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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 30.12.2008
Beiträge: 27
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So, die Saison neigt sich langsam aber sicher dem Ende, zumindest für mich
.Dieses Jahr habe ich meine erste TransAlp hinter mich gebracht und habe während dieser Tour einen Entschluss gefasst. Ein Fully muss her! Ich fahre ein Hardtail (Cube Elite HPC) und bin mit diesem Gerät auch total zufrieden, kann mit dem echt super durch den Wald fetzen und es richtig krachen lassen. Doch während der Tour habe ich gemerkt für Strecken über einen Zeitraum von 4 oder 5 Stunden ist ein Fully die "gemütlichere" Variante. Jetzt habe ich mich schon ein wenig umgeschaut was für mich in Frage kommt. Bei der Suche sind mir die verschiedenen Positionen des Dämpfers aufgefallen und Frage mich was der Unterschied ist zwischen einem oben liegenden Dämpfer direkt unter dem Oberrohr und einem stehenden Dämpfer am Sitzrohr sind? Ich bin gespannt, Grüße Timo |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.07.2008
Ort: Ruhrpott
Bike: Bergamont Volotec & Faggin Stahl Renner
Beiträge: 4.213
Bilder: 13
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Hi tIm0,
hi zusammen, also mal so ganz spontan falle mir da konstruktive Gründe ein. 1. Je tiefer der Dämpfer samt Geometrie / also Hebelarme desto tiefer der Schwerpunkt vom Bike. 2. Ein stehender Dämpfer dürfte den Vorteil haben, beim Schulterschleppen nicht auf der Schulter zu liegen. Es sei denn, er ist auf dem Oberrohr montiert. Pronghorn sind aber meines Wissen nach die einzigen die das so machen. 3. Für die unterschiedlichen konstruktiven Positionen des Dämpfers werden aber auch mit Sicherheit Druck und Zugmomente eine Rolle spielen. Bedeutet wie wirken diese auf den gesamten Aufbau. 4. Die Wirkweise des Dämpfers sollte wohl möglichst linear sein. Als wenn der Druck oder der Zug auf den Dämpfer wirkt, sollte er sich tatsächlich nur in seiner vorgegeben Längsachse bewegen und nicht noch zusätzliche auftretende Kräfte außerhalb seiner Achse ausgesetzt sein. 5. Die Ansatzpunkte/ Dämpferaufnahme für den Dämpfer müssen ja auch irgendwo hin bzw. wo abgestützt werden. Bisher hatte sich wohl die Gegend um´s Tretlager herum dafür angeboten, da dieses auf Grund des Tretlagers eh schon stabil gebaut war. Seid einiger Zeit, dank Fortschritte in der Materialkunde & Fertigung, kommen die Dämpfer aber wohl wieder mehr von dieser stehenden Position weg und werden am Oberrohr angehängt ( wie beim Modellwechsel Specialized 2009 - 2010 ). Das könnte oder wird auch Vorteile bei der Krafteinwirkung haben, da die Momente mehr auf den gesamten Rahmen verteilt werden können, als punktuell nur auf eine Rahmengegend ( Tretlagerbereich ). 6. Komplexe Dämpfer & Hebelanordnungen wie beim Cube Sting, Stereo und Fritzz als auch bei Votec V.MR, V.XM, V.SX usw. haben eventuell Vorteile vom Schwerpunkt her als auch von der Hebelumsetzung bei Antritt. In Sachen Antritt/ Wiegetritt und nachfedern des Dämpfers haben aber fast alle sehr gut aufgeholt = ist fast Geschichte auch ohne Plattformdämpfer ( regel & sperrbarer Dämpfer ). Hier besteht aber die Möglichkeit das sich Dreck gut festsetzt und dazu können auch größere Steine gehören. Das könnte dann Schäden nach sichziehen. Außerdem kann bei der Möglichkeit der Einstellbarkeit des Dämpfers, diese Möglichkeit eingeschränkt sein, da der Umbaute Raum recht eng ist und die Wurstfinger da nich rein passen. Und das wenigste was ein bike also auch der Dämpfer braucht ist Pflege, eine Tröpfchen vom guten Flüsigen und eventuell Luft. Ich persönlich mag komplexe Bauformen wie in 6. geschildert wegen der Technik und Umsetzung, neige aber auf Grund der kleineren Bedenken zu der tradtionlenneller stehende Bauform, von wegen bike auch mal schultern zu können. Na @tIm0 ist Dir jetzt geholfen ? |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.05.2009
Ort: Oberursel
Bike: CUBE-Stereo-The ONE (-Upgrade)
Beiträge: 478
Bilder: 18
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Moin...
![]() Hier mal meine Theorie zum Thema: -Dämpfer vor dem Sitzrohr -stehend eingebaut- 1. (relativ-)neutraler Schwerpunkt 2. gute Erreichbarkeit 3. weitestgehend vor Schmutz und dem "Beschuss" durch Steine usw. geschützt 4. nur durch Mehrgelenk-Konstruktion realisierbar 5. die Dämpferlänge wird nur durch die Rahmenhöhe limitiert (mehr Hub = feineres Ansprechverhalten?) -Dämpfer unter/im/über dem Oberrohr -liegend eingebaut- 1. hoher Schwerpunkt 2. optimale Erreichbarkeit (Lockout) 3. sehr guter Schutz vor Schmutz und Steinen 4. (abgestützte-)Ein oder Mehrgelenk-Konstruktion möglich 5. Dämpferlänge frei wählbar -Dämpfer mittig im Sitzrohr positioniert -liegend- (z.B. Corratec) 1. neutraler Schwerpunkt 2. gute Erreichbarkeit 3. Dämpfer liegt nahezu ungeschützt vor dem Hinterrad 4. Eingelenk-Konstruktion (einfach, wartungsarm, leicht...) 5. Dämpferhub in direkter Relation zum Federweg -Dämpfer direkt über dem Tretlager -liegend- (z.B. Fusion-Floyd/RM-Slayer/-SXC) 1. extrem tiefer Schwerpunkt, nahezu unverbautes vorderes Rahmendreieck 2. schlecht zu erreichen (Remote-Lockout empfehlenswert) 3. ungeschützte Position (Dämpfersocke od. kleines Dirtboard sind Pflicht) 4. Eingelenk-Konstruktion machbar, in der Regel aber Mehrgelenker mit z.T. "schwimmender" Dämpferanlenkung 5. Dämpferlänge/-Hub konsrtuktionsbedingt eher kurz -Dämpfer hinter dem Sitzrohr -stehend- (z.B. Cube-Stereo/-Sting/-Frizz) 1. sehr tiefer Schwerpunkt, offenes vorderes Rahmendreieck (-lässt sich schnell mal über die Schulter werfen z.B. Treppe rauftragen o.Ä.) 2. mäßig gut zu erreichen 3. ungeschützte Dämpferposition (Dirtboard oder Dämpfersocke empfehlenswert) 4. Mehrgelenk-Konstruktion mit schwimmender Anlenkung 5. "normale" Dämpferlänge und -Hub -und dann gibt´s natürlich noch eine ganze Reihe von abgewandelten Konstruktionsformen z.B. das Maverick_ML8 oder Commencal Meta oder auch das Bionicon Tesla... Jede Konstruktion/Dämpferposition hat ihre Vor- und Nachteile und am Ende ist Alles ein Kompromiss aus verschiedenen Faktoren (-wobei man natürlich auch das Design nicht außer Acht lassen darf... )jau- Dat war´s dann auch erstmal, was mir so spontan dazu einfällt... ![]()
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! WARNHINWEIS ! -Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie, sowie Sarkasmus enthalten und Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen... |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.07.2008
Ort: Ruhrpott
Bike: Bergamont Volotec & Faggin Stahl Renner
Beiträge: 4.213
Bilder: 13
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na ich schätze mal der tIm0 wird wohl demnächst zu Fuß druch Gelände gehen, anstatt sich ein bike zu kaufen. Trailrunning nennt man dan das - find ich auch gut.
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#5 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 30.12.2008
Beiträge: 27
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Super, vielen Dank für eure Nachrichten. Sehr interessant zu hören was andere so denken!
@ sakura: Also kann man abschließend sagen dass die Position des Dämpfers nicht gleichzusetzen ist mit einem Spezialgebiet , also bsw. ein stehender Dämpfer für ein Enduro oder so? Ich suche für meine Reisen ein Rad was in den All Mountain- Bereich fällt. Da ich schon ein Cube fahre und super glücklich damit bin habe ich mir da mal das Stereo oder das AMS Pro rausgesucht (wobei, ist das AMS Pro überhaupt ein All Mountain? hat wohl ein bisschen zu wenig Federweg oder?) Was würdet ihr mir als Alternativen vorschlagen? Es soll in einem preislichen Rahmen bis 1.800 € liegen. (Ich habe vor nächsten Winter ein Vorjahresmodell zu ergattern da man da nochmal gut Rabatt bekommt Vielen Dank für euere Antworten Grüße Timo |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Generell kannst du mit einem entsprechenden Umlenkhebel den Dämpfer in jede Postition konstruieren. Bei den leichten Rädern sind da denke ich Gewichtsgründe besonders entscheidend: Da muss ein möglichst kleiner Umlenkhebel die Kräfte so umleiten, dass sie an einer Stelle im Rahmen landen, die mit möglichst wenig Aufwand stabil genug gestaltet werden kann, um diese aufzunehmen.
Bei richtig langhubigen Rädern, wo so ein Dämpfer locker mal weit jenseits eines Kilogramms wiegt, versuchen die meisten dann wieder, diesen möglichst weit unten unterzubringen, damit der Schwerpunkt vom Rad nicht zu störrisch wird. Das führt meistens zu einem vertikalen Einbau direkt am Tretlager. Wofür steht wohl AMS? Aber gerade als Schnäppchenjäger von der etwas geduldigeren Sorte solltest du dich vielleicht nicht von vornherein auf einen Hersteller oder sogar Modell festlegen. Klapper' dann lieber ein paar Händler ab und frag, was die so an AllMountains besonders günstig ranschaffen können. Alles weitere kannst du dann per Probefahrt (und hier) klären.
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Wenn es in die Suppe hagelt ist das Dach wohl schlecht genagelt! |
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#7 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 30.12.2008
Beiträge: 27
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AM wird wohl für All Mountain stehen
Ich finde ein All Mountain sollte aber etwas mehr als 100 mm Federweg an der Gabel haben, oder !?! Das mit meiner "Vorauswahl" von AMS Und Stereo sollte nicht heißen dass ich mich auf diese Bikes schon eingeschossen habe. Ich bin eigentlich offen für alles. Wollte nur ein paar mögliche Modell mal begutachten. Finde die AMR Reihe von Ghost beispielsweise auch echt gelungen. Das mit dem "in einer Testfahrt schauen ob das Bike gut ist", ist so eine Sache wenn man noch nie ein Fully unterm Arsch hatte tIm0 |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.07.2008
Ort: Ruhrpott
Bike: Bergamont Volotec & Faggin Stahl Renner
Beiträge: 4.213
Bilder: 13
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Hi tIm0,
hi zusammen, also wenn Du erst nächsten Winter/ ende Sommer losstarten willst, kannst Du noch jede menge schauen was so AM bikemäßig geht. Bei den Preis muß ich allerdings sagen..., naja auch für ein Auslaufmodell werden 1.800 Steine auch nicht so die Welt sein. Eventuell mal hier oder in anderen Foren nach wenig gefahrenen und guten Gebrauchten schauen. Da wirst Du vor allen Dingen schon mal sehen, wo die so preislich aufgestellt sind. Es könnte aber auch Marken geben die noch nicht so präsent auf dem Markt sind und deshalb ihre Ware dann günstiger abstoßen. ( KTM fällt mir da zb. ein. Die haben allerdings nur 120mm, da iss dann finish. Aber Ausstattungmäßig kann man da gut schauen. Halte ich persönlich für einen guten Weg. ) Federeweg: naja ein AM sollte heute tatsächlich schon mehr als 100mm haben. Das haben ja teilweise schon schon CC Renner. Der AM Bereich beginnt so, verbessert mich wenn´s net passen sollte, bei min. 115/ 120mm und geht teilweise schon gut auf die 150mm zu. Die nennen sich dann auch schon AM+, wobei dann aber auch der Gesamtaufbau etwas robuster ist und das Gewicht höher. Ob das dann aber tatsächlich braucht ist so´n Ding. Ich persönlich würde dazu neigen einen 150er zu nehmen, nur um einfach etwas Reserve zu haben. Da kann man dann auch mal, mit etwas Bedacht versteht sich, gröberes Gelände unter die Schlappen nehmen. Aber so bis 130/ 135/ 140mm darf ein AM schon haben. Die haben dann genug Spiel beim Federweg, sind aber immer noch leicht genug. Das kann sich dann auf eine leichtfüßige Fahrweise auswirken, Geometrie spielt dann aber auch noch eine Rolle, und letztendlich ist´s dann auch bei Tragetappen leichter. Ob dann aber nächste Session die Federwege nochmal deutlich nach oben gehen, bezweifle ich. |
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#10 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.05.2009
Ort: Oberursel
Bike: CUBE-Stereo-The ONE (-Upgrade)
Beiträge: 478
Bilder: 18
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Moin...
![]() Zitat:
-wenn dir aber bei ´nem harten Antritt der komplette Hinterbau wegsackt, oder du jede Bodenwelle auch noch an der Kurbel spürst, dann nennt man das, günstigstenfalls, "suboptimal" ...Bei der Testfahrt also unbedingt auch mal aus´m Sattel geh´n, ´nen kurzen Spurt im Wiegetritt hinlegen (bei "offenem" Dämpfer /-also ohne Lockout) und den ein- oder anderen Bordstein runterhüpfen bzw. ignorieren und ganz einfach runterfahren (-und dabei weitertreten) -je unauffälliger/neutraler das ganze System arbeitet, desto besser... ![]()
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