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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 06.01.2003
Beiträge: 3
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Hallo,
erstmal vielen Dank für die Antworten auf meine Anfängerfragen zum Thema "welches Rad kaufen". Habe noch keins gekauft und sammel lieber noch Infos und Erfahrungen. Vielleicht könnt ihr mir ja im "Info-Dschungel" helfen. Bin bei Cube hängengeblieben, allerdings vom Analouge komplett weg und jetzt bei Acid oder Ltd1/2. Nun sagte mir ein Händler, bei meinem Gewicht (ca.60kg) sollte ich eine "Air" Gabel nehmen, da die anderen "gängigen" Gabeln für Leute ab 70/75kg eingestellt wären und ich damit im Gelände nicht viel Freude hätte. Ist der Unterschied wirklich so deutlich? Was meint ihr dazu? Schon vorab besten Dank. Ilona |
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#2 (permalink) |
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Moderator
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Daß die meisten Gabeln auf 75kg ausgelegt sind ist richtig. Diese Gabeln sprechen dann bei Deinem Gewicht natürlich bescheiden an, da sie viel zu hart sind. Entweder Du läßt gleich andere Federn reinbauen, was auch jeder Händler und Versender macht, oder Du nimmst halt ne Luftgabel. Der Unterschied ist sehr zu merken; meine Schwester (etwa so schwer wie Du) hat ne Gabel die auf 75kg eingestellt ist (und für die es keine weicheren Federn gibt), und die merkt fast nix davon!
Gruß, Firefly |
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#3 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 06.01.2003
Beiträge: 3
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Danke für die Infos "Firefly"
Muss aber doch noch mal nachfragen. Wie gross ist denn dann der Unterschied zwischen einer weicheren Feder und einer Luftgabel? Ist das "Geschmackssache" oder gibts wirkliche Qualitätsunterschiede ? Zahlt man dann in der Regel für eine weichere Feder drauf, oder sollte soetwas auf "Kulanz" gehen, als Austausch ? Könnte mir vorstellen, das eine Luftgabel einiges teurer ist, oder? Gruss,Ilona |
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#4 (permalink) |
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Moderator
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Eine Luftgabel ist schon teurer in der Regel. Der Mehrpreis resultiert oft eben daraus, dass diese Gabeln auf Leichtbau ausgelegt sind und teuerere Materialien zum Einsatz kommen. Und die Dichtungen müssen besser sein. Außerdem ist Luft ein schlechteres Medium für eine "Feder". Deswegen ist die Technik aufwendiger (Negativ-Luftkammer- oder Feder). Außerdem brauchst du eine Dämpfer-/Federgabelpumpe. Ist manchmal auch schon dabei. Der andere Federsatz sollte schon auf Kulanz gehen, das muss schon drin sein. Und wenn du dann einen passenden Federsatz hast, dann ist eine Stahlfedergabel in der gleichen Preisklasse i.d.R. besser als die Luftgabel.
Ein paar Pros/Contras Luftgabel: + leichter + individuell einstellbar (z.B. wenn du mal mit schwerem Gepäck fährst) - manchmal schlechtere Performance (nicht bei guten Luftgabeln) - wartungsintensiver/anfälliger - teuer Stahlfeder: + lineare Federkennlinie + wartungsärmer + billiger - schwerer Vielleicht erweitert jemand ja meine Liste. Ich persönlich fahre eine Luftgabel (Manitou Black Elite Air). Bin sehr zufrieden. |
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#5 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 22.12.2002
Ort: Konstanz (trotzdem bin und bleibe ich ein Unterfranke!)
Bike: Ghost AMR , Cheetah Mountain Spirit und No Saint Angel (alles Eigenaufbauten)
Beiträge: 3.695
Bilder: 13
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Eine Luftfedergabel muss gar nicht so viel teurer als eine mit Stahlfedern sein, es kommt halt darauf an was du dir für eine Luftfedergabel holst eine Manitou Skareb Super kostet 670€ während die Marzocchi MX Comp 210€ kostet.
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#6 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 15.12.2002
Ort: LÜGDE (wer es kennt)
Beiträge: 51
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Naja , Ich schwöre auf Luftfedergabeln, da man diese optimal anpassen kann. Zu einem an den Rahmen (SAG) und zum anderen an das Gewicht.
Da die Stahlfedern einen größeren bereich abdecken. Bei Rock Shox gibt es zum Beispiel 3 verschiedene Federn. Bei Manitou sogar 4 verschiedene. Aller dings ist das ansprechverhalten einer Stahlfeder einfach top. Da sind die Luftgabeln etwas träge. Aber Preislich gesehen nehmen die beiden sich nix mehr... MFG NEO |
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#7 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 02.01.2003
Ort: Rupperswil CH
Beiträge: 31
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Ich persönlich wurde dir zu einer Gabel mit Stahlfedern raten! Die Federgabel spricht besser an, sie sackt nicht durch und sie ist einiges ausfallsicherer! Wenn du mal Kratzer auf den Standrohren hast, kann das das ende für ne Luftgabel bedeuten!
Greetz Swiss
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#8 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 15.12.2002
Ort: LÜGDE (wer es kennt)
Beiträge: 51
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Naja so empfindlich sind AIR Gabeln ja auch nicht.
Zudem dichten sie ja nicht außen ab, sondern der kommplette Luftdämpfer befindet sich in einem Rohr , das sich in dem Standrohr befindet. Deshalb sind sie genau so kratz empfindlich wie Stahlfedergabeln. MFG NEO |
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#9 (permalink) |
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Moderator
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Ich muss meinem direkten Vorredner zum Teil recht geben. Kratzer auf den Standrohren sind genauso problematisch wie bei Stahlfedergabeln. Auch sacken Luftgabeln nicht durch. Das Ansprechverhalten ist auch nur noch minimal schlechter als bei Stahlfedergablen. Nur die allerbesten Stahlfedergabeln sind einen Tick besser als gute Luftfedergabeln wie z.B. die Manitou Black Elite Air. Ich bin beides schon gefahren. Das beste Ansprechverhalten muss aber auch ich einer Stahlfedergabel zusprechen: der Pace RC 36 EVO PRO CLASS. Aber ich bin ja noch lange nicht alle Gabeln gefahren.
Eine Charakteristik von Luftfedergabeln kann sowohl positiv als auch negativ sein. Denn die Federkennlinie wird bei manchen Luftgabeln am Ende sehr progressiv. Das bedeutet einen guten Durchschlagschutz einerseits, aber einen verminderten maximal nutzbaren Federweg andererseits. Kommt eben immer ganz auf die Gabel an. Und das ist auch ein Punkt warum ich noch Bike-Zeitschriften lese: technische Angaben und Tests (Federkennlinien, Steifigkeitswerte, Belastungstests) kann ich schlecht selber ermitteln. |
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