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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 02.05.2010
Beiträge: 5
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Hallo,
Ich fahre seit kurzem ein Scott Scale mit Karbonrahmen. Beim Bremsen mit der Hinterradbremse eintstehen Vibrationen, welche sich auf den Rahmen übertregen und eine lautes, störendes Geräuch verursachen. Hat noch jemand dieses Problem? Wie kann man es evtl. beheben. Ich hab bereits folgendes versucht: Neue Bremsbeläge, andere Bremsbeläge, neue Bremsscheibe mit dem selben und mit größrem Durchmessen |
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#2 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.06.2009
Ort: Nahe Karlsruhe
Bike: Specialized FSR XC Expert '09; Fischer Pro Racing 22.0
Beiträge: 440
Bilder: 11
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Zitat:
um welche Bremse gehts denn? Hast du den Bremssattel schonmal versucht anders/richtig zu positionieren? Mit einfach Schrauben auf, Bremse ziehen, Schrauben zu is es meistens nich getan.. Is ziemliches gefummel.. Hab zur Zeit das selbe Problem wie du... |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Manchmal hilft auch ein etwas massiverer Adapter für den Bremssattel (falls du nicht ohnehin schon so einen Klumpen hast). Südalpler hat auch glaube ich mal ein Rad mittels Brakebooster (von einer Felgenbremse) ruhig bekommen - Cantisockel vorausgesetzt.
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Wenn es in die Suppe hagelt ist das Dach wohl schlecht genagelt! |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.09.2008
Ort: Slowenien
Bike: Author Introvert /Custom
Beiträge: 2.214
Bilder: 13
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Hopla, Probleme bei Scott - irgendwann ist immer das erste mal.
Hier gibt es einen Thread speziel zu diesem Problem Quietschende Bremsen - der Tread Diese Vibrationen sind nicht nur absolut nervtötend, sondern beinträchtigen noch die Bremsleistung. Hier die wichtigsten Punkte: 1. stabiler Hinterbau - dürfte beim Scott Scale erfüllt sein. Würde mich wundern wenn es der Rahmen wäre. 2. richtige Montage der Bremse - nicht nur die Ausrichtung, sondern auch die Einhaltung aller Drehmomentvorgaben vom Hersteller der Bremse sollten penibel eingehalten werden. Mit Drehmomentschlüssel überprüfen. Eventuell wurden diese bei der Endmontage nur nach Gefühl angezogen. Was haste denn für eine Bremse? 3. Laufrad - in erster Linie die Nabe. Diese trägt erheblich zur Hinterbaustabilisierung bei. Nicht umsonst gibt es auch Steckachsensysteme. Wenn es eine Shimanonabe ist, dann hilft eventuell schon richtiges einstellen des Lagerspiels und die Verwendung von Graphithaltigem Fett. Ganz besonders hat sich dieses hier bewährt MEHRZWECKFETT KARTUSCHE M. GRAPHIT 400 G im Conrad Online Shop 4. Schnellspanner - diese sollten natürlich richtig angezogen sein. Vorsicht bei Leichtbauschnellspannern. Diese können sich leicht verziehen. Kontrolier doch einfach mal ob die noch gerade sind. Bei mir hat sich ein Leichtbauspanner regelrecht verbogen. Am besten fährste immer noch mit original Shimanos - Deore oder XT. Oder mit DT Swiss. 5. Hast du das Rad neu oder gebraucht gekauft? Ein überprüfen des Hinterbaus könnte Sinn machen, vor allem wenn das Rad gebraucht gekauft wurde. Mal nenn Fachhändler konsultieren. Und wenn der Rahmen neu ist sowieso. Normalerweise sind gerade Carbonhinterbauten da wesewntlich Verwindungssteifer als Alurahmen. 6. Brakebooster - wie schon erwähnt, hilft dieser den Hinterbau zu stabilisieren. Kommt bei dir aber wohl nicht in Frage, einfach weil bei dir höchstwahrscheinlich die dafür erforderlichen Cantisockel fehlen. Ist eher eine Maßnahme bei einfachen Alurahmen. Zur Verdeutlichung: Eine Scheibenbremse greift einseitig und recht brutal direkt in die Nabe, also im Zentrum vom Hinterbau. Bei V-Brakes greift die Bremse eher sanft und beidseitig in die Felgenflanke. Da hier der Hebel wesentlich größer ist, ist auch die Bremswirkung noch trotzdem gut. (weshalb Scheibenbremsen mit einer größeren Bremsscheibe auch wirkungsvoller Bremsen). Somit ist auch klar, daß der Hinterbau und alles was direkt damit zusammenhängt, also Nabe bzw. Laufrad und die Verbindung eben dieser (Schnellspanner), absolut stabil sein müssen. Viel Spass (Ironie) beim Suchen. Gruss aus den Alpen
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Es muss gespart werden, koste es was es wolle! Geändert von Suedalpler (02.05.2010 um 22:30 Uhr). |
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#5 (permalink) | |
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Benutzer
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Zitat:
Heißt so die Aufnahme für V-Brakes?? gruß |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.01.2008
Ort: Oberpfalz
Bike: Ghost AMR Plus 5700 (2009) / EDL-Schmiede Custom HT
Beiträge: 565
Bilder: 4
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Haste richtig erraten. Die Vorgänger der V-Brakes waren ja diese Cantilever-Bremsen, die nie richtig gut gebremst haben aber total sch.... zum einstellen waren und trotzdem immer auf einer Seite an der Felge geschleift haben!
edit: mein persönlicher Favorit sind dabei ja die Cantis, die einen Gegenhalter an der Sattelklemme haben. Jedes mal, wenn man den Sattel verstellt, verstellt sich auch die Bremse!
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I have my own GHOST |
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#7 (permalink) | |
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Mitglied
Registriert seit: 02.05.2010
Beiträge: 5
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Zitat:
Danke erstmal für eure zahlreichen Antworten. Ich Fahre das 2010er Modell Scott Scale 10 mit Avid Elixir CR -MAG Carbon Bremse und DT-Swiss Laufrädern mit DT-Swiss RWS-Schnellspannern. Mein Fachhändler hat mich bei der Suche bereits unterstützt und wie gesagt, wir haben schon beinahe alles versucht, auch der Bremssattel wurde jedesmal neu ausrerichtet... Canti-Sockel sind beim 2010er natürlich keine mehr dran, den Schnellspanner habe ich von leicht bis fest auch schon in jeder Position getestet..... Aber ich werde mal versuchen ein anderes Laufrad einzubauen, ansonsten muß es wohl am Rahmen liegen oder? Gruss von der Alpensüdseite |
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#8 (permalink) | |
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Benutzer
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Zitat:
Des sollte er alles probieren und die Fehlerquelle finden. gruß |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.09.2008
Ort: Slowenien
Bike: Author Introvert /Custom
Beiträge: 2.214
Bilder: 13
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Hallo Lampe,
also wenn du das 2010er Modell hast, und dann noch das Scale 10 - da stimmt eigentlich alles. Bremse kann es nicht sein, Laufräder auch nicht. Bleibt nur noch die Montage und ein eventueller Deffekt an den Neuteilen. Soll ja vorkommen. Ich würde empfehlen den Rahmen/Hinterbau auf einen eventuellen Riss zu überprüfen. Dann würde ich schauen ob die Lager der HR Laufrades richtig laufen. Ist hier alles ok, dann die Montage der Bremse. Ich habe auch exellente Ergebnisse erzielt, wenn ich die Innengewinde am Bremsadapter mit Gewindeeinsätzen gepanzert habe. Hier gibt es infos dazu: Drahtgewindeeinsätze für Metalle HELICOIL® – Böllhoff Gewindebohrer , Gewindeschneider , Gewindeformer , Maschinengewindebohrer , Handgewindebohrer , Taps Und noch was. Ist die Bremsscheibe per Centerlock befestigt? Wenn ja, dann sind diese Dinger hier hilfreich IS-SD6 (IS2000) Die sind zwar für 6-Loch-Befestigung vorgesehen, sind jedoch auch für CL sehr gut zu gebrauchen. Die Scheibe sitzt dann garantiert Bombenfest.
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Es muss gespart werden, koste es was es wolle! |
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#10 (permalink) | |
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Mitglied
Registriert seit: 02.05.2010
Beiträge: 5
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Zitat:
dann werd i mir nochmal den Rahmen ansehen und dann die Bremsscheibe neu und mit Drehmomentschlüssel montieren. Die Nabe werde ich ebenfalls genauer unter die Lupe nehmen..... Danke inzwischen |
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