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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 21.09.2006
Beiträge: 4
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hallo
was heißt Tretlagersteifigkeit? was ist Lenkkopfsteifigkeit? sind große Werte bei diesen Werten immer besser als kleinere? sollten schwere Radfahrer besonders auf große Steifigkeits-Werte achten? oder heißt das nur, dass sich das Rad dann einfach nur weniger verbiegt? und dafür leichter bricht? bitte helft mir! vielen dank mit frischen grüssen tetsushi |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Eine hohe Tretlagersteifigkeit macht den Antrieb effizienter, es kommt mehr Kraft am Hinterrad an und die Energie geht nicht im Rad „verloren“.
Eine hohe Lenkkopfsteifigkeit garantiert die Spurtreue des Fahrrads und einen guten Gradeauslauf besonders auf schnellen Abfahrten. Hohe Steifigkeitswerte sind deshalb für sportliche oder schwerere Fahrer nicht verkehrt. Ein „weicher“ Rahmen bietet theoretisch ein wenig mehr Komfort, bei Alu wird man wohl kaum Unterschiede „erfahren“ können, aber bei einem Stahlrahmen ist das schon bemerkbar. Also ja: hohe Steifigkeitswerte bedeuten das sich das Rad nicht so leicht „verwindet“, mit dem brechen hat das aber nicht unbedingt was zu tun.
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Alle jene, die ihr Leben kontrollieren und nicht nur reine Kunden und Konsumenten bleiben möchten – diese Menschen fahren Fahrrad. (zit.: Wolfgang Sachs) Verkaufe div. MTB und RR Teile!!! |
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#3 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 05.08.2003
Ort: Friedrichsdorf/Ts.
Beiträge: 4.003
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Steifigkeit wird immer in Newton pro Grad gemessen, d.h. man muss eine Kraft von soundsoviel Newton anlegen, um ein Bauteil um ein Grad zu verbiegen. Je höher der Wert, desto steifer und somit stabiler das Teil.
Bruchgefahr besteht in der Regel nicht, wenn man die Teile dem Einsatzbereich entsprechend dimensioniert. Wenn man heutzutage ein einigermaßen gutes Bike von der Stange kauft, muss man sich über diese Dinge eigentlich keine großen Gedanken machen. Um konkretere Infos geben zu können, müsste man mehr über den Hintergrund der Frage wissen. Was für ein Bike willst Du kaufen, wie schwer bist du, etc.
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Mountainbike foahrn, Gleitschirm fliagn, mit hoaße Weiber umenander ziagn, allright! ~Georg Ringsgwandl "Gaggerlfidel" |
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#4 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 21.09.2006
Beiträge: 4
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Vielen Dank für die schnellen Antworten! Ich wiege 90kg (+/-5kg schwankt bei mir irgendwie komisch) und wollte mir von canyon das "Grand Canyon 8.0" kaufen:
http://www.canyon.com/mountainbikes/...16#ausstattung Laut Katalog: Rahmengewicht (M): 1480g Tretlagersteifigkeit: 144,5Nm/° Lenkkopfsteifigkeit: 104 Nm/° ich werde sicherlich nie grosse, weite Sprünge mit dem Fahrrad machen, doch will ich mir sicher sein, dass bei Abfahrten in den Alpen bei grösseren "Wurzel-Hüpfern" das Rad nicht unter mir zusammenbricht. Ich weiss einfach nicht woran ich an einem MTB-Rahmen sehen kann ob es auch für schwerere Fahrer geeignet ist. Deshalb meine Frage: Ein schwerer Rahmen muss nicht automatisch "steifer" sein ... muss deshalb auch nicht automatisch für schwerere fahrer geeignet sein? (Viele Komponenten am Fahrrad sind ja oft für Fahrer bis maximal 80-85kg ausgelegt.) Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben wie man stabile MTB erkennt, woran man das festmachen kann? z.B. wie erkenne ich von fünf Rahmen mit alle ungefähr dem selben Gewicht das stabilste? oder habe ich unrecht und sollte mir einfach den schwersten Rahmen kaufen um maximum stabilität zu bekommen? wo liegt die kompromiss-grenze für eine 100kg fahrer? Mit fröhlichen Grüssen tetsushi |
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#5 (permalink) |
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Moderator
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Wenn Du ein Sorglos-Radl willst, und nicht grad Rennen fährst, würde ich bei Deinem Gewicht nicht so Richtung Leichtbau gehen wie es bei dem Canyon der Fall ist. 1500gr für den Rahmen ist meiner Meinung nach schon ziemlich wenig.
Prinzipiell sollte aber auch das Radl taugen. Gewichtsbeschränkungen sind doch eher die Ausnahmen, bei 90 kg hast Du da wenig Probleme! Ansonsten gilt leider, dass man die Steifigkeit oder die Stabilität nicht erkennt. Eine Probefahrt kann allerdings ein wenig Klarheit bringen: wenn Du in einem dicken Gang reintritts, und man sehen kann wie sich das Tretlager bewegt, dann ist die Tretlagersteifigkeit nicht so dolle. Beim Lenken merkt man es ähnlich: bei schnellen, heftigen Bewegungen sollte es sich nicht schwammig anfühlen. Im Normalfall machen da aber keine MTB-Rahmen Probleme, von Ultraleichtbauten mal abgesehen.
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Torn and repaired, just to endure it all again. Without a reason, for my place in all this pain. Though well concealed, the scars they just compound. Until there´s nothing left of what was once my former self. |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2002
Ort: nähe Stuttgart im rems-MURR-kreis
Bike: Rotwild R.X2
Beiträge: 5.208
Bilder: 14
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einige hersteller geben bei ihren Rahmen Gewichtsbeschränkungen an, wenn du dir net sicher bist, rufe doch einfach bei dem Hersteller an den du bevorzugst.
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Netter spruch auf der Radlkarte vom Tegernsee "Carbonrahmen machen unsere Berge nicht flacher" Wer zur Quelle will muss gegen den Strom schwimmen. Chin.Sprichwort |
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#7 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 05.08.2003
Ort: Friedrichsdorf/Ts.
Beiträge: 4.003
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90 kg sind ja nicht so besonders viel. Da würde ich bei dem Canyon kein Problem sehen. Die Ausstattung ist ja auch sehr solide.
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#8 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 21.09.2006
Beiträge: 4
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vielen dank für Eure Antworten! ich werde nachher gleich bei canyon anrufen!
Ich habe mich zuvor total falsch ausgedrückt! Meine eigentliche frage ist: Hat die Steifigkeit eines Rahmens etwas mit der Stabilität etwas gemeinsam (kann man an den Steifigkeitswerten die Stabilität ablesen?), oder sind das zwei total unterschiedliche Paar Stiefel? |
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#9 (permalink) |
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Moderator
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Ich würd schon sagen dass es was damit zu tun hat, aber generell einen Zusammenhang zu sehen wird schwer, da sehr viel von der Verarbeitung und von der Konstruktion abhängt. Wenn der Rahmen sehr weich ist, und dementsprechend flext, kann es schon zu einem Ermüdungsbruch kommen durch die vielen kleinen Bewegungen die das Material mitmachen muss. Andrerseits, wenn der Rahmen bocksteif ist und null ausweichen kann, kann es auch wieder Probleme geben, mit Verspannungen u.ä.
Mach Dir um die Stabilität einfach mal keinen Kopf! Die üblichen MTB-Rahmen (Leichtbauwunder ausgeklammert) halten ohne Probleme; und selbst wenn sie brechen sollten, machen sie das selten ohne Vorwarnung. Meist merkt man es vorher an einem Verlust an Steifigkeit! Aber wie gesagt, das ist die Ausnahme, die heutigen Rahmen (jedenfalls der Markenhersteller) halten schon. Voraussetzung bei dieser Aussage ist natürlich, dass Du das Radl auch bestimmungsgemäß einsetzt. So eine CC-Feile wie aus Deinem Link hat zB im Bikepark nichts verloren; wenn Du Dich damit einen meterhohen Absatz runterwuchtest wirds das nicht lang aushalten. Den normalen Geländeeinsatz dagegen wirds ohne Probleme aushalten. Wenn Du Dir unsicher bist schau nach einem Radl, was nicht so leicht und rennmäßig aufgebaut ist wie das Canyon, sondern schau nach einem etwas schwereren. Meistens heißt sowas dann "Enduro, All Mountain" oder so (blede Bezeichnungen.....), und hat mehr Federweg (100mm bis 130mm), größere Bremsen, Gewicht eher bei 12kg. Die Räder sind dann für härtere Gangart ausgelegt! Gruß, Arnd
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#10 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 21.09.2006
Beiträge: 4
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Laut info@canyon.com:
"unsere MTB sind bis 120kg Fahrergewicht freigegeben " das heisst ich mach mir keine sorgen mehr wegen der stabilität! Vielen dank Euch allen! |
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