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Alt 11.05.2011, 21:32   #1 (permalink)
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Standard Ständiger Bruch der hinteren Achse

Hallo Community,
ich bräuchte euren Rat bei einem Problem, welches bei meinem Bike des öfteren auftritt.
Das Bike ist schon etwas älter und stammt noch aus meiner Jugendzeit, um genau zu sein fast 12 Jahre alt.

Innerhalb eines Monats ist mir die hintere Achse zwei mal gebrochen!

Hatte vor zwei Monaten an dem Bike den reifen geflickt und es anschließend zusammen montiert. Lief einige Wochen ohne Probleme, bis das erste mal die Achse brach. Anstatt diese zu reparieren habe ich das hintere Rad durch ein anderes (gebrauchtes) getauscht. Nach zwei Wochen das selbe Problem. Wieder ein Bruch der hinteren Achse.
Letzte Woche hatte ich das Bike reparieren lassen und musste heute feststellen das der Reifen an der Kettenstrebe schleift.
Das fährt sich als würde man mit angezogener Bremse fahren und spaß macht es ebenfalls nicht.

Hab mich nun dazu entschieden endlich ein Neues zu kaufen, nur würde ich gerne wissen woran es letztendlich liegt?

Hier sei angemerkt das ich einen etwas eigenartigen Fahrstil habe. Also eine 10% Steigung nehme ich schon mal gerne mit dem 14ten Gang
Seltsamerweise hat dies dem Bike, vor ein paar Jahren, noch nichts ausgemacht
LeoHart ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2011, 06:38   #2 (permalink)
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Hi LeoHart,

das hört sich ja interessant an: die Achse ist gebrochen und das zweimal. habe ich so noch nie gehört. Du meinst aber sicher die "Achse" als Nabe des Hinterrades oder welches Bauteil ( ein Bild wär auch mal schön, schon aus Neugierde um sowas mal gesehen zu haben - ich kann mir swas wirklich nicht vorstellen. ) ?


Zitat:
Zitat von LeoHart Beitrag anzeigen
Hallo Community,
ich bräuchte euren Rat bei einem Problem, welches bei meinem Bike des öfteren auftritt.
Das Bike ist schon etwas älter und stammt noch aus meiner Jugendzeit, um genau zu sein fast 12 Jahre alt.

Innerhalb eines Monats ist mir die hintere Achse zwei mal gebrochen!
...
Das einzige was mir dazu einfällt, wäre Materialermüdung, denn wenn Dein bike schon 12 Jahre alt ist und Du im 14 ! Gang den Berg hochfährst, was dann ja quasi nur noch im Wiegetritt geht, dann treten schon mal ein paar Zugkräfte mehr auf.

Zitat:
Zitat von LeoHart Beitrag anzeigen
...
Hatte vor zwei Monaten an dem Bike den reifen geflickt und es anschließend zusammen montiert. Lief einige Wochen ohne Probleme, bis das erste mal die Achse brach. Anstatt diese zu reparieren habe ich das hintere Rad durch ein anderes (gebrauchtes) getauscht. Nach zwei Wochen das selbe Problem. Wieder ein Bruch der hinteren Achse.
Letzte Woche hatte ich das Bike reparieren lassen und musste heute feststellen das der Reifen an der Kettenstrebe schleift.
Das fährt sich als würde man mit angezogener Bremse fahren und spaß macht es ebenfalls nicht.

Hab mich nun dazu entschieden endlich ein Neues zu kaufen, nur würde ich gerne wissen woran es letztendlich liegt?

Hier sei angemerkt das ich einen etwas eigenartigen Fahrstil habe. Also eine 10% Steigung nehme ich schon mal gerne mit dem 14ten Gang
Seltsamerweise hat dies dem Bike, vor ein paar Jahren, noch nichts ausgemacht
Naja und wenn der Reifen an der Kettenstrebe schleift, dann wird das auch auf Grund der einwirkenden Kräfte sein, oder Du hast eh schon einen Acht am Laufrad. Denn der Reifen alleine wird sich kaum soviel bewegen können, einzig da ist viel zu wenig Luft drin ( = platt ).

Was kaufst Du neu ? Ein ganzes bike oder nur ein hinteres Laufrad ?
__________________
Mein Bikealltag- Tagebuch

...und sonst, was treibt Ihr sonst so ?
sakura ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2011, 07:48   #3 (permalink)
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Zitat:
Zitat von sakura Beitrag anzeigen
Hi LeoHart,

das hört sich ja interessant an: die Achse ist gebrochen und das zweimal. habe ich so noch nie gehört. Du meinst aber sicher die "Achse" als Nabe des Hinterrades oder welches Bauteil ( ein Bild wär auch mal schön, schon aus Neugierde um sowas mal gesehen zu haben - ich kann mir swas wirklich nicht vorstellen. ) ?
Naja, in jeder Nabe ist auch ne Achse, um die sich alles dreht
Bei den Shimano-Naben kann man die sogar ziemlich einfach ausbauen:
Nabenwartung - Radlwiki
Firefly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2011, 11:43   #4 (permalink)
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@Firefly
Danke für die Bilder genau das meinte ich ^^
Dieser ca. 1cm starke "Metallbolzen"



Nach einen Bruch kann man die Achse von beiden Seiten mit den Händen herausziehen.
Dabei gehen schon mal einige Lagerkugeln verloren

@sakura

Materialermüdung könnte sein, nur finde ich es seltsam das es innerhalb kürzester Zeit zweimal passiert ist und all die Jahre noch nie.

Ein komplett neues Bike, wahrscheinlich ein Radon ZR Team 6.0 oder Canyon Yellowstone 5.0 vom Preis-/Leistungverhältnis sind die Direktversender fast unschlagbar.
Wobei mir Radon lieber wäre, da ich nach Bonn zum RadonCenter fahren könnte. Optisch gefällt mir das Canyon dafür besser aber die Lieferzeiten betragen mittlerweile einen Monat

Geändert von LeoHart (12.05.2011 um 21:27 Uhr).
LeoHart ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2011, 21:36   #5 (permalink)
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Heute das Bike mal etwas zurechtgeschraubt. Mit dem Resultat: Kein Schleifen und kein Quitschen
Jedoch stimmt etwas mit dem Schaltwerk nicht. Es läuft nicht ganz "sauber", zu mal die Kette beim rückwärts treten deutlich durchhängt und sogar auf der Kettestrebe aufliegt.

K.a. was der Typ bei der Reparatur da zusammengeschraubt hat. Bereue schon das Trinkgeld was ich dem Typen gegeben habe -_-

Um ein neues Bike komme ich dennoch nicht drum rum. Heute Abend das Canyon Grand Canyon AL 6.0 bestellt. Liegt etwas über mein Limit aber dachte mir auf die 150€ kommt es auch nicht mehr drauf an
Hoffe nur das die Liefertermine mit einem großzügigen Puffer angegeben werden

Geändert von LeoHart (12.05.2011 um 21:40 Uhr).
LeoHart ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2011, 23:03   #6 (permalink)
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Wenn die Kette beim rückwärts treten oben durchhängt und auf der Kettenstrebe aufliegt hat entweder der Freilauf einen weg oder die ganze Chose wurde nicht wirklich gut zusammengebaut.

Bei einem gebrauchten Rad unbestimmten Alters kann das ganz gut mal sein; da ist oft das Fett im Freilauf schön verharzt. Kann man manchmal beheben, ist bei Shimano aber eigentlich nicht vorgesehen und deswegen zerstörungsfrei schwer möglich.
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Alt 13.05.2011, 02:29   #7 (permalink)
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Tendiere eher zu "nicht gut zusammengebaut" ^^

Habe die Vermutung, dass das Schaltwerk nicht dort sitzt wo sitzen sollte.
Es gibt am Rahmen bzw. um das Ausfallende, drei Möglichkeiten um das Schaltwerk zu fixieren. Wenn ich mich nicht täusche war es an der "Mittleren" befestigt, nun an der Unteren.
Richtigt befestigt ist es erst mit dem einklemmen zwischen Hutmutter und Ausfallende.

Will nur ungern da rumfummeln da ich schon beim Flicken es nicht hinbekommen habe das Schaltwerk richtig zu fixieren und nur notdürftig eingeklemmt. Verstehe immer noch nicht wie man die "Flachmutter" zwischen Ausfallende und Kettenkranz überhaupt befestigt

Geändert von LeoHart (13.05.2011 um 02:33 Uhr).
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Alt 13.05.2011, 05:50   #8 (permalink)
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Hallo zusammen,
ist ja eigentlich schon alles geklärt. Möchte aber noch was dazufügen, warum sowas eigentlich passiert.
Bei preiswerten Bikes ist die Qualität der Laufräder und somit auch der Naben, so in etwa in der 5,- Euro Klasse angesiedelt. Ersatzachsen hierzu haben die Werkstätten bei uns (Osteuropa) quasi als kiloware rumliegen. Die Frage sollte also eher lauten - warum erst nach 12 Jahren? Bei uns reicht ein völlig ziviler Fahrstil aus, um solche Achsen innerhalb von 4-5 Jahren zu killen. Den Rest machen die Schlaglöcher.
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Alt 13.05.2011, 06:27   #9 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Firefly Beitrag anzeigen
Naja, in jeder Nabe ist auch ne Achse, um die sich alles dreht
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...ach so, "die" Achse war gemeint.
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Alt 13.05.2011, 12:57   #10 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Suedalpler Beitrag anzeigen
...
Bei preiswerten Bikes ist die Qualität der Laufräder und somit auch der Naben, so in etwa in der 5,- Euro Klasse angesiedelt. Ersatzachsen hierzu haben die Werkstätten bei uns (Osteuropa) quasi als kiloware rumliegen. Die Frage sollte also eher lauten - warum erst nach 12 Jahren? Bei uns reicht ein völlig ziviler Fahrstil aus, um solche Achsen innerhalb von 4-5 Jahren zu killen. Den Rest machen die Schlaglöcher.
Jetzt machst du mir Angst
Der Typ bei der Reperatur meinte noch bei der Rechnungsaufstellung:

  • - 5€ - für die Achse
  • - 0,9€ - für die Lagerkugeln
  • - 18€ - für den Einbau

Die 12 Jahre kann ich dir erklären:
Nach 2 Jahren intensiven fahren lag das Bike erst einmal 3-4 Jahre im Keller. Es folgten 2 weitere Jahre, wo das Bike stark beansprucht wurde. Darufhin lag es wieder für 3-4 Jahre im Keller.
Letztendlich kommt man auf ~5-6 Jahre wo es regelmäßig benutzt wurde.
Warum die Achse vom zweiten Rad relativ schnell brach, kann ich mir nicht ganz erklären. Da das zweite Rad vom Bike meiner Schwester stammt und dieses sehr sehr wenig gefahren wurde.
Die Bikes haben damals ~350-450€ gekostet von daher, darf man sich wohl nicht verwundern

Dann hoffe ich, dass das neue Bike nicht wirklich erst in der 30. KW geliefert wird

Geändert von LeoHart (13.05.2011 um 13:02 Uhr).
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