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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 06.01.2006
Ort: Bayern
Beiträge: 7
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Hallo zusammen,
wieder ein Neuling der in dem riesigen Dschungel Hilfe braucht. Ich suche für meine Freundin (1,58m und 55kg) und mich (1,83m und >90kg) jeweils ein MTB. Wir wollen nicht gleich die Alpen überqueren aber längere Touren auch im Gebirge sollten drin sein. Dennoch müssen die Finanzen beachtet werden. Ist ein Hardtail ausreíchend? Bin von CANYON ziemlich angetan. Kann man das als Neuling ohne Probefahrt riskieren? Wenn ja, wie bekommt man die richtige Größe heraus? Das Sandstone für 849,- finde ich sehr gut. Was gäbe es vergleichbares? Sollte Frau nach einem reinen Damen MTB Ausschau halten oder reicht ein "kleines" MTB? Gibt es hier Empfehlungen? Danke im Voraus. |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.03.2004
Ort: mtk
Beiträge: 1.554
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hallo und herzlich willkommen in unserer schönen community!
mit diesem problem stehst du nicht alleine da. am besten du versuchst mal über die suchfunktion oder aber du liest dich im komplett bikes und rahmen board einfach mal drei vier seiten rückwärts durch. hier wir dmindestens alle zwei wochen über dieses thema gesprochen, von daher findest du dort mit sicherheit sehr viele antworten. hier mal die kurze zusammengefasste version. was kostet mich ein rad: im versand fängt ein brauchbares hardtail ab ca 700€ an. für ca 800€ hat es eine scheibenbremse und ne brauchbare federung. bei vollgefederten sollte man ca ~1200€ einkalkulieren um durchzustarten. die preise sind immer nach oben offen. beim händler kannst du ca 200 € aufschlagen, wenn du nicht das glück hast ein auslaufmodell zu ergattern, was zur zeit durchaus noch möglich ist. pro contra versand: im versandhandel spart sich der hersteller/händler ein filialnetz und oft auch ausgeschmückte läden, die viel miete kosten und zentral gelegen sein sollten. dadurch ergibt sich ein oftmals auf den ersten blick konkurenzloser preis.aber, sollte dein rad aus welchen gründen auch immer in die werkstatt müssen, zahlst du beim händler direkt beim reinkommen in den shop. ausserdem darfst du mit sicherheit in der hochsaison länger auf deinen termin warten als ein stammkunde, der seit eh und jeh in dem laden kauft, wo dein bike dann steht. falls mal richtig was kaputt ist, kannst du dein rad dann mit der post oder einem anderen spediteur zu dem onlinehändler bringen, was zum einen kosten verursacht, zum anderen schon von vorneherein drei vier tage längere standzeit bedeutet. wenn du in der lage bist, dir eine kleine werkstatt aufzubauen und die regelmässig anfallende wartung größtenteils selbst durchführen kannst (denk bitte auch an die preise für spezialwerkzeug) dann spricht nicht viel gegen einen versender, ansonsten: geh zum händler lass dich beraten, mach ne probefahrt. spezialfall canyon: die bikes von canyon sind absolute preis leistungs kracher, die nur von wenigen firmen getoppt werden können. schau mal bei www.bike-discount.de vorbei, die radon räder sind mit den canyon teilen absolut vergleichbar. leider hat canyon es geschafft, trotz richtig guter räder sich einen großteil der kunden sauer zu fahren, weil sie in den letzten jahren immer wieder mit absolut extremen lieferschwierigkeiten zu kämpfen hatten, so kann es passieren, dass du ein halbes jahr auf dein bike warten mußt. mir persönlich wäre das selbst im fall einer preisersparnis von 50% viel zu viel.zu gute halten muß man denen, dass sie im versenderbereich wirklich angagiert sind und du lediglich einen bogen mit deinen körperdaten ausfüllen mußt und die anbauteile wie vorbau und lenker und federelemente an dich anpassen. deine frau sollte bei der körpergröße evtl. schon auf ein spezielles ladybike schauen, frauen haben oftmals im verhältnis recht lange beine, dafür aber einen kürzeren oberkörper als männer. evtl hilft hier auch ein hersteller mit kleinen rahmengrößen im programm, dort ein kleines wählen und dann lieber den sattel etwas höher stellen und einen kürzeren vorbau verwenden. du siehst, sie wird wohl aber um eine probefahrt nicht herumkomen, wenn sie spaß am biken haben will, hier hat der händler, sofern er angagiert ist den vorteil. anschliesend noch ein paar alternativen im unteren preissegment solltest du dich mal bei bergamont cube stevens focus umschauen. eventuell hilft es auch einfach mal zu schreiben, wo du wohnst, vielleicht kennt der ein oder andere einen händler in deiner nähe, den er dir empfehlen kann. ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen und wünsche einen schönen tag, ich geh jetzt gleich biken,
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Gruß, Maggo |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2002
Ort: nähe Stuttgart im rems-MURR-kreis
Bike: Rotwild R.X2
Beiträge: 5.208
Bilder: 14
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Maggos Aüsführungen ist nichts hinzufügen
PS: bei 90kg würde ich zu einer Disc greifen.
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Netter spruch auf der Radlkarte vom Tegernsee "Carbonrahmen machen unsere Berge nicht flacher" Wer zur Quelle will muss gegen den Strom schwimmen. Chin.Sprichwort |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.07.2005
Ort: Bibertal
Beiträge: 426
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Erstmal willkommen im Forum!
Dass Frauen längere Beine haben, wurde von einer Statistik eindeutig widerlegt! AUßerdem muss man kein spezielles Ladybike kaufen (sagt meine Freundin), weil es ein normales mit kürzerem Vorbau genauso tut. Ansonsten sind Maggos Ausführungen erschöpfend |
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#5 (permalink) | ||
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Zitat:
lieber ein spezielles bike mit entsprechenden oberrohr und restlicher geometrie statt das rumgemurkse an anpassung von sitzhöhe über sattelstütze und oberrohrlänge über vorbau früher gabs zig grössen für ein bike jetzt gibts meist 3 4 verschiedene ( wenn mehr ists super) und da kannste ein bike nicht passend kaufend (eine grösse deckt mind. 10 cm körpergrösse ab) und den rest musste über vorbau und sattelstütze justieren was nach sich zieht das das fahrverhalten teilweise komplett verändert und nicht wirklich so ist wies sein soll ein bike mit vorbau und sattelstütze anzupassen halt ich für also wenn nötig ein spezielles ladybike kaufen das bringt mehr wie das gemurkse über vorbau etc |
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#6 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.07.2005
Ort: Bibertal
Beiträge: 426
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Zitat:
Ach ja, wer hat denn gesagt, dass die betreffende Preson lange Beine hat? |
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#8 (permalink) |
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Moderator
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Ein spezielles Ladybike muss nicht unbedingt besser für deine Freundin sein. Da hilft zum Einen natürlich mal ausmessen (Armlänge, Reichweite, Schrittlänge, Oberkörper) und vor allem Probefahren.
Für längere Touren kann man getrost auch ein Hardtail nehmen, vorausgesetzt man fährt in erster Linie auf gut bis mäßig befestigten Wegen und nicht in all zu heftigem Gelände. Wenn die Schmerzgrenze auch eher so bei 1000,- Euro liegt würde ich in jedem Fall zu einem Hardtail tendieren. |
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#9 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 06.01.2006
Ort: Bayern
Beiträge: 7
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Wahnsinn. Vielen Dank.
Jetzt war ich mal bei bike-discount.de - welche Räder wären denn hier zu empfehlen? Gibt es noch mehr interessante Internetseiten von Versendern? Gibt es irgendwo eine Anleitung wie ich uns "vermesse"? PS: Die Beine sind für die "Größe" meiner Freundin genau richtig aber lang würde ich sie nicht bezeichnen :P |
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#10 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
1. steht im ausweis 2. misste: im normalen stand von boden bis dorthin wo beide beine zusammenlaufen - im schritt halt und 3. ermittelste auf der waage |
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