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#1 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Ehe ihr mich verflucht, weil ich schon wieder ein Thema anspreche, dass bereits hinlänglich im Forum dikutiert wurde, muss ich zu meiner Verteidigung sagen, dass ich euch um eine konkrete Kaufberatung ersuche und nicht allgemein das Pro und Contra von verschiedenen Bremssystemen erörtern möchte.
Nun aber zum Kern meiner Frage: Ich stehe kurz davor mir ein Bianchi Doss 6600/6400 zuzulegen, bin hinsichtlich der Bremsausführung aber noch unschlüssig. Zum Einsatz wird das Rad vor allem bei C-C-Touren (mehrstündig, keine Alpenüberquerungen oder dergleichen) kommen. Ich bin absolut kein Downhill-Freak, vielmehr mag ich knackige Uphills, ganz nach dem Motto: Keine Gnade für die Wade. Ich selbst zähle mit 65 kg zu den leichten Bikern; von daher habe ich keine Befürchtungen, dass V-Brakes bei der ersten Ausfahrt zu rauchen beginnen sollten. All diese Überlegungen lassen mich persönlich eher zu V-Brakes tendieren. Klar, ich bin mit den grundlegenden Vorteile von (hydraulischen) Discs vertraut (bessere Dosierbarkeit, konstante Bremsleistung auch bei Nässe, weniger Kraftbedarf am Bremshebel), aber zahlt sich die Anschaffung für mich wirklich aus? Was mich in meiner Entschiedungsfindung gehörig verunsichert, ist, dass die Disc Version vom Bianchi Doss nur 100 Euro mehr kostet als die V-Brake-Ausführung. Ein Deore-Scheibenbremsensystem (vorn und hinten) ist unter 200 Euro wohl kaum zu haben, oder? Und dann gilt es noch zu bedenken, dass die Naben Disc-kompatibel sein müssen. Sonst heißt's: Laufräder wechseln. Macht alles zusammen plus Arbeitszeit wohl 400-500 Euro. Sollte man da nicht lieber gleich 100 Euro für Discs aufzahlen (selbst wenn man sie eigentlich nicht braucht)? Eins noch: Interesse halber bin ich gestern die Deore Discs Probe gefahren. Mir ist aufgefallen, dass die Dinger zwar eine gewaltige Bremsleistung haben, aber ordentlich quietschen. Ist das ein gängiges Problem bei Scheibenbremsen? Für Ratschläge wäre ich euch wirklich sehr dankbar. |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 05.08.2003
Ort: Friedrichsdorf/Ts.
Beiträge: 4.003
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Ich denke, unter den von Dir genannten Voraussetzungen macht eine V-Brake durchaus Sinn. Trotzdem bietet eine Disc einfach höhere Sicherheitsreserven, auf die ich nicht verzichten würde.
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Mountainbike foahrn, Gleitschirm fliagn, mit hoaße Weiber umenander ziagn, allright! ~Georg Ringsgwandl "Gaggerlfidel" |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.10.2004
Beiträge: 1.874
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Entscheidend scheint mir zu sein, welche Hydr. Disc Du für hundert EUR mehr kriegst. Selbst da sind die Unterschiede groß. So find ich pers. Shim Deore/LX sind keine besonders guten Discs. Anders sähe es da bei ner Mag. Julie oder ner Hayes9 aus.
Dazu kommt das v-Brakes einen wesentlich geringeren Wartungsaufwand bzw. höheren Bedienkomfort bieten. BEläge tauschen is im nu erledigt, langwieriges Scheiben justieren, nervende Quietscherei, evtl. Operieren mit Unterlegscheiben um den Abstand zum Sattel zu korrigiern, etc. entfällt völlig. Bei Deinem Gewicht, den Anforderungen (CC, keine Alpen) würde ich - auch und gerade wegen des wesentli. geringeren Gewichts - V-Brakes nehmen. |
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#4 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 05.08.2003
Ort: Friedrichsdorf/Ts.
Beiträge: 4.003
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Je nun. Ich habe früher an meinen V-Brakes ewig rumgefuddelt und es nie richtig hingekriegt. An den Scheiben habe ich noch nie was gemacht. Die funktionieren einfach. Das Wechseln der Beläge geht bei mir (hab eine Lousie FR) auch viel einfacher.
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Mountainbike foahrn, Gleitschirm fliagn, mit hoaße Weiber umenander ziagn, allright! ~Georg Ringsgwandl "Gaggerlfidel" |
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#5 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.03.2004
Ort: mtk
Beiträge: 1.554
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Zitat:
wie der wondermike ausserdem schon geschrieben hat ist das belägewechseln bei ner scheibe im vergleich zur v-brake ja wohl wirklich ein kinderspiel.genauso der radausbau, wenn man das ding mal im auto transportiert. ich würde auf jedenfall zur scheibe raten.
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Gruß, Maggo |
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#6 (permalink) | |
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Mitglied
Registriert seit: 12.05.2005
Ort: Wien
Beiträge: 12
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Danke für eure Tipps. Ich hab mir die ganze Sache ausgiebig überlegt, denke ich, und werde mich voraussichtlich für die Disc-Version entscheiden. Ehrlich gesagt brauch ich die Dinger zwar nicht; ich bin kein Schwergewicht und fahre fast ausschließlich bei Schönwetter. Aber den geringen Aufpreis von EUR 100 sind die Deore Discs allemal wert. Und hinsichtlich des Mehrgewichts wurde ich schon von mehreren Seiten beruhigt: Angeblich ist das kaum der Rede wert, da die Scheiben nahe der Nabe und nicht am Randbereich des Laufrades montiert sind. Rotierende Masse - ihr wisst schon!
![]() Zitat:
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.10.2004
Ort: Aschach bei Bad Kissingen
Beiträge: 383
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wuerde auch die discs nehmen. bin selber gerade umgestiegen und nach den erste 100 km mit dem neuen bike sehr zufrieden.
hab die louise, also schon eine etwas bessere, aber ich glaube das es die deore auch ganz gut tut, vorallem bei deinen vorausetzungen. der belagwechsel erscheint mir wirklich sehr einfach (habs natuerlich noch nicht gemacht) und wenn die bremse nicht durch einen sturz oder so probleme macht und entlueftet werden muss (was aber auch wiederum selber geht), dann sind discs absolut sorglos.
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sorry fuer die englische tastatur (ue, ae, ss etc...) |
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