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#1 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 14.04.2008
Beiträge: 79
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da nun die nass-kühle jahreszeit beginnt bin ich auf der suche nach einer guten bike jacke.
da ich aber auch gerne jogge sollte sich die jacke auch dazu eignen. und weil ich armer student bin hätte ich gerne eine jacke die ich auch in der freizeit tragen kann um so geld zu sparen für eine zusätzliche freizeitjacke. habt ihr irgendwelche erfahrungen? gibt es von den standard outdoor ausrüstern (jack wolfskin, northface) produkte die in frage kämen zum biken bzw. spezielle bike jacken die in frage kommen zum laufen und "freizeiten"? grüße hendrik |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
Ort: Minskregion / Belarus
Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.823
Bilder: 8
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Tach auch,
´ne Jacke die alle drei bereiche gleich gut abdeckt wäre ´ne eierlegende Wollmilchsau. Jacken, die dafür in Frage kämen dürften an kompromissen reich und nirgendwo richtig gut sein. Wo liegt denn für Dich der Schwerpunkt? Jacken für ´s Biken sind im Rückenbereich länger geschnitten, damit sie auch bei sportlicher Sitzposition den Lendenwirbelbereich abdecken. Jacken für ´s Laufen oder Outdoors sind hier zu kurz, Bikejacken zum laufen gehen durch, sehen aber im zivilen Leben wegen ihrem langen Rückenteil ´n bißchen affig aus. Ein nettes Detail von Outdoorjacken sind die gerne im Achselbereich eingearbeiteten Reißverschlüsse zu Belüftungszwecken. Da seh´ ich auch beim Biken oder Laufen ´n durchaus praktischen Nutzen. Die meißten Jacken dürften aber zum Biken eher etwas zu leger geschnitten sein. Wenn Dir überall der Wind reinpfeift bläst sich die Jacke wir ´n Fallschirm auf. Die Bike - Jacken von VauDe sind für Tourenfahrer gut geeignet und machen sich auch beim Lauchen vielleichjt nicht schlecht. Ähnliches trifft auf Gore zu. Technisch vom allerfeinsten, allerdings meit auch etwas sportlicher. Gruß Yeti Gruß Yeti
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Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.10.2004
Beiträge: 1.874
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Fürs Biken würde ich in keinem Fall Jack Wolfskin kaufen. Die sind reine casual-Produkte. Den wirklichen Outdoor-Herstellern in Funktion, Packmaß und Gewicht himmelhoch unterlegen. Lifestyle-Produkte.
Für eine Allround-Jacke, die nicht zu teuer sein soll, aber auch keine 10kg + x Rucksäcke abkönnen muss, würde ich die Patagonia Rain Shadow Jacket empfehlen. Technisch super und nicht zu teuer. Sonst jedes Gore-Paclite-Shell (in Tausend Jacken unetrschiedlichster Hersteller). Leider nicht tauglich für schwere Rucksäcke, aber sonst zum Biken super. Minimales Packmaß. Ist immer im Rucksack dabei und zip-zap-zarap, bei Regen drüber gezogen. Besonderes Schmankerl hier. Haglöfs Lim Ultimate Jkt. Kauf zum Joggen und Biken keine 2-Lagen Panzer von Jack-Wolfskin oder TNF. Die sind für bewegungsaktive Sachen viel zu dick und zu schwer. 2,5 Lagen Paclite oder vergleichbares oder halt (sehr gut und sehr teuer) 3-Lagen Gore-Tex Proshell. |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo,
ich kann Luke nur zustimmen! Jack Wolfskin taugt schon lange nicht mehr was ihre Marketing abteilung verspricht! Ich hab auch eine Regenjacke von denen und bin nett so wirklich zufrieden damit. Da bekimmt man bei anderen Herstellern bessere Sachen für sein Geld. Ich sehe bei deinem Vorhaben folgendes Problem (abgesehen vom erwähnten unterschiedlichen Schnitt): Die Laufjacke ist zum Radeln zu kalt und die Radeljacke ist zum laufen zu warm Diese Erfahrung hab ich auf jeden Fall gemacht. Ich fahr auch ab und zu mal mit meiner Laufjacke, allerdings taugt das nur für die Übergangszeit, weil die schnell zu kalt wird. Kann mich erinnern das Zipp Jacken mal getestet wurden, dabei wurde die hier kauf tip VAUDE-The Spirit of Mountain Sports Hab mich auch schon überlegt ob ich mir die hole, vor allem weil sie nett so viel kostet, wie die von Gore. Glaube das sie Wind abhält, aber keinen Regen (auf jeden Fall keinen langen Schauer) Weis jetzt aber nicht ob die für kalte Temperaturen auch geeignet ist. Auf jeden Fall hat sie nen Preis das man sich auch noch eine Laufjacke kaufen kann Praktisch find ich auch die abnehmbaren Ärmel! Allerdings ist sie eben nicht wirklich wasserdicht! Wenns wirklich kalt ist nimm ich meine Softshell Jacke zum Radeln her. Da muss es aber schon so um die 5° haben das es da nett zu warm dirnnen wird. |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Ja ich glaube das die Testsieger bei dem test geworden ist....
Die is natürlich auch Prima, obwohl die recht teuer war, wenn ich mich recht erinnere und wir die gleiche meinen. Ich hab mal gesucht ob ich den Testbericht finde, aber hier sind gar keine Jacken dabei? Bekleidung - mountainbike-magazin.de Verwundert mich doch bisschen, weil ich war mir ziemlich sicher, dass ich den Testbericht in der MB gelesen habe... |
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#7 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 14.04.2008
Beiträge: 79
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na da bin ich ja shconmal dankbar für eure hilfe.
mir geht es um die allroundtauglichkeit. deshalb kann ich es verkraften bei den spezifischen eigenschaften abstriche machen zu müssen. damit habe ich gerechnet. habe mir jetzt mal n paar favoriten rausgesucht. -Vaude - Dundee Zip-Off II Jacket -the northface - apex zeitgeist -patagonia - rain shadow rein optisch gefallen mir alle ganz gut. nehmen sich auch beim gewicht nicht viel. wie es allerdings um die regentauglichkeit bei der northface jacke steht kann ich nicht genau sagen. was genau ist eine softshell jacke? hendrik |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.10.2004
Beiträge: 1.874
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Die TNF ist keine Regenjacke, sondern eine sog. Softshell. Also wind- und wasserabweisend und wasserdampfdurchlässig (vulgo: atmungsaktiv). Aber eben nicht wind- und wasserdicht, wie eine Hardshell. Softshells gibt es mit Membran und ohne und in als sog. Wintersoftshell mit einlaminiertem Fleece. Sie sind ideal für bewegungsintensive Sachen, bei denen man viel schwitzt (also auch Biken). Bei wirklich schlechtem Wetter muss eine Hardshell im Rucksack dabei sein.
Auch das Vaude-Teil ist ein gutes Bike-Trikot aber wieder: nicht wasserdicht. Wenn Du also eine Regenjacke willst, taugen Vaude und TNF in diesem Fall nicht, das wäre die Patagonia. Wenn Du eine wind- und wasserabweisende Jacke haben willst, wären Softshells für mich die erste Wahl und dort eher die TNF als die Vaude. Für eine richtig gute Softshell ohne Kapuze würde ich allerdings zur ultra-atmungsaktiven Millet Pro Touring Jkt raten. edit: Überleg Dir doch unter Umständen eine dünne, sehr atmungsaktive Kapuzensoftshell. Der perfekte Allrounder. Die Kapuze stört beim Biken nicht, hilft aber sonst ständig. Trage ich fast immer drüber. Empfehlen kann ich da v.a. die Norrøna Falketind Softshell (wenn Du sie noch irgendwo findest. Nachfolger kommt), Millet Souper Toruing Jkt (Nachfolger vom Touring Hoodie, den es ewig bei Globetrotter gab und der ungefähr jeden Test gewonnen hat). Wenn Du Geld sparen willst und eine super-top Softshell zum günstigen preis willst, kauf das Vorjahresmodell Mammut Core Jkt. Die habe ich selbst und bin super zufrieden. Geändert von Luke (24.09.2008 um 00:16 Uhr). |
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#9 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 14.04.2008
Beiträge: 79
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danke für die tipps luke.
aber anscheinend haben wir n unterschiedlich dicken geldbeutel =) werde heute mal nahc hannover city rein und mir die patagonia jacke anschauen. 150 euro sind noch zu verkraften. vielen dank hendrik |
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo weis nett ob die Padagonia nicht etwas zu dick zum laufen ist.
Du wolltest sie doch auch zum laufen haben oder? Ich persönlich find die Dundee ganz schön, denke mal wenn man ein warmes Trickot drunter zieht kann man die auch bei kälteren Tagen fahren. Evtl hat ja jemand damit erfahrung. |
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