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Mitglied
Registriert seit: 26.05.2008
Beiträge: 9
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hi,
ich wollte mal wissen welche erfahrungen ihr mit versendern habt. ich möchte mit in nächster zeit ein neues hardtail kaufen, vielleicht von radon und die gibts ja so in geschäften nicht zu kaufen. außerdem habe ich schon öfters gehört, dass man sich auch mit der reperatur von fahrrädern etwas auskennen sollte weil man nicht immer zum händler rennen kann. inwieweit sollte man dann erfahrungen mit reperaturen haben, sprich was müsste man selbst reparieren? MfG, didop |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
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Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.824
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Tach auch,
was kann Dir denn ´n Versender anbieten, was der Händler nicht hat / kann? Das fängt bei der Beratung an. Es ist ´n Unterschied, ob man über ´ne Abbildung aus ´m Hochglanz - Katalog oder einen Artikel spricht, den man vor sich hat und anfassen kann. Probefahren kannst Du ´n Bike nur beim Händler. Erstinspektion ist in der Regel kostenlos. Das bieten zwar auch einige Versender, aber das Bike ist für ´ne Woche weg. Beim Händler hast Du ´s am Wochenende wieder fahrbereit zurück. Auch Reklamationen laufen entsprechend umständlich ab, da das Bike eben erst mal eingesand wird. Wenn Du dann mal alles zusammenrechnest, sparst Du nicht wirklich Geld bei Versendern. Man ist zwar bei Versendern um den Kunden bemüht, ein Bike würd´ ich dort aber dennoch nicht auf dem Versandweg kaufen. Gruß Yeti
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Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Da isses wieder, mein Lieblingsthema ![]() Aber ernsthaft: Fakt ist, Versender sparen sich die Händler- und Speditionsmarge, ergo sind sie günstiger und bieten fürs gleiche Geld mehr Ausstattung. Solltest du die einschlägigen Bike-Mags lesen, wirste wissen, dass auch die Rahmen Top sind. Allerdings sind Yetis Aussagen bzgl. Service und Wartung korrekt. Man sollte schon die Bremse justieren und ne Schaltung einstellen können, sonst machts keinen Spass. Bei ernsthaften Problemen hab ich bisweilen nur gute Erfahrungen bzgl. Kullanz u.Ä. gehabt, nur die Wartezeit nervt mitunter etwas. Solltest du ein wenig techn. Verständnis besitzen und hast Interesse etwas zu schrauben, dann kannste getrost beim Versender bestellen. Sollte es für dich jedoch schon ein Hinderniss sein mal ein Rad auszubauen, oder Bremsen zu justieren, dann FINGER WEG VOM VERSENDER. Ich selbst fahre Händler sowie Versender-Bikes, bin mit beiden sehr zufrieden. P.S. Ich beziehe meine Versanderfahrungen ausschliesslich von CANYON, über andere kann ich mir kein Urteil bilden. Also dann: KETTE RECHTS |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Mich hat es auch schon gewundert, bis dieses Thema auf kommt *g*
Ich kann Tanic nur zustimmen, wenn man etwas selber am Radel machen kann ist das eine gute wahl, wenn nicht dann sollte man lieber doch zum Händler tiegern Der große Nachteil ist eben, dass man nicht Probefahren kann, man muss eben von den Geometriedaten auf die Sitzpositzion schließen, was wirklich nicht leicht ist... Ein Freund von mir hat ein Red Bull vom Roseversand und ist damit auch sehr zufrieden. Gruß |
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#5 (permalink) | ||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
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Beiträge: 6.824
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Tach auch
Die Versandkosten trägt der Kunde - so oder so. Da muß ich Dir recht geben, wenn ich Deine Aussage im Wortwörtlichen Sinne sehe. Hast Du doch selber geschrieben, Zitat: "Versender sparen sich die Speditionsmarge.". Canyon berechnet, Zitat aus den FAQ: "Die Versandkosten innerhalb von Deutschland betragen 18,80 Euro". Du solltest mal nicht davon ausgehen, daß weitere Kosten, die in diesem Zusammenhang entstehen, nicht durch die Kalkulation abgedeckt sind. Auch Kosten für die Rücksendung im Garantiefall ect. finden sich genau dort wieder. Ich weiß nicht, wie Du auf das schmale Brett kommst, daß Versender irgendwas zu verschenken haben. Ob ich die Versandkosten nun beim Händler bezahle oder an den Paketdienst ist völlig schnuppe. Es sind in jedem Fall kosten, die ich habe und beim Versender dem Kaufpreis aufschlagen muß, um ´nen vergelichbaren Preis zu bekommen. Wenn ich Versandkosten beim Versender, diverse kostenlose Service die ich beim Händler genieße und so weiter mitrechne, habe ich beim Versender nicht ansatzweise soviel gespart, als daß ich mir den Streß im Garantie- / Problemfall antue. Darüber ist es auch der persönliche Kontak zum Fachhändler, der ein gutes Bike perfekt macht. Kleinigkeiten, die sich nicht am Telefon erledigen lassen. Zitat:
Richtig ist, daß der Markt nach geilen Komponenten schreit. Alles mehr Fassade. Komponenten werden aber gerne überbewertet. Sie lassen sich aber problemlos wechseln, verschleißen sie doch ohnehin. Auch das hatten wir schon. Ein Rahmen ist das Herzstück eines Bikes. Er sollte nicht nur auf seine Geometrie reduziert werden! Specialized, Scott und so weiter - da hat ´s definitiv Top Rahmen, die keinen Vergleich scheuen müssen! Ich glaube nicht, daß Du ´nen nackten Canyon - Rahmen über einem genauso nackten Rahmen dieser Hersteller stellen kannst. Womit wir über den Mehrwert also wieder beim Thema wären: Günstig oder billig - was sagtest Du doch gleich? Zitat:
Gruß Yeti
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
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Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
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Tach auch
Ich schlage für dieses Themea Versender einen eigenen Thread vor. Da können wir uns dann richtig austoben, ohne am Thema vorbeizuschreiben. Link legen, gut is´. Hier in diesem Thread soll ´s ja auch eher um Erfahrungen mit den Versendern gehen... Gruß Yeti
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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@Yeti
Du hast recht bzgl der Versandkosten, die trägt der Käufer, aber ich denke doch, dass es ein Unterschied ist ob ich direkt ab Werk kaufe oder eben beim Händler. Bei letzteren hängt noch ein grosser "Kostenstrang" dran. Die Ladenmiete, das Personal, der gute Service (tja, der iss net kostenlos, den Zahlt man wohl auch mit), all dies spart sich der Direktvertrieb. Simpel gesagt: Versender = Personal X Fachhandel= Personal X + Y Ist ganz normal, dass der sog. "Ab-Werk-Verkauf" günstiger ist, desweiteren ist es ja auch nicht so, dass man die Bikes nicht auch direkt vor Ort bekommen kann. Jeder kann nach Koblenz fahren und sich sein Bike ansehen, ist dies zu weit hilft die Post weiter... Wenns nicht gefällt innerhalb 30 Tagen zurück an Canyon und Geld zurück (klappte bei allen Tests der Mags). Somit würde ich den Versandkauf nicht als riskant erachten. Zu den Rahmen sei gesagt, dass man hier 5 Jahre Garantie bekommt, manche Markenhersteller geben weniger. Desweiteren gefällt mir persönlich das Crash-Austausch-Programm, soll heissen, sollte der Rahmen durch nen Crash brechen, so wird er für 50% des NP ersetzt. Ich selber bin erst kürzlich zum Versand-Bike-Fahrer mutiert, fahre aber auch noch Bikes die regulär beim Händler erworben wurden. Mir jedoch gefällt das Prinzip des Versandhandels, man sollte jedoch genau wissen was man will, dann bekommt man Top Ware zum moderaten Preis. Zu den Rahmen sei gesagt, dass sie sehr steif qualitativ hochwertig sind. Mit Sicherheit gab es diese eine Serie welche versagt hat, dies war aber eben auch Carbon. So etwas sollte wahrlich nicht passieren kann aber vorkommen. Vor ca. einem Jahr brach beim Test eines Hai der Rahmen, daraufhin wurden die Rahmen überarbeitet, es trifft also net nur die Versender. Ob nun ein Specialized-Rahmen wirklich besser ist, darüber erlaube ich mir kein Urteil, lasse mich net von grossen Namen blenden. Man sollte bedenken, dass die meisten Versender eben auch keine Billig-Rahmen verwenden sondern eben diese selbst unter aufwändigen Verfahren entwickeln. Naja, jeder muss selbst wissen was er will. Ich für meinen Teil bin mit meinem Händler-Rad genauso zufrieden wie mitm Versender. Ich würde mir jederzeit wieder ein Versandbike zulegen, gefällt mir jedoch ein Händlerrad besser (evtl. schönere Geometrie, Design), dann würd ich den Differenzbetrag zum Versandbike halt bezahlen. |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.04.2004
Ort: Aargau
Beiträge: 3.262
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So dramatisch ist das mit dem Selbermachen nicht.
Fast jeder Händler repariert wie selbstverständlich auch Versenderbikes, allenfalls musst du im Frühling was länger auf 'nen termin warten als Stammkundschaft. Allerdings gibt es Null komma Garnichts gratis bei Versenderbikes, jeder Handgriff, und sei er noch so klein, wird korrekt verrechnet. Was im Umkehrschluss heisst: Kannst du kleine Dinge nicht selber machen, blechst du dauernd beim Händler. Und dein Preisvorteil schmlizt schneller dahin als ein Eisberg am Äquator. Andere Vorteile als den Preis haben Versender ja nicht.... Grüsse, Sebastian
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Sicher sind Schiffe nur in Hafen. Aber dafür sind Schiffe nicht gebaut! Mais au fond c'est tout simple Si nous regardons tout autour Si nous apprécions le moment Trouver le paradis n'est plus difficile! (Encore) |
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#9 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 17.03.2008
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 78
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Ja meines auch - den die Händler haben immer weniger im Laden stehen.
Es ist toll das hier einige immer wieder die Lanzen Ihrer Händler brechen, nur das hakt leider weil der Handel flächendeckend zunehmend sich gute teure Bikes nicht mehr in den Laden stellt. Der örtliche Rocky Mountainhändler hat mir nen Katalog in die Hand gedrückt und gesagt "nach Anzahlung bestell ich" - Super da kann ich gleich zum Versender greifen ! Den Rest "passend machen", einstellen etc machen Dir genügend kleinere Händler - also greif zum Versandbike und lass Dir ne fixe Lieferzeit bestätigen ! Das Thema Probefahrten, welches immer wieder als Argument für den Handel angesprochen wird - da hab ich schon genug zu gesagt - bleibt Ärgernis Nr 2 für mich.
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Signatur Kaufe niemals bei Händlern die Dir bei weit überteuerter Probefahrt als Neukunde noch die Ohren volljammern. Den wer mit so einem Händler schon darüber diskutieren muss, der wird bei Reklamationen bestimmt keine Freude haben! |
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#10 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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