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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 30.07.2003
Beiträge: 1
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Ich möchte EUch bitten, mir Eure Meinung zu den beiden MTB, die in meinen engste Wahl gekommen sind zu schreiben:
Zur Auswahl stehen zwei MTB: 1. Canyon Nerve XC4 Dämpfer: DT Swiss SSD 210L, LockOut und einstellbare Dämpfung Gabel: Answer Manitou Black Elite, 80/100 mm Federweg, Zugstufendämpfung einstellbar Steuersatz: Tange/Cane Creek Zero Stack II integriert Schaltwerk: Deore XT Innenlager: Deore LX Kurbel: Deore LX Umwerfer: Deore LX Schaltgriffe: Deore Nabe: Iridium Ultimate Disc Bremsen: Magura Julie Scheiben Gewicht: 11,9 kg Preis: 1.699 € Red Bull NPL 400: Dämpfer: DT Swiss SSD 225, einstellbarer Luftdruck, Zugstufendämpfung Gabel: Manitou Black Elite, 80/100 mm Steuersatz: WCW sealed, Integrated Schaltwerk: Deore XT Innenlager: Shimano BB ES 51 Octalink Kurbel: Deore LX Umwerfer: Deore XT Schaltgriffe: Deore XT Nabe: Shimano 525 Disc Bremsen: Magura Marta Scheiben Gewicht: 12,3 kg Preis: 1.750 € Ich bitte Euch um Eure Empfehlung. Ich brauche das Rad nicht für irre Abfahrten und endlose Cross-Country. Eher für längere bergauf Fahren durch Wald und auf Forststraßen und Feldwegen. Auf Lock Out lege ich keinen Wert. Vielen Dank für Eure Bemühungen |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.06.2003
Ort: LE
Bike: MTB:Nicolai Helius CC,Canyon Nerve MR6,Kraftstoff H2|RR:BMC & Cervelo|Bikeersatz: Sayshun Compass
Beiträge: 2.159
Bilder: 5
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Ich würde zum Canyon tendieren. Bestell mir dieses Jahr selbst noch eins. Habe etliche Katalog mir geben bzw. schicken lassen und verglichen. Und bei Canyon stimmt das P/L -Verhältnis und außerdem ist das Canyon leichter, denn jedes Kilogramm/Gramm was du mehr dran hast hast du auch mehr mitzuschleppen,vorallem bergauf.
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 24.07.2003
Ort: c:\home
Beiträge: 215
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Rein von der Ausstattung, der Geometrie und dem Einsatzgebiet sind sie ja auch relativ ähnlich. Am Besten wäre natürlich Du könntest beide mal Probefahren, das ist es dann letztlich was zählt - aber das wird wohl schwierig. So bleibt es wohl eine Frage des persönlichen Geschmacks, prinzipiell würde ich auch eher das Canyon nehmen, allerdings ist die Scheibenbremse (wie auch die Schaltgriffe) des RedBull natürlich schon ein Highlight! Und vom Gewicht würde ich mal sagen sind die Beiden wohl ziemlich gleich - wer vertraut schon auf Herstellerangaben?!
Beide sind auf jeden Fall sehr gut im Preis-/Leistungsverhältnis! |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.04.2003
Ort: Pirmasens
Beiträge: 290
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Also von der Austattung tendiere ich eher zum Canyon.DT 210L Dämpfer ist einfach der Hammer und nach meiner Meinung sieht das Canon einfach viel geiler aus und ist billiger
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Ride or Die |
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#5 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 07.08.2003
Ort: Woringen
Beiträge: 4
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Hi,
fahre selbst seit 3 Monaten ein Nerve 4 vom letzten Jahr. Einziges Problem war der Dämpfer (Rock Shox), aber der wird ja nicht mehr verbaut. Service beim kaputten Dämpfer genial, erst neuen geschickt, dann kaputten zurück, hat 2 Tage gedauert bis der neue Dämpfer da war. Ansonsten 2500 km inkl. ein Alpencross gefahren und nur zufrieden. Gruß, Auge |
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#6 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 01.07.2003
Ort: Küssnacht am Rigi CH
Beiträge: 11
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wenn du nicht genau weisst was du willst, bist du beim versandhandel vieleicht am falschen ort.
kauf dir besser ein bike bei einem fachhändler. dort zahlst du vieleicht ein wenig mehr, kannst aber dafür das bike probefahren und wirst kompetent beraten. |
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#7 (permalink) | |
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Mitglied
Registriert seit: 07.08.2003
Ort: Woringen
Beiträge: 4
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Zitat:
Gruß, Auge |
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#8 (permalink) | ||||
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Mitglied
Registriert seit: 01.07.2003
Ort: Küssnacht am Rigi CH
Beiträge: 11
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[quote="auge"]
Zitat:
ausserdem musst du ja nicht die bikes aus dem versandhandel mit rotwild, votec und co. vergleichen. schau dir zum beispiel mal die preise von stevens an. die sind auch günstig und im handel erhältlich. so riesig sind die preisunterschiede gar nicht. Zitat:
ausserde hat man ja die möglichkeit zu mehreren händlern zu gehen und den "toyota" und den "audi" probezufahren um sich so ein eigenes bild zu machen. (ausserdem ist am toyota mit sicherheit NICHTS besser als am audi. Zitat:
ist vieleicht nicht schlecht um sich ein paar inputs zu holen, aber nicht wirklich eine entscheidungshilfe. Zitat:
du vergisst auch das nicht alle leute in der lage sind gemoetriedaten zu interpretieren. ich behaupte sogar dass die wenigsten biker anhand von reinen gemotriedaten einschätzen können wie ein bike sich fährt. von mir aus gesehen kann jemand problemls im versandhandel einkaufen der: 1. genau weiss was er will. 2. alle reperaturen und wartungsarbeiten selber ausführen kann. das bike im versandhandel einkaufen und dann dem händler vor ort zur reparatur bringen find ich unfair gegenüber dem fachhandel. ausserdem bin ich immer wieder froh um einen guten fachhändler in der nähe. erst kürzlich wär ich ohne recht dumm dagestanden: ich bin vor ca. einem monat nach südfrankreich in die ferien gefahren. ich wollte am sonntag morgen abfahren. am samstag abend zuvor hab ich noch den luftdruck an meiner judy überprüft und festgestellt das alle luft entwichen ist, da das ventil im arsch war. ich hab abends um 22:00 uhr meinem händler angerufen, der dann extra in die werdstatt gefahren ist und ein ventil bei einem ausstellungsmodell weggeschraubt hat um es mir noch rechtzeitig zu geben. ach ja, geld hatte ich auch keins dabei, ich hab ihm das ventil nach den ferien bezahlt. so ein service ist mir ein paar franken (oder auch euro) mehr beim bikekauf wert. |
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#9 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 27.07.2003
Beiträge: 10
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Das meiste sehe ich genau so, mit folgenden Ergänzungen bzw. Einschränkungen:
Versand vs. Fachhandel: Ich finde nicht unbedingt, dass es unfair ist, mit einem Bike vom Versender zur Reparatur oder für den Service zum Fachhändler zu gehen. Erstens nehmen manche Fachhändler die Werkstattumsätze sogar gerne mit. Zweitens steht man auch nach einem schlichten Umzug vor der Situation, dass man mit einem Bike zum (neuen) Fachhändler (am neuen Wohnort) gehen muss, das man nicht dort gekauft hat. Und auch im Urlaub kann was kaputt gehen, und man muss in den Fahrradladen vor Ort gehen. Den Fachhändler, der einen dann wegschickt, möchte ich sehen... Dass man sich als "Fremdkunde" aber nicht immer derselben bevorzugten Behandlung wie langjährige Stammkunden erfreuen darf, liegt auf der Hand. Probefahrt vs. Versand: Wenn man ganz genau weiß, wie Daten zu interpretieren sind, und welche Eigenschaften von welchen Anbauteilen sich wie auf das Fahrverhalten auswirken, dann kann man beim Versender sicher ein echtes Schnäppchen machen, wo kaum ein Fachhändler mithalten kann. Schwierigkeit: Tests in Fachzeitschriften helfen nur bedingt weiter. Die meiste Aussagekraft haben da noch Tests von Kompletträdern. Tauscht man aber auch nur ein einziges relevantes Teil aus, etwa die Federgabel oder den Dämpfer, ist das Testergebnis nicht mehr ohne weiteres übertragbar. Aus Tests von Fachzeitschriften kann man sich einen ersten Überblick verschaffen. Ein Rad, das bei allen relevanten Testredaktionen durchgefallen ist, braucht man kaum mehr berücksichtigen. Manchmal bekommt ein Rad in einer Zeitschrift aber nur Lob, in einer anderen schreibt der 1,98m große Testredakteur aber dann von Überschlagsgefühlen auf schnellen, steilen Abfahrten. Das liegt dann vielleicht daran, dass für so große Leute ein etwas längerer Vorbau sinnvoll wäre, oder dass der Lenker breiter und vielleicht gekröpft sein sollte. Und das ist jetzt der Punkt: Das Rad muss zum Käufer passen, und nicht zu irgendeinem Testredakteur. Bei einer Probefahrt kann man heraus finden, ob solche Details stimmen. Ein guter Händler berät einen hier, wie man eventuelle Nachteile ausgleicht, und lässt einen das Testrad nach dem Umbau nochmal probieren. Beim Versankauf ist das Verfahren, wenn etwas nicht passen sollte, wesentlich umständlicher. Ein gewichtiges Argument für den Versandhandel ist aber, dass leider, leider wirklich gute Händler äußerst schwer zu finden sind. Die meisten scheuen den Aufwand der individuellen Anpassung. Wer so einen Händler hat, kann dann auch im Versand kaufen. Denn dann muss er ohnehin kaufen, um dann erst zu testen, ob ein Teil oder Rad seinen Ansprüchen entspricht. Und wenn nicht, das nächste zu bestellen... Vorteil seit Kurzem: Innerhalb von zwei Wochen können Endverbraucher Versandware ohne Angabe von Gründen an den Versender zurück schicken. In der Praxis gilt das aber nur, solange keine Verschleißspuren dran sind... Und natürlich strengen sich die bekannten Versandmarken an, ihre Kunden trotz der zwangsläufigen Nachteile beim Versandkauf zufrieden zu stellen. Wer ein Red Bull, Canyon, Simplon oder Cube kauft, hat in der Regel keinen Schrott erworben. Allerdings sehe ich vor Allem zwei Gruppen, für die Versandkauf eine richtig gute Idee sein kann: 1. Einsteiger, Erstkäufer Wer noch gar keine Ahnung vom Bike-Sport hat, muss sowieso erst mal seine eigenen Ansprüche ermitteln. Es kommt dann weniger auf Details an, aber die Gesamtqualität sollte stimmen. Ein gut gebautes Rad aus der Region 800 bis 1000 Euro für eine Hardtail gibt's bei allen Versendern. Im Laufe der Zeit bekommt man dann heraus, was man eigentlich genau fährt: Was ist der bevorzugte Untergrund? Grober Schotter oder doch mehr weicher Waldboden? Schnelle Abfahrten nach einer Auffahrt mit der Seilbahn, oder radelt man lieber hoch? Und so weiter... Nach zwei bis drei Jahren, wenn sich Vorlieben heraus kristallisiert haben, und ein Bike-Neukauf ins Haus steht, gehört man vielleicht zur zweiten Gruppe: 2. Experten Man hat sich intensiv nicht nur mit dem Biken, sondern mit der Bike-Technik auseinander gesetzt, und kennt weiß genau, mit welchen Komponenten die eigenen Bedürfnisse am besten befriedigt werden können. Man kann ein Rad zur Not auch selbst aufbauen aus Rahmen und Komponenten, und kann abschätzen, wie sich bestimmte Anbauten und Einstellungen auf die Fahreigenschaften auswirken. Wenn man aber irgendwo dazwischen liegt, also einfach zum Spaß radfährt, das vielleicht mit gewissem Ehrgeiz, aber ohne Ambitionen zum Fahrradmechaniker, dann ist man beim Fachhändler besser aufgehoben. Denn der ist Experte von Beruf, und erspart einem die Zeit, sich durch Lesen von Fachlektüre selbst zum Experten zu machen, wenigstens bis zu einem gewissen Grad. Dafür nimmt er natürlich etwas Geld in Form von kleinen oder weniger kleinen Aufpreisen auf seine Produkte. Das Ganze ist also ein eindeutiges "Ja, aber...". Gruß gargamel |
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