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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 07.06.2004
Ort: Bergstraße/Odenwald
Beiträge: 25
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Hallo,
da ich immer wieder lese, daß MTBler auch ab und an ihre Hund mitnehmen, möchte ich hier mal meine Erfahrungen mit den beiden mir einzig bekannten Hundeführhalterungen zur Befestigung an der Sattelstütze, zum Besten geben. Mir sind bisher drei grundsätzlich unterschiedliche Führsysteme bekannt. Da wäre erstens der Schultergurt, an dem die Hundeleine eingehängt wird. Das Teil funktioniert wirklich nur bei sehr ruhigen Hunden und gemütlichem Fahren, sonst ist es ein einziges Gezippel und Gezappel. Weiterhin gibt es noch den original "Springer"; eine Halterung welche am verlängerten Sattelstützenrahmen verschraubt wird, und somit für nahezu alle Fully-MTBs nicht anwendbar ist. Zu guter Letzt bleiben dann noch die Hundeführstangen, welche mit Schellen an der Sattelstütze befestigt werden. Zuerst kaufte ich mir die Hundeführhalterung von Trixie.(ca. 20 € ) Sie hielt etwa 90 Ausfahrten, musste allerdings ständig an der Schelle nachgezogen werden. Erst gingen dann die Alugewinde kaputt, was sich dann jedoch mit einer Kontermutter lösen ließ, später brach dann durch die starke Überdehnung der Schelle vom ständigen Nachziehen, die Schelle selbst. Daraufhin kaufte ich das wesentlich teurere (ca.40 € ) Teil von WalkyDog. Zudem hatte es noch ein TÜV und GS Zeichen. Die robuste Edelstahlstange, die geriffelte Gusseisenschelle und der Messingschnellverschluss, aus augenscheinlichem Vollmaterial versprachen Gutes. Nach 4 Ausfahrten brach dann der Messingschnellverschluss - ein Drehteil - an seiner dünnsten Stelle. Diese ist gerade mal 3mm stark. Daran "arbeitet" dann ein Hebel von ca. 50cm mit 40Kg Gewicht, welches sich beim Bremsen nochmals potenziert, da der Hund mitgebremst wird. Jetzt habe ich abermals das Trixie Teil gekauft und insofern modifiziert, daß ich eine Schraube M5 mit Gewinde durch die Schelle in die Sattelstütze schnitt. Somit muss ich die Schellen nicht bis zum Nachgeben der Gewinde spannen um ein Verdrehen auf der Sattelstütze zu vermeiden. Mal sehen, wie lange Das nun hält. Anbei ein paar Fotos der Teile. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruß vom Licht |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Interessant - hab gar nicht gewusst, dass es sowas gibt
Aber deine Idee mit der M5-Schraube die auch in der Sattelstütze steckt halte ich gefährlich. Wenn die Stütze bricht ist das nicht sehr lustig. Im Übrigen denke ich, dass die Belastung auf Schelle und Schrauben um einiges geringer wäre, wenn man als Rohr ein leicht flexibles Material nehmen würde. |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.09.2005
Ort: Schwarzwald
Bike: Black Beauty
Beiträge: 439
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also ich weiss nicht... aber wenn ich hund wäre würde ich doch ständig stehen bleiben um zu schnuppern... und wenn das herrchen fahrrad fahren möchte, dann soll es dass allleine machen...
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#5 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 07.06.2004
Ort: Bergstraße/Odenwald
Beiträge: 25
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Hallo Zec,
die Schraube ist im Vollmaterial des Sattelstützenkopfes, und muss nur die beginnenden Scherkräfte abfangen. Theoretisch ginge auch ein 2mm Splint. Das Rohr dient dazu, den Hund auf Abstand vom Rad zu halten. Das flexible Teil sind dann die jeweiligen Leinen mit gefederten Gummizügen. Einen Scherbruch der Sattelstütze halte ich für eher unwahrscheinlich. Eher dreht sich das Rohr im Rahmen am Schnellverschluss. Ich habe bis dato in diesem Zusammenhang jedenfalls noch nie davon gehört. @ Steve Lorenzios ...deshalb sind die Konstruktionen ja so stabil, damit dies im Normalfalle nicht passiert. Je höher die Geschwindigkeit, je geringer die Gefahr des seitlichen Ausbrechens, da der Hund selbst auch einen Bogen beschreiben muss und somit die Seitenkraft mäßig ansteigt, die Kreiselkräfte des Fahrrades größer sind als die des Hundes, allein schon wegen der Masse. Ferner ist der Hund elastisch angebracht. Die Gefahr des "Abstieges" ist bei sehr geringen Geschwindigkeiten ungleich höher - was mir auch schon jeweils Anfangs in den Lernphasen der Hunde immer mal wieder passiert. Kennst Du Möglichkeiten, die nicht "gemeingefährlich" sind? @firefly Es gibt Hunderassen, die sehr lauffreudig sind. Deren Bewegungsdrang ist durch einen gemütlichen Waldspaziergang nicht zu befriedigen. Und diesem Bewegungsdrang unangeleint und unkontrolliert nachzugeben halte ich für sehr leichtsinnig. Allgemein würden mich Erfahrungen mit diesen oder anderen - mir womöglich noch nicht bekannten - Fahrradhalterungen interessieren. Gruß vom Licht |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.09.2005
Ort: Schwarzwald
Bike: Black Beauty
Beiträge: 439
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es ist mir schon klar, dass es hunde gibt die einen großen bewegungsdrang haben. aber wäre es dann nicht sinnvoller wenn hundebesitzer und hund joggen gehen? laufend kann man viel schneller auf seinen hund reagieren!
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#8 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 07.06.2004
Ort: Bergstraße/Odenwald
Beiträge: 25
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Hallo Bergsträßer,
ich behaupte nicht nur das Gegenteil von Dem was Du schreibst, ich beweise es nahezu täglich. Hallo firefly, Die Bestzeit im Hundertmeterlauf liegt bei knapp 10 Sekunden. Das sind etwa 30 Km/h. Mein derzeitiger herzgeschädigter Pflegehund, der körperlich wieder aufgebaut wird, läuft Das als Standardgeschwindigkeit. Seine derzeitige v/max liegt bei 35 Km/h. Die Rasse (Dobermann) läuft normalerweise zwischen 40 und 46 km/h Spitze. Ein Jogger läuft ungefähr 10Km/h. Eine ungünstge Geschwindigkeit wenn man große Hunde angeleint führt, da Dies für "Schritt" zu schnell und für "Trab" zu langsam ist. Wenn Ihr Beide mehr über Kynologie und Bewegung mit Hunden wissen möchtet, empfehle ich Euch Recherchen im Internet. Gerne könnt Ihr ja auch hier einen Thread bezüglich "Hund am Rad" eröffnen, und Eure Gedanken, Bedenken, Ideen, etc. vortragen. Dort werde ich dann sicherlich auch Stellung nehmen. Diesen Thread habe ich eröffnet, um mich mit anderen Hundeführern über technische Lösungen für das Rad auszutauschen. Gruß vom Licht |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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wenn man weng durch die gengen fahren will mit hund und rad geht das viell. aber wenn man ernsthaft mtbiken will hat eigentlich die tölle dabei nix zu suchen
dabei ist man zu sehr mit dem vieh abgelenkt, der köter hüpft nur durch die gegend und aufs wesentlich kann man sich dabei nicht konzentrieren, geschweige wenn biker schnell um die ecke geflitzt kommen - da ist der hund gleich mal platt die viecher nerven mich schon in der stadt oder auf den radwegen oder sonst wo, einfach ne plage |
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Stellt doch nicht einfach Behauptungen in den Raum ohne die Sache mal selbst ausprobiert zu haben. So wie es das-licht schildert scheinen ja Biker und Hund doch kompatibel zu sein.
Die Frage ist ja auch wie man ernsthaftes Mountainbiken definiert |
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