immer mehr zum Tragen, immer mehr Firmen steigen auf Viergelenker um (fürher war Specialized fast der einzige Anbieter!). Die Alterntive sind SPV- oder Pedal Plattform Dämpfer, die aber bei sehr viel Ferderweg dann auch sehr stark gegen das Wippen dämpfen müssen, was den Komfort wieder sehr einschränkt. Also 15cm Federweg und mehr möchte ich nicht mit einem Eingelenker fahren müssen, dass braucht dann extrem viel Druck in der SPV Kammer, damit bergauf Ruhe ist! bei toruenüblichen 10 bis 12cm mag es noch gehn, aber auch da fhare ich persönlich lieber einen Viergelenker. Ich bin selber lange einen Eingelenker einer deutschen Edelmarke (wo der Rahmen so viel kostet wie ein ganzes Stumpjumper FSP Comp!) gefahren und weiss, wovon ich spreche! |
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#7 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 16.10.2004
Beiträge: 20
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mal eine kinematik-frage: in sachen pedalrückschlag wäre doch eigentlich ein drehpunkt um das tretlager der idealfall,oder? beim eingelenker zumindest. aber es müsste ziemlich wippen, da der kettenzug den hinterbau einfedern lässt.
nun ist ja beim viergelenker das ziel, dass sich das rad senkrecht nach oben bewegt, also nicht auf einer kreibahn. oder zumindest auf einer kreisbahn mit möglichst grossem radius. wenn sich aber das rad senkrecht nach oben bewegt, nimmt doch der abstand hinterrad-tretlager stark zu. müsste das nicht zu pedalrückschlag führen? |
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