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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.06.2011
Beiträge: 105
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Hallo zusammen,
ich fahre ja ein Cross-Bike ohne Federgabeln. Fahre meist auf asphaltierten Straßen, aber mit regelmäßigen "Ausritten" auf (leichte) Schotterwege. Seit ein paar Wochen fahre ich aber auch gezielter in den Wald, auf Wald- und Wiesenwege und etwas "gröberen" Schotterwegen. Allerdings jetzt kein Downhill oder Freeride! Ich habe viele Bekannte, die, wenn man so will, Old school auch ohne Federgabeln regelmäßig(er) auch in schwererem Gelände fahren. Bei meinen zuletzt regelmäßigen Besuchen im Wald und auf abfälligen Schotterwegen habe ich nie Federgabeln vermisst! Es ist ja nicht so, dass ich nie welche hatte. Mein letztes bike war ein Fully - und auch kein Schlechtes. Aber aus Gewichtsgründen und weil ich mittlerweile deutlich mehr Straße, als Gelände, fahre, bin ich von diesen Federgabeln ab. Wenn ich ins Gelälnde fahre, lasse ich einfach ein wenig Luft aus den Reifen und gut ist. Ich muss dazu sagen, dass ich gut trainiert bin. Ich schwinge regelmäßig die Hanteln und mache regelmäßig Physio-Übungen für den Rücken und den Bauch. Darüber hinaus auch für die Schultern. Also mein Core auf neudeutsch ist richtig stabil und fest. Habe keinerlei Rückenprobleme. Jetzt die Frage, ob Federgabeln überhaupt notwendig sind? Wenn ja, ab welchem Schwierigkeitsgrad des Geländes, der Abfahrt!? Oder sind Federgabeln, für mich als Hobbyradler, der meist auf der Straße unterwegs ist und hin und wieder nur mal einen Abstecher abseits dieser Straßen macht, und der keine weiteren Ambitionen hat, ein Weltmeister im Downhill oder Freeride zu werden, einfach überflüssiges Gewicht, wie ich ja eingangs schon erwähnte, und somit nicht notwendig sind? Ich bin gespannt auf eure Meinungen. Vielen Dank im Voraus. Schöne Grüße DU |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.04.2004
Ort: Hameln - Pyrmont
Bike: Ghost AMR 7500 Spec
Beiträge: 1.707
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Hi.
Nettes Diskussionsthema. Vor Ewigkeiten war dies mein Seminarthema an der Uni. Damals wogen federgabeln noch locker 2kg. Die Luftgabeln waren gerade erst im Entstehen und nur für den Leistungssportsektor verfügbar. Physikalisch gesehen sind Federgabeln sehr lohnenswert. Sie verbessern die Traktion, das Handling und vor allem die Sicherheit des Bikes. Nun stehen dem gegenüber das Gewicht und der Kraftverlust. Der Gewichtsunterschied beträgt rund 1kg. Was in Wettkampffällen sehr viel ist. Auch ein Hobbyradler wird einen Unterschied spüren, aber nur, wenn er eine schlechte Federgabel besitzt. Ansonsten eher nicht. Der Kraftindex jedoch ist klar auf der Seite der Starrgabel. Zumindest beim Beschleunigen. IN allen anderen Fällen, ist die KRaftumsetzung eindeutig bei den modernen Gabeln zu sehen. Bremsenergie wird sehr schön umgesetzt, so dass ein Absteigen übern Lenker fast unmöglich wird. Bei Anstiegen bleibt das Rad leicht auf den Boden zu halten, während ein ungefedertes gern abhebt. Und bei Abfahrten sowieso^^. Kommen wir nun zur Medizinischen Seite. Schwachpunkt ist der Mensch. WEnn man gut trainierte Rücken- und Bauchmuskulatur besitzt, ist es nicht weiter schlimm ohne Federung zu fahren. Aber der normale Hobbyradler besitzt eben diese nicht. Zumindest nicht in dem Maße, wie er sie bräuchte. Also wird mit jedem Stein, jedem geholpere, das Skelett gestaucht, was zu bösen Nachwirkungen führen kann. Eine Federgabel reduziert die Stösse um 60-70%. Es ist also ein gelenkschonendes Fahren möglich. Ich bin für Federgabeln. Schließlich habe ich am Auto auch ein Dämpfungssystem und dies nicht ohne Grund^^. |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.12.2009
Ort: BS
Bike: Red Bull Pro Factory, Wildcat Rennrad
Beiträge: 741
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seh ich alles ähnlich , federelemte lassen das bike deutlich ruhiger liegen , bsp. forstautobahn : vorher bei 75 am ackern wie blöde damit das bike gradeaus läuft , mit dem krassen gegenteil , nem fully kommts einem vor als würd man mit 30 über asphalt cruisen - das spart vor allem kraft und steigert den komfort und sorgt bei höheren geschw. für mehr sicherheit .
nachteile von federgabel sind für mich vorallem 2: zum einen wird das handling indirekter ( deshalb haben trial bikes i.d.R starrgabeln ) und zum andern ( hab ich zumindest bei mir gemerkt ) es versaut einem das auge für die beste linie , mit nem guten fahrweg sagste die bei wurzeln und steinen scheiß drauf das fahrwerk wirds richten , beim starrbike sollte man schon die richtige linie wählen damit man nicht absteigt - soweit meine meinung dazu
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