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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 07.05.2004
Beiträge: 2
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Hallo erstmal an alle,
der Titel mag den Toppostern ja schon zum Hals raushängen, aber für sowas sind Foren schließlich da :P . Ich hab zwar schon einige theards durchgelesen, aber da kommen soviele Fachbegriffe ,dass ich nur noch Bahnhof verstehe. Nun zu meinem Anliegen. Ein neues Mountainbike muß her, nur welches? Hier im Forum ist das Stevens Race M8 im Gespräch und es gefällt mir schon recht gut. Allerdings ist es auch das Einzige was ich mir bisher angschaut hab. Ich bin jetzt schon ziemlich auf Stevens fixiert, ohne zu wissen ob es vielleicht noch andere qualitativ gleichwertige oder noch bessere MTB´s in dieser Preisklasse gibt. Was mein Fahrverhalten angeht, ich fahre mehr auf normalen Straßen, Schotterwegen und im Wald, aber alles nicht so extrem. Allerdings sollte das Fahrrad auch einige Zeit halten, darum will ich lieber ein wenig mehr ausgeben. Bei Stevens gibt es die S und die M Serie. Wo genau ist da der gravierende Unterschied, außer natürlich im Preis? Ich bin auch am überlegen ob ich überhaupt ein Federgabel brauche, es soll den Fahrkomfort ja erheblich verbessern, was ja auch einleuchtet. Bisher hatte ich eine Big Fork Gabel (schreibt man das so?) und da hats mich immer richtig durchgeschüttelt und gerüttelt. Auf keinen Fall will ich aber ein vollgefedertes MTB, weil es mir einfach zu futuristisch ausschaut. Hoffentlich kann mir hier jemand ein paar Tips geben, weil in dem Fahrradladen in dem ich war, wollte man mir ein Bull oder Bulls bike verkaufen. Der Verkäufer meinte es ist eine der Topmarken stimmt das wirklich? Weil so wie das ausgeschaut hat kann ich mir das nur schwer vorstellen. Grüße Platinuim |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.04.2004
Ort: Aargau
Beiträge: 3.262
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Zu Stevens: Die Marke hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis! Die M-Serie sind Race-Bikes, man sitzt sehr gestreckt drauf, die S-Serie ist immer noch sporttlich, aber nicht so extrem. Ich würde also eines aus der S-Serie nehmen, nicht aus der M.
Zum Beispiel das S-9: 1400 EUR, alles XT (auch Naben, Kurbel,...!) und die mit den Maguras wohl das beste an Felgenbremse, was es im Moment gibt. Sicher, Scheibenbremsen wären auch eine Überlegung wert, aber du willst nicht so extreme Trails fahren, da wirst du von der Wartungsfreundlichkeit der HS-33 bremse profitieren. Zur Gabel. Die Skareb ist eher eine straffe Gabel, und wird machmal wegen ihrer Verwindungssteifugkeit in Zusammenhang mit Scheibenbremsen kritisiert. Das fällt bei diesem Bike aber weniger ins Gewicht, weil es ja Felgen-Bremsen hat. Die Gabel ist eher für CC gedacht, dürfte also straffer fahren, als z.B. eine Manitou Black. Vielleicht vom Fahrverhalten genau das, was du suchst, wenn du noch nicht weisst, ob überhaupt eine Federgabel.
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Sicher sind Schiffe nur in Hafen. Aber dafür sind Schiffe nicht gebaut! Mais au fond c'est tout simple Si nous regardons tout autour Si nous apprécions le moment Trouver le paradis n'est plus difficile! (Encore) |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.12.2002
Ort: Stuttgart
Bike: Nicolai Helius CC und Müsing Lite Offroad
Beiträge: 200
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Hi Platinuim,
falls Du noch eine Alternative zu den Stevens-Bikes suchst: Ein ähnlich gutes Preis/Leistungsverthältnis wie Stevens haben die MTBs von CUBE. Die Hardtails der Limited-Serie sind die, die Du in der Preisklasse bekommen kannst die Du Dir vorstellst. Ansonsten kann ich "sebastina_r" nur zustimmen. Die HS 33 von Magura ist DIE Felgenbremse schlechthin, was Zuverlässigkeit und Wartungsfreiheit anbelangt. Ich fahre mit dieser Felgenbremse an meinen beiden Rädern mittlerweile seit mehreren Jahren "rundum-sorgenfrei". Happy Trails, Marcus
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be the engine... Happy trails, Marcus |
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#4 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 26.11.2003
Ort: Bochum
Beiträge: 47
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Nicht ganz so gut im P/L, aber immer noch ok ist auch Specialized, schau Dir doch mal das Stumpjumper an. http://www.bikerstreff.de/Bikes/Spec...jumperM4_1.htm
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.04.2004
Ort: Aargau
Beiträge: 3.262
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Also ich als Specialized-Fahrer kann dir die Marke auch empfehlen. Nun aber zu dem speziellen Rad: Der Stumpjumper ist auch ein Rad, um Rennen zu fahren (das kann man aber mit einem etwas kürzeren, steileren Vorbau soweit entschärfen, dass es ein sportlich ausgelegtes Tourenrad wird). Was man aber wissen sollte: Das Bike hat auf der einen Seite Kompontenten, die extrem teuer sind (die Fox Gabel einzeln würde in etwa einen Listenpreis von gut 800 EUR haben!), andererseits sind einfach nur V-brakes und eine Deore-Nabe drauf.
Was ich damit sagen will: Wer dieses Rad kauft, sollte wissen, dass an einigen Stellen kräftig gespart wurde, und eben damit rechnen, genau diese Teile in ein, zwei Jahren gegen bessere zu tauschen. Vergleich zum Stevens: Stevens hat eine sehr gute Ausstattung (alles XT, Magura)drauf, weiter aufrüsten macht bei dem Rahmen und der Gabel kaum mehr Sinn. Specialized hat einen tollen Rahmen und eine fantastische Gabel, die meisten Tiele LX/XT ist auch gut, dafür sind Bremsen, Innenlager und die Nabe hinten zu billig für so ein Rad und sollten, sobald sie verschlissen sind, gegen bessere Teile ausgetauscht werden, bis dahin kann man sie aber ruhig fahren! Bei dem Rahmen und der Gabel würde auch komplett XTR gut passen.
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#6 (permalink) | ||
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Mitglied
Registriert seit: 07.05.2004
Beiträge: 2
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Hallo,
erstmal danke für die vielen Tips. Heute war ich in einem Laden, da hatten sie die komplette Stevenspalette. Da hab ich dann natürlich das m8 und das s9 probegefahren und ja hat mir gut gefallen. Jetzt tendiert meine Entscheidung eher zu dem s9 weil es ein wenig billiger ist und fast die gleichen Komponenten verbaut hat. Cube und Specialized hab ich mir auch genau angeschaut, aber man bekommt irgendwie bei Stevens etwas mehr an Qualität für weniger Geld, soweit ich das jetzt als Anfänger beurteilen kann. Was für eine Rahmengröße sollte ich eigentlich nehmen? Der nette und kompetente Verkäufer meinte ,ein 19 Zoll wäre passend. Im Schaufenster hab ich irgendwie so groß und das Fahrrad unter mir so klein gewirkt. Einen 21 Zoll zum testen hatten sie leider nicht da. Ich bin ungefähr 185cm groß. @sebastian_r Zitat:
Zitat:
Grüße Platinuim |
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#7 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.06.2003
Ort: LE
Bike: MTB:Nicolai Helius CC,Canyon Nerve MR6,Kraftstoff H2|RR:BMC & Cervelo|Bikeersatz: Sayshun Compass
Beiträge: 2.159
Bilder: 5
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Zitat:
CC = Cross Country "Das Cross-Country-Mountainbike ist für den (Renn-)Einsatz auf Straßen und unbefestigten Wegen ausgelegt, weniger aber für den Einsatz in schwerem Gelände. Das Cross-Country-Mountainbike ist oft ein Hardtail und die Federgabel verfügt meist über relativ wenig Federweg. Neben den bewährten V-Brakes sind an Cross-Country-Mountainbikes heutzutage auch häufig leichte Scheibenbremsen zu finden. Bei Cross-Country-Mountainbikes wird ein niedriges Gewicht angestrebt (teilweise unter 10 kg). Die Sitzposition auf einem Cross-Country-Mountainbike ist eher gestreckt, der Lenker ist typischerweise gerade und ungekröpft. Die Reifen sind für Mountainbike-Verhältnisse vergleichsweise schmal und schwach profiliert, die Leichtlaufeigenschaften stehen im Vordergrund." |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.04.2004
Ort: Aargau
Beiträge: 3.262
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Auf einem Cross-Country (CC) Rad sitzt du sehr gestreckt, der lenker ist wesentlich tiefer als der Sattel, weil man so noch schneller fahren kann (weniger Windwiderstand, mehr Gewicht auf dem Vorderrad,...). Dafür ist diese Sitzposition nicht so bequem.
Tourenfahrer nehmen deshalb leiber ein Bike, bei dem der Abstand zwischen Sattelmitte und lenker 3 bis 4 cm kürzer ist, und der Lenker auch ein paar cm höher ist. Das ist zwar nicht mehr ganz so schnell, aber wesentlich bequemer. Zur Grösse: 185 ist grad in der Mitte zwischen 19 und 20 Zoll. Aber für die Rahmenhöhe ist sowieso die Schrittlänge entscheidend, besonders wenn du von der Grösse her in etwa zwischen den Grössen landen würdest! Wenn du ab 90 cm Schrittlänge hast, würde ich zum 21 Zoll tendieren, sonst eher den 19 Zoll. Zur HS-33: Wenn du die Leitung durch einen Unfall beschädigst, dann bist du aufgeschmissen. Ansonsten fallen keine Wartungsarbeiten an, und auch der Belagswechsel ist dank Klicksystem kinderleicht! Die Bremse ist wesentlich besser dosierbar als eine V-Brake, ich habe auch noch nie von jemandem gehört, der sich über eine quietschende HS-33 beklagt hat. Weiterer Vorteil: Die Bremsbeläge haben in der "Ruheposition" eien grösseren Abstand zur Felge, eine kleine Acht schleift deshalb nicht so schnell wie bei einer V-Brake. Dafür ist die Bremse etwas schwerer als eine V-Brake.
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