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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 28.06.2009
Ort: Graz
Bike: Stumpjumper
Beiträge: 5
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Hallo,
bin neu hier und dachte, ich frag mal in die Runde - vielleicht könnt ihr mir helfen: hab mir letztes Jahr ein Stumpjumper (XXL) gekauft und hatte es ein paarmal beim Händler. Grund: Vibrationen in der Hinterbremse (Avid Juicy 7, 185). Die traten bereits bei der dritten Tour auf und waren so heftig, dass sich sogar die Bremsleistung drastisch verringerte - abgesehen vom nervenden Lärm. 1. Diagnose: Beläge verglast - Tausch der Beläge. nach behutsamen Einfahren, wieder die Vibration. 2. Einschicken und Justage Bremssattel nach behutsamen Einfahren, wieder die Vibration. Halle dann ein Eck in der Felge: neue Felge 3. Tausch Beläge nach behutsamen Einfahren, wieder die Vibration. 4. Tausch Scheibe auf Elixir Scheibe naja, Geräusch ist einmal wieder aufgetreten, hab aber auch erst 2 Touren hinter mich gebracht. Ich stehe aber nun vor neuem Problem: die Scheibe hat sich verbogen und schleift daher an einer Stelle ziemlich stark am Belag. Meine Frage an euch daher: a. bin ich zu schwer (95kg) für Avid Bremsen? (hatte vorher Magura Julie und bin 4 Jahre mit derselben Schebe gefahren) b. biegt sich die Scheibe wieder ein - oder ist sie Schrott? (Garantie?) c. welches "Tuning" bietet sich an? Vielen Dank für eure Tipps im voraus!!! Stefan |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.09.2008
Ort: Slowenien
Bike: Author Introvert /Custom
Beiträge: 2.214
Bilder: 13
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Hallo stef202,
les die mal diesen Thread durch Quietschende Bremsen - der Tread da findest du all deine Probleme wieder. Und die bisherigen Lösungsansätze. Welches Stumpjumper hast du genau (wegen der restlichen Ausstattung). Ist es das Expert HT? Oder nenn uns deine restliche Ausstattung wie Laufräder, Naben etc. Wie sieht der Schnellspanner aus? Verbogen? Solche verbiegungen wie an der Bremsscheibe kommen durch Fehler an einer anderen Stelle zustande. Die Belastungen speziell mit einer Scheibenbremse am Rahmen/Nabe sind extrem hoch, und wenn du noch einige kilos mehr drauf hast als die "Radnorm" von 70 kg dann treten schon mal gerne solche Probleme auf.
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 24.06.2008
Ort: Raum Stuttgart
Bike: Radon stage
Beiträge: 1.051
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Liest sich sehr seltsam.
Mir fallen ein paar Sachen auf. 1. Was bedeutet bei Dir behutsamer Einfahren. Bremsbeläge einfahren bedeutet eher das Gegenteil des von Dir beschriebenen Vorgehens. So an die 30x von 30kmh auf Null bremsen, blockieren vermeiden. 2. Justage Bremsattel: kannst Du doch asllein machen??? Ist das IS oder postmount? Letzteres ist extrem easy. 3. Scheibe verbogen??? Ist sie das wirklich, oder nur wieder der Sattel verstellt oder das Laufrad schief eingebaut?????? Gut die Avid Scheiben sind nicht gerade die Dicksten und wenn man mit einem Verstellten Bremssattel weiterhin bremst, dann kann sich eine Scheibe schon mal verziehen...aber da Du ja nun mit 2 Scheiben ein identisches Problem hattest. Oder ist (worsed case): der ganze Hinterbau Deines Rades verzogen?????? |
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#4 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 28.06.2009
Ort: Graz
Bike: Stumpjumper
Beiträge: 5
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Hallo,
danke fürs erste feedback. Behutsam einfahren heisst, in der Ebene Gas geben und dann runterbremsen bis zum Stand - zugegeben, bei 20 hab ich zum Zählen aufgehört. Zumindest hatte ich schon ordentlichen Biss bei der ersten Tour. Verbogen heisst: die Bremsscheibe schleift immer an einer Stelle (wenn man das Rad dreht, "wandert" die Scheibe im Freilauf zwischen den Bremsbelägen). Danke für den Thread - den hab ich mir schon durchgesehen, scheint so, dass ichs vielleicht mit einer anderen Nabe probieren sollte? Ich hab 2008er Stumpi (Fully) mit DT Nabe. Ich hatte auch keinen Unfall bzw. ist der Schnellspanner von DT sehr kompakt - Verbiegung kann ich keine feststellen. Für mich aber weiter ungeklärt: die Vibration: werds vielleicht noch mit ner neuen Nabe versuchen und dann ... die Scheibe: kaputt? oder biegt sich das wieder ein? (die verbogene Scheibe hatte ich nur bei der Elixir, gelegentliches, permanentes Schleifen an einer Seite kann ich durchaus selbst beheben ![]() Stefan |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.09.2008
Ort: Slowenien
Bike: Author Introvert /Custom
Beiträge: 2.214
Bilder: 13
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Hallo stef,
also wart erst einmal mit der Nabe. Diese meldet sich zu Wort wenn es woanders hapert. Und die DT Swiss ist eigentlich schon ganz ordentlich. Probier doch mal folgendes: alle Schraubverbindungen, also Adapter auf Rahmen und Bremssattel auf Adapter mit Loctite versehen und mit dem max. Drehmoment welches angegeben ist (ich denke das dürften so 10Nm sein), anziehen. Die Scheibe vorher natürlich richten, das dürfte eigentlich machbar sein, und den Bremssattel dann gut ausrichten, so daß der sichtbare Spalt auf jeder Seite gleich ist. Schnellspanner gut festziehen! Meines Wissens passiert beim Bremsen folgendes: im Gegensatz zu einer Felgenbremse greift eine Diskbremse doch recht brutal direkt in die Nabe. Diese Kräfte sind auch wieder im Gegensatz zur Felgenbremse nur einseitig, so daß sich bei diesem Vorgang der gesamte Hinterbau verziehen kann, sofern es dort eine Instabilität gibt. Hier hast du nun zwei Möglichkeiten. Entweder stabilisieren oder Bremskraft reduzieren. Oder beides. Und die Elixier ist nun mal eine sehr kräftige Bremse, kräftiger jedenfalls als eine Magura Julie oder eine Shimano XT. Zur Stabilsierung kannst Du neben der Montage mit Loctite noch einen Brakebooster wie er für V-Brakes benutzt wird, einsetzten. Das funktioniert! Habe ich getestet! Wenn das nicht geht (weil z. B. die Cantisockel fehlen), dann eine kleinere Bremsscheibe. 185er ist für dein Gewicht eigentlich ideal, auch f. hinten. 200er ist übertrieben, ne 160er würde je nach Bremsgewohnhet aber auch noch gehen. Eine andere Maßnahme wäre noch organische Bremsbeläge, die orig. Avid oder die von BBB. Diese sind etwas weicher und sanfter, jedoch mit der Elixier immer noch kräftig genug. Und last not least, der Disksilencer von DT-Swiss. Vermindert auch geringfügig die Bremskraft und kann solche Probleme somit auch lösen helfen. Ein Beweise für die These mit "zu kräftige Bremse - überforderter Hinterbau" sehe ich in der Tatsache, daß wenn die Beläge noch nicht eingefahren sind, der Hinterbau nicht vibriert. Erst wenn die volle Leistung da ist kommt das vibrieren auf. Und noch eine Maßnahme: Die Lagerfassung der Nabe mal ordentlich fetten, und zwar mit Maschinenfett mit Graffitanteilen. Ist für sehr hohe Belastungen ausgelegt und hat exellente Notschmiereigenschaften. Gibte es in DE bei Conrad Electronic. Gruss aus den Alpen
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.04.2004
Ort: Hameln - Pyrmont
Bike: Ghost AMR 7500 Spec
Beiträge: 1.707
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Hmm...
mal ne Frage: treten die Vibrationen nur auf, wenn du ativ aufm rad bist und in die pedalen trittst. Speziell so auf den letzten 3 kleinen ritzeln? Falls ja hat es was mit deiner nabe zu tun. Dann läuft diese unrund. weswegen du dann auch das schleifen in der scheibe hast. oder deine schaltung ist einfah nur schlecht eingestellt. bzw. kette und ritzelpaket funktionieren nicht so ganz zusammen. Dannhaste trotzdem noch nen schlag in der scheibe^^ Schonmal ne neue scheibe eingesetzt? Es kann auch sein, dass dein Hinterbau nicht steif genug ist (das waren damals die Vermutungen bei meinem Schleifproblem). Also deine Bremse wirds net sein, denn die haste ja ausgetauscht. |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 24.06.2008
Ort: Raum Stuttgart
Bike: Radon stage
Beiträge: 1.051
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Ripstar,
er hatte die Scheibe bereits gewechselt. Stef, gut mit dem Einfahren, das ist dann damit auch vom Tisch.. Wenn Du im Stand die Bremse ziehst, kommen dann beide Kolben gleichmässig. Ich hatte ein sehr ähnlich strukturiertes problem mit meiner XT und stellte dann fest, das an der fast neuen Bremse ein Kolben klemmt. Das 3. schicke ich lieber per PN , um nicht eine lawine loszutreten...wie letztens jemandem passiert |
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#8 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 28.06.2009
Ort: Graz
Bike: Stumpjumper
Beiträge: 5
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Hallo,
danke für die Tipps! Hab nochmal nachgesehen: Kolben ziehen gleichmäßig. So, die Scheibe ist wieder raus - auch im Bikeshop hatte man keine Erklärung, wie eine derartige Biegung (war ein glatter Schlag drinnen) zustande kommt. Ich werd die Scheibe auf jeden Fall behutsam einfahren und dann mal abwarten, ob es wieder zu vibrieren beginnt. Dann ist Bremsbelagtausch und naja, Nabentuning an der Reihe. Gruß, Stefan |
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#9 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.05.2007
Ort: Hachenburg
Beiträge: 324
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Hallo,
irgendwo habe ich gelesen , daß man Bikes mit Scheibenbremsen nicht in Fahrradständer stellen soll , es könnten sich die Bremsscheiben verbiegen . Ein Bocken oder Vibrieren beim Bremsen habe ich auch schon festgestellt , wenn ich die Bremse vorsicht drücke , als wenn die Bremsscheibe Verbiegungen oder Huckel hat , es ist ein gewöhnen die Bremse nicht zu weich und nicht zu hart zu betätigen , ich fahre auch im Winter und auch auf Glatteis , da ist ein vorsichtiges Bremsen angesagt , sonst küßt man den Boden auf unangenehme Art . Im Sommer bremse ich Grundsätzlich kurz und hart und das mehr mit der Vorderradbremse ( SH 203 mm ) , die Hinterradbremse benutze ich eigentlich nur auf rutschigen Waldwegen , damit mir das Vorderrad nicht seitlich weggleitet in einer Kurv, im Winter bremse ich hinten fast nie , höchstens in tiefem Schnee , daß Hinterrad rutscht sonst sofort weg weil es zu schnell blockiert. Gruß.........Ralf Zitat:
behutsam Einfahren ist ein Fehler , du sollst mit dem harten Bremsen die Oberschicht der Scheibe entfernen , mit dem darunterliegenden Material fängt das Bremsen erst an , die Oberschicht ist eher ein Rutschen der Bremsbeläge. Falls das trotzdem nicht richtig bremst , versuch es mal mit Bremsbelägen von Kool Stop , da kommt richtig Vergnügen auf wenn die zubeißen. Habe SH - XT Bremsen 2007 , mit den Shimanobelägen nicht zu vergleichen . Gruß..........Ralf Geändert von Firefly (04.07.2009 um 06:23 Uhr). Grund: Doppelpost |
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 24.06.2008
Ort: Raum Stuttgart
Bike: Radon stage
Beiträge: 1.051
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Ich glaube, mit den "normalen" bremstechnischen Erklärungen lässt sich die Wurzel des Übels wohl nicht finden.
Da scheint doch was Grösseres im Argen zu sein, Frage Hinterbau?????, Nabe??? |
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