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#1 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 19.04.2010
Ort: RLP
Bike: Canyon: Grand Canyon AL 6.0
Beiträge: 60
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Hallo Community,
ich bräuchte euren Rat bei einem Problem, welches bei meinem Bike des öfteren auftritt. Das Bike ist schon etwas älter und stammt noch aus meiner Jugendzeit, um genau zu sein fast 12 Jahre alt. Innerhalb eines Monats ist mir die hintere Achse zwei mal gebrochen! Hatte vor zwei Monaten an dem Bike den reifen geflickt und es anschließend zusammen montiert. Lief einige Wochen ohne Probleme, bis das erste mal die Achse brach. Anstatt diese zu reparieren habe ich das hintere Rad durch ein anderes (gebrauchtes) getauscht. Nach zwei Wochen das selbe Problem. Wieder ein Bruch der hinteren Achse. Letzte Woche hatte ich das Bike reparieren lassen und musste heute feststellen das der Reifen an der Kettenstrebe schleift. Das fährt sich als würde man mit angezogener Bremse fahren und spaß macht es ebenfalls nicht. Hab mich nun dazu entschieden endlich ein Neues zu kaufen, nur würde ich gerne wissen woran es letztendlich liegt? Hier sei angemerkt das ich einen etwas eigenartigen Fahrstil habe. Also eine 10% Steigung nehme ich schon mal gerne mit dem 14ten Gang Seltsamerweise hat dies dem Bike, vor ein paar Jahren, noch nichts ausgemacht |
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#2 (permalink) | ||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.07.2008
Ort: Ruhrpott
Bike: Bergamont Volotec & Faggin Stahl Renner
Beiträge: 4.209
Bilder: 13
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Hi LeoHart,
das hört sich ja interessant an: die Achse ist gebrochen und das zweimal. habe ich so noch nie gehört. Du meinst aber sicher die "Achse" als Nabe des Hinterrades oder welches Bauteil ( ein Bild wär auch mal schön, schon aus Neugierde um sowas mal gesehen zu haben - ich kann mir swas wirklich nicht vorstellen. ) ? Zitat:
Zitat:
Was kaufst Du neu ? Ein ganzes bike oder nur ein hinteres Laufrad ? |
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#3 (permalink) | |
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Moderator
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Zitat:
Bei den Shimano-Naben kann man die sogar ziemlich einfach ausbauen: Nabenwartung - Radlwiki |
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#4 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 19.04.2010
Ort: RLP
Bike: Canyon: Grand Canyon AL 6.0
Beiträge: 60
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@Firefly
Danke für die Bilder genau das meinte ich ^^ Dieser ca. 1cm starke "Metallbolzen" ![]() Nach einen Bruch kann man die Achse von beiden Seiten mit den Händen herausziehen. Dabei gehen schon mal einige Lagerkugeln verloren ![]() @sakura Materialermüdung könnte sein, nur finde ich es seltsam das es innerhalb kürzester Zeit zweimal passiert ist und all die Jahre noch nie. Ein komplett neues Bike, wahrscheinlich ein Radon ZR Team 6.0 oder Canyon Yellowstone 5.0 vom Preis-/Leistungverhältnis sind die Direktversender fast unschlagbar. Wobei mir Radon lieber wäre, da ich nach Bonn zum RadonCenter fahren könnte. Optisch gefällt mir das Canyon dafür besser aber die Lieferzeiten betragen mittlerweile einen Monat Geändert von LeoHart (12.05.2011 um 21:27 Uhr). |
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#5 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 19.04.2010
Ort: RLP
Bike: Canyon: Grand Canyon AL 6.0
Beiträge: 60
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Heute das Bike mal etwas zurechtgeschraubt. Mit dem Resultat: Kein Schleifen und kein Quitschen
![]() Jedoch stimmt etwas mit dem Schaltwerk nicht. Es läuft nicht ganz "sauber", zu mal die Kette beim rückwärts treten deutlich durchhängt und sogar auf der Kettestrebe aufliegt. K.a. was der Typ bei der Reparatur da zusammengeschraubt hat. Bereue schon das Trinkgeld was ich dem Typen gegeben habe -_- Um ein neues Bike komme ich dennoch nicht drum rum. Heute Abend das Canyon Grand Canyon AL 6.0 bestellt. Liegt etwas über mein Limit aber dachte mir auf die 150€ kommt es auch nicht mehr drauf an Hoffe nur das die Liefertermine mit einem großzügigen Puffer angegeben werden Geändert von LeoHart (12.05.2011 um 21:40 Uhr). |
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#6 (permalink) |
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Moderator
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Wenn die Kette beim rückwärts treten oben durchhängt und auf der Kettenstrebe aufliegt hat entweder der Freilauf einen weg oder die ganze Chose wurde nicht wirklich gut zusammengebaut.
Bei einem gebrauchten Rad unbestimmten Alters kann das ganz gut mal sein; da ist oft das Fett im Freilauf schön verharzt. Kann man manchmal beheben, ist bei Shimano aber eigentlich nicht vorgesehen und deswegen zerstörungsfrei schwer möglich. |
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#7 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 19.04.2010
Ort: RLP
Bike: Canyon: Grand Canyon AL 6.0
Beiträge: 60
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Tendiere eher zu "nicht gut zusammengebaut" ^^
Habe die Vermutung, dass das Schaltwerk nicht dort sitzt wo sitzen sollte. Es gibt am Rahmen bzw. um das Ausfallende, drei Möglichkeiten um das Schaltwerk zu fixieren. Wenn ich mich nicht täusche war es an der "Mittleren" befestigt, nun an der Unteren. Richtigt befestigt ist es erst mit dem einklemmen zwischen Hutmutter und Ausfallende. Will nur ungern da rumfummeln da ich schon beim Flicken es nicht hinbekommen habe das Schaltwerk richtig zu fixieren und nur notdürftig eingeklemmt. Verstehe immer noch nicht wie man die "Flachmutter" zwischen Ausfallende und Kettenkranz überhaupt befestigt Geändert von LeoHart (13.05.2011 um 02:33 Uhr). |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.09.2008
Ort: Slowenien
Bike: Author Introvert /Custom
Beiträge: 2.214
Bilder: 13
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Hallo zusammen,
ist ja eigentlich schon alles geklärt. Möchte aber noch was dazufügen, warum sowas eigentlich passiert. Bei preiswerten Bikes ist die Qualität der Laufräder und somit auch der Naben, so in etwa in der 5,- Euro Klasse angesiedelt. Ersatzachsen hierzu haben die Werkstätten bei uns (Osteuropa) quasi als kiloware rumliegen. Die Frage sollte also eher lauten - warum erst nach 12 Jahren? Bei uns reicht ein völlig ziviler Fahrstil aus, um solche Achsen innerhalb von 4-5 Jahren zu killen. Den Rest machen die Schlaglöcher.
__________________
Es muss gespart werden, koste es was es wolle! |
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#9 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.07.2008
Ort: Ruhrpott
Bike: Bergamont Volotec & Faggin Stahl Renner
Beiträge: 4.209
Bilder: 13
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Zitat:
...ach so, "die" Achse war gemeint. |
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#10 (permalink) | |
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Benutzer
Registriert seit: 19.04.2010
Ort: RLP
Bike: Canyon: Grand Canyon AL 6.0
Beiträge: 60
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Zitat:
Der Typ bei der Reperatur meinte noch bei der Rechnungsaufstellung:
Die 12 Jahre kann ich dir erklären: Nach 2 Jahren intensiven fahren lag das Bike erst einmal 3-4 Jahre im Keller. Es folgten 2 weitere Jahre, wo das Bike stark beansprucht wurde. Darufhin lag es wieder für 3-4 Jahre im Keller. Letztendlich kommt man auf ~5-6 Jahre wo es regelmäßig benutzt wurde. Warum die Achse vom zweiten Rad relativ schnell brach, kann ich mir nicht ganz erklären. Da das zweite Rad vom Bike meiner Schwester stammt und dieses sehr sehr wenig gefahren wurde. Die Bikes haben damals ~350-450€ gekostet von daher, darf man sich wohl nicht verwundern Dann hoffe ich, dass das neue Bike nicht wirklich erst in der 30. KW geliefert wird ![]() Geändert von LeoHart (13.05.2011 um 13:02 Uhr). |
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