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#1 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 19.04.2010
Ort: RLP
Bike: Canyon: Grand Canyon AL 6.0
Beiträge: 63
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Hallo Community,
habe ein recht seltsames Problem mit meiner hinteren Scheibenbremse . Dürfte vielleicht einigen bereits aus einem anderen Thread bekannt sein ![]() Nur geht es dieses mal um ein anderes Problem Nach dem ich heute den hinteren Reifen flicken musste, hat die Bremse nach dem Einbau des Rads leider sehr stark geschliffen. Habe daraufhin die Brembacken auseinander gedrückt, da dies bisher immer etwas Abhilfe geschafft hat. Nur dieses mal bekomme ich keinen Druck mehr auf den Bremshebel! Der Bremshebel lässt sich komplett an den Lenker drücken und der Druck auf die Scheibe ist bei weitem nicht ausreichend um damit zum stehen zu kommen. Kommt mir so vor als ob die Bremse nicht mehr "nachjustiert" Habe absolut keine Ahnung was ich da verstellt haben könnte. Da ich wirklich nur die Bremsbacken auseinander gedrückt habe, wobei ich zugeben muss das ich dieses mal etwas mehr Kraft angewendet habe und irgendwo ein Knack-Geräusch zu hören war ![]() Wäre euch für ein paar Ratschläge dankbar! :Edit: Bin mir nicht sicher ob dies von Bedeutung ist. Hatte das Bike auf dem Kopf gestellt, da mir persönlich das Aus- und Einbauen des Rads so leichter fällt, als auf meinen kleinen Montageständer. Geändert von LeoHart (16.08.2011 um 23:14 Uhr). |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.09.2008
Ort: Slowenien
Bike: Author Introvert /Custom
Beiträge: 2.214
Bilder: 13
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Hallo LeoHart,
folgende Fehlerquellen sind möglich: 1. Das Rad wurde beim wiedereinsetzen nicht richtig eingesetzt. Egal ob VR oder HR, an beiden kann dieser Fehler auftreten. Dies würde das schleifen der Bremse erklären. 2. Du hast das Rad auf den Kopf gestellt? Dann ist es möglich, daß dabei der Bremshebel gedrückt wurde. Passiert schnell, und ist sehr lästig, vor allem deshalb, weil dann die Kolben eventuell zu weit rausgedrückt wurden, und somit eventuell etwas Bremsflüssigkeit ausgetreten ist. 3. Beim Reindrücken der Kolben kann es passieren, das ein Kolben leicht verkantet reingedrückt wird. Dann kann es zum Kolbenklemmer kommen. Auch ärgerlich. Passiert mir öfter bei Hayes-Bremsen. Ich denke daß Punkt 2. die eigentlich Ursache darstellt. Also Rad wieder raus, und schauen ob da Bremsflüssigkeit ausgetreten ist. Ist das der Fall, dann muß der Kolben nicht nur gründlich gereinigt, sondern auch die Bremse neu befüllt und entlüftet werden. Und auch die Kolben müssen wieder gängig gemacht werden. Wenn du dir das nicht zutraust, dann bringst du das Teil am besten zum Händler. Wenn du es selber machen willst, dann sag uns erstmal welche Bremse du hast. Das erleichtert die Anleitung ungemein...
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Es muss gespart werden, koste es was es wolle! |
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#3 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 19.04.2010
Ort: RLP
Bike: Canyon: Grand Canyon AL 6.0
Beiträge: 63
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Danke dir für die schnelle Antwort
Ausgetretene Bremsflüssigkeit konnte ich keine ausmachen, weder auf dem Bremssattel, noch auf den Belegen. Habe zur Beobachtung, ob irgendein Kolben klemmt die Bremse ohne Bremsscheibe betätigt, beide haben sich bewegt, wobei der eine Kolben vielleicht etwas mehr raus kommt als der andere. Es bleibt aber immer eine Lücke (ca. in der Stärke der Bremsscheibe) über. Hab es heute zu einem Fachmann gebracht. Habe nicht das passende Werkzeug um die Bremse zu entlüften Vielleicht läuft die Bremse dann auch etwas ruhiger Berichte, hoffentlich morgen, was dabei raus gekommen ist P.S.: Wegem dem Schleifen: Das Schleifproblem besteht leider seit dem ersten Tag an dem ich das Bike habe (also seit ein/zwei Monate XD) Am Anfang waren die Geräusche beim bremsen sehr brutal, gefolgt von heftigen Vibrationen. Mittlerweile ist es nur noch ein Quitschen woran man sich gewöhnen kann. Immerhin werden Passanten auf einen aufmerksam und gehen einem aus dem Weg ^^ Das Schleifen ist mal stärker mal schwächer, nach jedem Ausbau des Rads. Das Rad sitzt 100%ig im Anschlag der Ausfallenden. Geändert von LeoHart (17.08.2011 um 15:14 Uhr). |
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#4 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.09.2008
Ort: Slowenien
Bike: Author Introvert /Custom
Beiträge: 2.214
Bilder: 13
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Zitat:
Es hört sich irgendwie nach einem Stabilitätsproblem am Hinterbau an. Da ist die Stabilität der Nabe und der Einspannung von ganz elementarer Bedeutung. Du hast die Avid Elixir? Die macht in der Regel keine Probleme. Und auch das auf den Kopf stellen des Rades dürfte der Bremse nichts ausmachen. Mal schauen was der Mechaniker sagt...
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#5 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.06.2009
Ort: Nahe Karlsruhe
Bike: Specialized FSR XC Expert '09; Fischer Pro Racing 22.0
Beiträge: 440
Bilder: 11
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Zitat:
Das ganze Prozedere muss evtl. auch mehrfach durchgeführt werden, erfordert also ein wenig Gedult, vorallem beim ersten mal. Dafür bringt es im Normalfall aber mehr Erfolg als "Schrauben auf - Bremse drücken - Schrauben zu". Ich hoff mal, dass ich dir jetzt nicht was schon lange Bekanntes vorgebetet habe.. |
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#6 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 19.04.2010
Ort: RLP
Bike: Canyon: Grand Canyon AL 6.0
Beiträge: 63
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Ich habe mit Scheibenbremsen absolut keine Erfahrung. Ist meine Erste!
Daher, danke für den Tipp werde ich das nächste Mal beachten @Suedalpler Jep, ist eine Avid Elixir 3. Der Laufradsatz ist komplett von Mavic. Und wenn ich mich nicht irre hat Mavic in Sachen Klemmkraft einen Recht guten Ruf. Daher sollte es daran nicht liegen. Zu mal ich den hinteren Spanner mit erheblichen Kraftaufwand schließe. Letztes entdeckt das der "Untersatz" des Hebels, der teilweise aus Kunststoff ist leicht eingerissen ist War wohl zu viel des "Guten"Wie schon einmal beschrieben, liegt es aus meiner Sicht an der Ausrichtung der Abstände. Ist das Rad ungespannt liegt die Bremsscheibe "exakt" mittig, sobald man dieses spannt wird die Bremsscheibe gegen die äußere Bremsbacke verschoben. Manchmal/meistens soweit, dass diese an dem Bremsbelag schleift. Selbst wenn kein schleifen zu hören ist, sieht es optisch so aus als würde die Scheibe an der Bremsbacke anliegen. Trotz der paar Macken liebe ich das Bike Nur als "Neuling" ist man teilweise überfordert. Warum quietscht es da, woher kommt das Knacken hier. Da mangelt es an Erfahrung ^^ Geändert von LeoHart (18.08.2011 um 01:01 Uhr). |
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#8 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 19.04.2010
Ort: RLP
Bike: Canyon: Grand Canyon AL 6.0
Beiträge: 63
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Kann ich dir nicht sagen, hatte darauf noch nicht geachtet.
Kann dir nur sagen das die Enden der Nabe im Ausfallende liegen. Eben das Bike abgeholt. War um 15Uhr leider noch nicht fertig. Ich weiß nicht wie oder was er da genau gemacht hat auf jeden Fall ist der Bremsdruck wieder da und das Schleifen verschwunden Meinte beim entlüften kämen 3 kleine Luftbläschen. Diese waren vermutlich im Ausgleichsbehälter und beim umdrehen des Bikes sind diese zum Bremssattel "aufgestiegen". Bremsbeläge sind neu positioniert. Freu mich das die Bremse wieder voll funktioniert und das sogar schleiffrei ![]() Danke für eure Unterstützung :Edit: Kleine Tour gemacht. Bremst sich nun etwas anders. Die Bremse ist nicht mehr so knackig. Schade eigentlich, hat mir zumindest sehr gefallen. Fühlt sich jetzt so an als ob die Beläge irgendwie "schmierig" wären. Erst beim starken drücken des Bremshebel packt die Bremse erst "richtig". Geändert von LeoHart (18.08.2011 um 19:21 Uhr). |
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#9 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 19.04.2010
Ort: RLP
Bike: Canyon: Grand Canyon AL 6.0
Beiträge: 63
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Da es Suedalpler angesprochen hatte, mal eine Frage zum Hinterbau:
Leider muss ich feststellen das Neuerdings bzw. seit dem entlüften, ein seltsames "Klack" Geräusch zu hören ist. Dachte zuerst es käme von der Kurbel, jedoch ertönt es auch wenn man nicht pedaliert. Oder bei sehr scharfen Schwenken. Vor allem aber wenn man sehr schnell pedaliert z.B. Berg runter. Kann es leider auf kein Bauteil genau beschränken. Nach der Kurbel dachte ich es wäre das Innenlager, und hinterher die Sattelstütze Es ertönt auch nur bei relativ hohen Geschwindigkeiten oder wenn das Bike stark belastet wird. Kann das Geräusch auf dem Montagestand leider nicht reproduzieren. Falls es hilft kann ich versuch es während der Fahrt mal aufzunehmen. Zwar hat die Kurbel (vermute ich) vorher bei starker Belastung, knarrende Geräusche von sich gegeben, hören sich aber deutlich "harmloser" an als das Klack-Geräusch. Als wäre irgendetwas lose und würde gegen eine Strebe oder ähnliches schlagen ![]() |
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Jetzt mal ganz banale Idee: Stein im Profil?
Zupf mal jede Speiche an - alle zu jeweils einer Seite sollten ungefähr den gleichen Ton von sich geben (gleiche Spannung). Ist die Kassette richtig festgeschraubt?
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Wenn es in die Suppe hagelt ist das Dach wohl schlecht genagelt! |
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