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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 30.08.2008
Ort: Süddeutschland
Bike: Ghost
Beiträge: 12
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Hallo zusammen,
ich habe eine Frage bezüglich Carbonrahmen. Bisher wurden Carbonrahmen ja meistens nur bei Racebikes eingesetzt um Gewicht zu sparen und der Steifigkeit wegen (wenn ich falsch liege, lass ich mich gern eines besseren belehren), aber mittlerweile tauchen immer mehr Carbonrahmen bei anderen Einsatzzwecken auf. Jetzt interessiert mich, wie anfällig diese Rahmen bei Stürzen, bzw bei Schlägen sind, die auch seitlich kommen (z.b. wenn das Rad mal umfällt, etc....) Ich mein ein Worldcupfahrer schert sich darum relativ wenig, sind meistens eh Sponsorenbikes. Aber als Normalverbraucher, möchte man nur durch einen Sturz nicht unbedingt sein Geld in den Sand setzen. Meine Fragen: Hat jemand Erfahrungen mit Carbonrahmen nach Stürzen? Was sollte man bei Carbonrahmen beachten, hinsichtlich Pflege und Gebrauch? Meint Ihr es lohnt sich überhaupt für Amateurfahrer mit realtiv begrenztem Budget ein Carbonrad zu kaufen? Bin für jeden Erfahrungswert dankbar! |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Wenn man das hier sieht, würde ich sagen, hält Carbon was aus. Ich weiß nicht wie oft mein Stadt- und Tourenrad schon umgefallen ist oder unsanft in den Ständer gestellt wurde oder wie oft jemand sein Aldirad unvorsichtig neben mein Rad gestellt (geworfen?) oder gelehnt hat...
WINORA - Amazonas Ist mir heute früh zufällig zu Gesicht gekommen und passt doch recht gut hier rein... |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
Ort: Minskregion / Belarus
Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.824
Bilder: 8
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Tach auch,
Carbon hat auf jeden Fall seine Berechtigung. Insbesondere da man belastungsgerecht Konstruieren kann. Steifigkeit und Dämpfung schließen sich einander im Fahrradrahmenbau mit Metall weitesgehend aus - aber Carbon macht ´s dennoch möglich. Ungeachtet dessen sollte man aber gut wissen, was man tut. Carbon reagiert auf alle Arten von Belastungen sehr empfindlich, für die es nicht konstruiert wurde. Nach ´nem Sturz sollte man Carbonteile ansich tauschen oder zumindest untersuchen lassen. Ob sie in ihrer Struktur geschwächt sind, läßt sich so nicht feststellen und ein Bruch kommt im Gegensatz zu Metall plötzlich. Solche Untersuchungen, bei denen der Ramen oder das betreffende Bauteil geröngt wird, sind sehr teuer. Bei Teilen günstigeren wie ´nem Lenker sind sie wirtschaftlich nicht sinnvoll. Wenn das Budget begrenzt ist würd´ ich Carbon auf ´n überschaubares Maß begrenzen. Ein paar Anbauteile, okay - und den Rest Metall. Es sei denn, daß der Carbon - Rahmen definitiv paßt und das mitmacht, wofür man ihn einsetzt. Wie gesagt, ich hab´ nix gegen Carbon. Aber man muß wissen was man tut und damit rechnen, daß unvorhergesehene Ereignisse auch unvorhergesehene Schäden / Untersuchungen nach sich ziehen können. Da sollte einem die eigene Sicherheit schon wert sein. Gruß Yeti
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Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo,
das ist mal wirklich eine Frage Die Frage ist eben ob man sooo viel Geld für sein Radel ausgeben möchte. Carbon ist mit sicherheit ein cooler Werkstoff. Allerdings hat er auch ein paar Nachteile. So kann man das Radel zum Beispiel nicht auf einen Normalen Dachständer aufi baun. Auch muss man bei Montagearbeiten etc sehr Vorsichtig sein und die richtigen Drehmomente wissen. Ich persönlich finde als Amateurfahrer lohnt es sich nicht wirklich in ein Carbon Radel zu investieren. (Carbon statt Kondition *g*) Da tut es ein solides Alu Radel auch. Zumal das eben bei Wartungsarbeiten etc nicht so empfindlich ist. Hoffe die Antwort hiflt dir. Falls noch Fragen nur raus damit |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Jetzt aber doch mal ernsthaft eine Frage an Yeti (oder jemand anderes der/die sich da auskennt): Carbonrad in der Stadt (dafür sind Trekkingräder wie mein vorhin angesprochenes Winora ja hauptsächlich) macht doch nicht wirklich Sinn, oder? Da hätte ich panische Angst vor Dieben und Aldirädern im Ständer daneben! Wie seht ihr das
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
Ort: Minskregion / Belarus
Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.824
Bilder: 8
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Tach auch,
wieso soll denn so ´n Bike keine Berechtigung haben? Als in den achtziger Jahren Alurahmen aufkamen wurden auch Stadtfahrräder aus diesem (damaligen) Edelwerkstoff gebaut. Und ob Du ´s Dir klauen läßt hängt ja schlußendlich von Dir selber und nicht vom Rahmenmaterial ab. Gruß Yeti
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Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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#8 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 30.08.2008
Ort: Süddeutschland
Bike: Ghost
Beiträge: 12
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So, der Bub hat mal ein bisschen geforscht.
Hab mal nen Vergleich zwischen von der Ausstattung nahezu identischen Rädern mit Carbon- bzw Alurahmen: Bei Ghost: Gewichtsersparnis: Carbon: Rt Lector Team = 11,0Kg Alu: Rt Actinum 7500 = 11,9Kg 900g Carbon: AMR Lector 7700 = 11,7Kg Alu: AMR 7500 = 12,6Kg 900g Votec: Carbon: V.GTC 1.1 = 12,1 Kg Alu: V.GT 1.1 = 12,4Kg 300g Centurion: Carbon: Backfire LRS Carbon XT = 11,0Kg Alu: Backfire LRS Hydro XT = 11,6 Kg 600g Also die Unterschiede bei (fast) gleichen Modellen liegen zwischen 300g und 900g, wobei man bei Ghost sagen muss, dass die bei der Carbon-Variante auch gleich andere Anbauteile(auch aus Carbon) verbauen, und der Unteschied deswegen bei 900g liegt. ICh glaube ich muss irgendwann mal eine Probefahrt machen, um zu sehen, wie sich ein Carbonbike im Gegensatz zu einem Alu-Bike verhält. Hat von Euch schonmal jemand einen Vergleich bei ausstattungsgleichen Bikes geamcht? Wenn man sich das so anschaut, würd ich für mich persönlich lieber einen Alu-Rahmen nehmen, völlig unabhängig vom Preis. Da hätt ich nicht so Angst plötzlich soviel kaputt zu machen, wenns mich brettert. Balsam für`s Gewissen Mal abgesehen davon, dass Carbon irgendwie geil ist! ![]() Geändert von mic83 (30.08.2008 um 14:07 Uhr). |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Naja, die wesentliche Frage ist eigentlich ob man ein Carbon-Rad braucht. Im Spitzensport mag die Gewichtsersparnis evtl einen Sinn, als normaler Hobbyfahrer kann ich eigentlich keinen Nutzen erkennen. Ein Profiradler braucht sich bei nem Sturz nicht um nen Ersatzrahmen oder aufwändiges röntgen kümmern, der "Normalo" hingegen schon.
Die (wenn man es so nennen möchte) Vorteile des Werkstoffes Carbon stehen mMn in keinem Verhältnis zur preislichen Differenz. Sicherlich macht die Optik ordentlich was her, aber Prestige ist ja nicht alles Ich persönlich würde mir niemals ein Carbon-Bike kaufen, mir wäre der Aufwand nach einem Sturz entschieden zu hoch, desweiteren gibts doch nix schöneres als wunderschöne handgemachte Schweißraupen. PS: Die ca 300 Gramm Gewichtsdifferenz trainiere ich mir lieber am Körper ab |
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Das erstaunt mich wirklich, das die Gewichtsersparnis nicht mehr ist!!
Damit hät ich nicht gerechnet. Das waren keine Fullys die du dir angeschaut hast oder? Ghost ist ein FUlly aber die anderen weis ich ausm kopf nicht Vielleicht ist die Gewichtsreduktion da etwas größer. Ich selber bin auch nicht so der Carbin Fan. Sicherlich schauts supi aus und macht eindruck... Allerings glaub ich nicht das der Ottonormalfahrer einen großen Unterschied bemerkt.. |
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