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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 22.06.2009
Beiträge: 3
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Hi,
ich habe das Biken vor kurzer Zeit wieder neu für mich entdeckt. Diesmal vernab von Ampeln und Radwegen, denn es soll in den Wald gehen. Steile Schotterwege herauf und enge Trailpassagen herab. Nur fehlt noch das richtige Bike, was bestenfalls für wenig Geld erschlossen werden soll. Nun habe ich natürlich allerlei 1000€-Bike-Tests gelesen und mir das mit den besten Bewertungen rausgesucht. Dieses soll nur noch probegefahren werden, um hoffentlich herauszufinden, dass ich an das richtige Fahrrad gestoßen bin. Ich suche ein Bike mit dem ich meine ersten tieferen Erfahrungen sammeln kann. Sowohl auf der Schotterpiste, als auch in der Reparaturwerkstatt. Angefangen bei der ersten Inspektion bis hin zur Reparatur der Nabe, so dass ich mir dann hoffentlich in ein paar Jahren auch ein Fully mit einem guten Gewissen zulegen kann. Ich denke, dass das Grand Canyon 6.0 AL ganz gut dazu geeignet ist. Nun habe ich das Grand Canyon AL 7.0 entdeckt und frage mich ob es die 300€ Aufpreis wert sind. Ich glaube das Innenlager und die Gabel sprechen für sich. Wenn ich allerdings das Gewicht betrachte, fällt auf, dass das 7.0 fast 500g leichter wie das 6.0 ist. So drängt sich mir der Gedanke auf, dass die Gabel nicht unbedingt ein Anstieg an Qualität ist, sondern nur eine reduzierung des Gewichts ist. Es ist eine RockShox SID Race 100 und ich frage mich an der Stelle auch ob diese Gabel wirklich für die Berge geschaffen ist, das küzel "Race" lässt etwas anderes vermuten. Ausserdem würde ich gern wissen ob die jeweilige Gabel denn mit einem Poplock an der Lenkstange verbunden ist. Was mich auch noch interessieren würde, ist ob der Unterschied der Sattel gravierend ist. Würde mich sehr freuen wenn Ihr die Parts der Bikes mal etwas ausschlachten könntet und selbst vielleicht etwas vergleichen, da ich noch sehr unerfahren mit diesen Einzelheiten bin. Ein anderes Thema sind die Pedalen, diese scheinen nämlich zu fehlen. Suche da ein möglichst gutes Preis/Leistungs-Verhältnis. Die Pedalen sollten einsteigerfreundlich sein, eine Seite für Klickies und eine flache Seite besitzen. Würde mich wirklich über jeden Tipp freuen. Hoffe das ist nicht etwas viel für den ersten Beitrag. Ich zerbrech mir schon seit ner Weile den Kopf und je mehr ich recherchiere, desto mehr Fragen tauchen auf und der Kauf verzögert sich weiter und weiter. Hoffentlich könnt ihr mir gute Tipps geben, die mich schnell zu meinem gewünschten Ergebnis führen... Vielen Dank im Voraus mfG Funkster Edit: Fast vergessen, hier lassen sich die Canyons vergleichen. Canyon | Bikevergleich Geändert von Funkster (23.06.2009 um 05:21 Uhr). |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
Ort: Minskregion / Belarus
Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.826
Bilder: 8
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Tach auch,
mal was ganz anderes: Wenn Du was für ´n Einstieg suchst, würd´ ich kein Versenderbike kaufen! Keine Probefahrt, umständlicher Service, der auch noch länger als beim Händler an der Ecke dauert und und und ... Es ist ja nicht so, als wenn ´s im Handel keine guten Bikes gäb´... Zum Beispiel bei Stevens findest Du ordentliche Bikes. Kannst Dir mal das Glide (ist ´n Tourer) oder das Fluent (ist ´n Marathonbike) anschauen. Zum Thema Sattel: Die Frage kann man pauschal nicht beantworten. Das Teil muß zum Allerwertesten passen, da wirst Du wohl nicht drum herum kommen, Dich mal drauf zu schwingen. Entscheident ist die Breite der Sitzfläche, die die Sitzhöcker des Beckens abstützt und die Sattelnase. Gruß Yeti
__________________
Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 24.06.2008
Ort: Raum Stuttgart
Bike: Radon stage
Beiträge: 1.051
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Hallo Yeti,
auch mal wieder beieinander ![]() Funkster, Du schreibst da Waldwege, Trails, aber da gibt es ja noch gewaltige Unterschiede. In welcher region bist Du denn meist unterwegs?? Wie bergig ist es dort. Was genau für Schwierigkeiten willst Du fahren. Danach sollte man dann doch entscheiden, ob wirklich ein Race-Hardtail das Richtige für Dich ist. |
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#4 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 22.06.2009
Beiträge: 3
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@ Yeti
Also, Versandbike natürlich wegen den Kosten. 3000€ möchte ich beim besten Willen noch nicht ausgeben. Dazu fehlen mir einfach die Erfahrungen, deshalb für den Anfang nicht weit über 1000€. Ausserdem habe ich leichte Knieprobleme. Wenn ich nun gleich ein so hochwertiges Bike kaufen würde und meine Knieprobleme sich verschlimmern, wär das Geld zum Fenster raus geschmissen. @ principiante Also mit Waldwegen Trails mein ich, dass ich möglichst ökonomisch den Berg rauf will und dann enge, steile, verwurzelte Wege, also Trails, wieder runter. Ich bin in Heidelberg ansässig und werde in der Umgebung auch hauptsächlich fahren. Von der Schwierigkeit will ich gerne die höchste Stufe anstreben, was sowohl Technik, als auch Kondition angeht. Mir ist klar dass ein Hardtail dafür nicht das optimale Bike ist. Dieses will ich mir aber auch nur zulegen um an erste Erfahrungen zu gelangen. Später dann, wenn ich genug Kondition, Fahrtechnik, Mechanik-KnowHow habe und mein Knie 100%ig funktioniert, möchte ich mir vielleicht ein Marathon-Fully kaufen und das wird dann vielleicht sogar einen Carbonrahmen haben.....Aber das werde ich erst in mehreren Jahren entscheiden. Ist denn das Grand Canyon ein reinrassiges Race-Hardtail? Möchte an der Stelle gern nochmal auf das eigentliche Thema des Threads zurückkommen. Den vergleich zwischen den beiden Grand Canyons. Würde mich über jede Meinung zu den Bikes und ihren Parts freuen. Hier eine Übersicht: ![]() |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 24.06.2008
Ort: Raum Stuttgart
Bike: Radon stage
Beiträge: 1.051
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Ich würde Dir dann aber doch eher zu einem Fully raten, mit nem HT wirst Du bestimmt nicht glücklich.
Für verwurzelte Trails wären 130mm Federweg vorn+hinten schon recht gut. LG |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Schlechtes Fully? Ne - gerade bei Fullys kommte es auch so ein bisschen darauf an, dass der Hinterbau gescheit konstruiert ist.
Zum Experimentieren glaube ich schon, dass du mit einem HT gut bedient bist - nur weiß ich gerade nicht, was du dir unter "dem Schwierigsten" vorstellst, es gibt da echt verdammt deftige Sachen Und was den Versender angeht - wenn du wirklich Wert darauf legst, umfassende Erfahrungen auch in der Werkstatt zu sammeln (und auch mal an der ein oder anderen Stelle auf Garantieansprüche pfeifst), kann das schon Sinn machen. Aber verschätz dich da nicht, man ahnt nicht, was am Ende alles kaputtgehen kann -.-
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Wenn es in die Suppe hagelt ist das Dach wohl schlecht genagelt! |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 24.06.2008
Ort: Raum Stuttgart
Bike: Radon stage
Beiträge: 1.051
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Hmm siehst Du...so gehen die meinungen selbst hier auseinander...insofern musst Du wohl wirklich allein die Entscheidung treffen.
ich fühle mich auf einem Trail mit nem HT sehr unwohl, da es so holpert, dass ich schnell den Überblick verliere und keine gute Linie mehr fahren kann. Anscheinend geht es nicht jedem so. Aber ich denke auch, dass das Bergamont in Deinem Budget wäre und ein grundsolides Rad ist und kein schlechtes Fully und eben kein Versenderbike. LG P.S: Welche RH brauchst Du eigentlich??????? |
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#10 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
Ort: Minskregion / Belarus
Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.826
Bilder: 8
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Tach auch
Zitat:
Insbesondere dann, wenn Du eh´ schon Probleme hast solltest Du auf die passende Position und Größe achten. Das läßt sich aus ´nem bunten Katalog wohl herauslesen. Gruß Yeti
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Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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