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Alt 19.04.2011, 20:30   #1 (permalink)
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Standard Neues Scott oder altes Scott aufrüsten

Hallo zusammen,

ähm ja mein vorgeplänkel wurde glaub etwas lang deswegen wer nicht so viel lesen mag kann das übersrpingen unten stehen meine Fragen kurz zusammengefasst. Ansosten viel spaß beim lesen
Ich fahr jetzt seit 8 Jahren oder so ein Scott FX2 G Zero. Muss sagen war ein Geschenk und Kaufentscheidung war eigentlich rein optisch Also so dunkel war mir schon klar das Scott ganz gute Fahrräder macht aber war jetzt nicht so auschlaggebend. Wirkich viel im Wald war ich damit auch nicht. Hab es vor paar Wochen das erste mal in den 8 Jahren geputzt, also nicht das es die ganze Zeit sauber war aber naja bins halt gefahren ohne mir um Pflege oder ähnliches gedanken zu machen. Soviel zur Vorgeschichte.
So und jetzt hat mich das Radfahren wieder richtig gepackt und ich will auch aktiver im Wald fahren und nicht nur auf ebenen Radwegen. Also dachte ich zur neuen Leidenschaft darf man sich auch ein neues Rad gönnen. Für mich war klar es muss wieder ein Scott sein. Dieses mal nicht nur wegen der Optik Aber hab damit nur gute Erfahrungen gesammelt wenn auch meistens nur auf dem Radweg. Außerdem hatte ich vor dem FX2 auch schon ein Scott und irgendwie ist mir die Marke an Herz gewachsen.
Ich weiß es gibt noch viele andere Hersteller die auch gute/besser Bikes machen aber was anderes kauf ich mir auf keinen fall. Ist zwar etwas engstirnig und könnte ein Bike verpassen was besser für mich wär aber dies bin ich bereit in kauf zu nehmen.
Nun ist die Frage was für eins hol ich mir. Irgendwie tendiere ich seeeehr stark zu einem HT und hatte mich auch schon etwas in das Scott Scale 29 Elite verguckt im Laden auch probe gefahren und so war schon gut. Allerdings bei engen Kurven bin ich ans Vorderrad gekommen, vielleicht war mein Fuß auch zu weit vorne auf dem Pedal (ungefähr mittig (absoluter anfänger) wenn ich mehr den Fußballen auf dem Pedal hatte war das kein Problem mehr) Also schien die Frage nach dem was geklärt.
Doch Heute hab ich es endlich mal wieder geschafft im Wald zu fahren. War sau geil auch wenn ich öfters mal absteigen musst und da kamen mir Zweifel an dem 29. Weil es doch verdammt viele seeeeehr enge Kurven gab die ich auch so nicht meistern konnte vorallem weil es danach entweder gleich steil bergauf ging mit flachen Treppen oder so ne 30cm Brücke folgte. Naja mit Übung lässt sich das dann sicher mal meistern. Und hier weiß ich eben nicht ob es dann vielleicht doch besser ist ein 26er zu nehmen um so enge Kurven "leichter" fahren zu können. Während dem fahren hab ich dann weiterüberlegt ob es vielleicht auch sinnvoll wär mein jetziges Rad einfach rundum aufzufrischen.
Deswegen wende ich mich mal an euch um Eure Meinungen zu hören.
Hier nochmal die Fragen kurz und knapp.

1. Altes Scott fx2 g zero rund erneuern oder ein neues kaufen
2. falls erneuern fall auffrischen habt ihr mir Tipps was ich am besten verwende? Also werde sicher Gabel vorne Feder hinten Bremsen und Schaltung neu brauchen. Gibts für das alte Bike da überhaupt noch was?
3. Falls neues kaufen gehen mit dem Scott Scale 29 auch enge verwinkelte Kurven "leicht" oder doch besser 26er?
4. Also ich dachte so an ein Bike um die 1500€ Also wenn es kein kein Scale 29 wird dann Scale 50 als gute alternative oder doch besser mehr sparen auf Scale 40.
5. Dachte auch an altes auffrischen mit dem Gedanken in 2 Jahren oder so dann ein zwischen 2000-3000€ zu kaufen.

So zu mir bin 1.84m groß und wiege so zwischen 85kg und 90kg Schrittlänge keine ahnung aber glaub für meine größe durchschnitt oder etwas trunter falls das hilft

So ich freue mich auf eure Tipps und Ratschläge.

Grüße Marve
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Alt 20.04.2011, 12:28   #2 (permalink)
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Hey
sind meine fragen zu banal weil eh nur ein Scott in frage kommt oder warum antwortet keiner?
Auch wenn das Thema 29er oder 26er hier Teilweise schon behandelt wurde würde mich interessieren ob jemand einen direkten vergleich zwischen einem scale 29 und "normalen" scale gemacht hat.
Also würde mich freuen ein paar Ideen und Anregungen von euch zu bekommen

Grüße Marve
Marve ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2011, 13:23   #3 (permalink)
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Hallo Marve,
ruhig Blut, so schnell schießen die Preußen nicht....

Also generell ist Scott eine hervorragende Marke, was du ja auch an der Lebensdauer deines bisherigen Bikes ablesen kannst.

Zur Sache: also in deinem Fall würde ich vom Aufrüsten abraten. Einfach deshalb, weil
a: der Rahmen ist alt und schwer. Je nachdem wie intensiv du das Rad genutzt hast, macht sich besonders bei Alu Materialermüdung bemerkbar. Und sind 8 Jahre schon einiges. Sicher kann das Rad noch viele Jahre seine Dienste verrichten, allerdings weniger im MTB-Bereich, welcher ja doch etwas anspruchsvoller ist als im Road- oder City-Sektor.
b: so gut wie alle Komponenten sind out. die heutigen Gabeln, Scheibenbremsen und Schaltungselemente sind besser und leichter. Um etwas äquivalentes zu einem 1500,- € Bike zu haben, mußt du schon sehr viel Geld ausgeben, und hast dann immer noch einen alten Rahmen. Wär schade um das gute Geld. Ausserdem sind ja neben den genannten Teilen ja noch neue Laufräder und wahrscheinlich auch ein neuer Steuersatz fällig. Das wid dann einfach zuviel.

Zur Frage ob 29 oder 26 Zoll: 29er sind Spurstabiler und rollen über einfache Hindernisse problemlos drüber. 29er sind somit eher etwas fürs einfache Gelände, wo man dann aber deutlich schneller unterwegs ist. Von der Wendigkeit ist ein 26er eindeutig besser. Hängt also vom befahrenem Gelände ab, welchen Radtyp man bevorzugt.

Und ob 1500,- oder 2000,- bis 3000,- Euro: klar ist ein 3000,- € Rad geiler und kompromißloser als ein 1500,- € Rad. Egal welche Marke. In dem Fall würde ich dann bestenfalls 500,- Euro in eine Aufrüstung stecken und auf das teurere Rad sparen. Je mehr man ausgibt, desto penibler sucht man sich auch sein Schätzchen aus. Das hätte dann den Vorteil, daß du in der Zeit noch deine Ansprüche etwas besser kennenlernst, und natürlich den Markt noch weiter sondieren kannst. Andere Mütter haben auch schöne Töchter....

Gruß aus den Alpen
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Alt 20.04.2011, 16:12   #4 (permalink)
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Ah vielen dank für deine Antwort.
Eigentlich bin ja ein ganz ruhiger nur grad gribbelt es mir in den Fingern und bei 100 Hits und keiner Antwort während die Threads um mich rum wuchsen wurde ich nervös

Also du hast mir denke ich schon geholfen
Also das mit dem aufrüsten lasse ich wohl sein. Ein Bekannter hatte auch noch Interesse an dem Bike vielleicht bekomm ich ja noch den ein oder anderen Euro dafür
Jetzt ist nur noch die Frage nach dem neuen noch nicht so ganz geklärt. Man sollte ja meinen wenn nur eine Marke zur auswahl steht sollte es leicht fallen aber ich schwanke noch zwischen 2.5 Bikes hin und her
Also da ich ja ein HT bevorzuge wird es auf jedenfall ein Scale. Das Scale 29 Elite hab ich jetzt auch mal ausgeschlossen. Bleib glaub ich bei 26er. Als ich mich für das 29er entschieden hatte kannte ich die verwinkelten kleinen Wege noch nicht die ich gestern gefunden hab und von denen noch viele unentdeckt geblieben sind. Die zu meistern ist jetzt mal mein Primärziel also doch eher etwas wendigeres. Kannte bis jetzt nur so bisschen die Waldautobahn und da dachte ich ist ein 29er die bessere Wahl.
Also bleibt nur noch die Frage Scale 10? Ist das gut?
Naja Spaß beiseite. Dachte am Anfang statt dem Scale 29 Elite das Scale 50. Im Internet hab ich jetzt aber sogar ein Scale 30 für 1800€ gefunden das wär natürlich schon was. Allerdings bin ich dann echt auf null und kann mir keine extras wie Trinkflasche, Kleidung, Handschuhe oder ähnliches kaufen (Helm hab ich, auch wenn der ziemlich drückt also muss da irgendwann auch mal was neues her).
Bei dem Scale 50 wär ich mehr oder weniger auch auf null mit bisschen spiel um mir nach ner Tour auch mal ein Eis zu kaufen
Hab dann noch das Scale 60 für 1000€ gefunden bei dem ich mir noch ein paar Sachen dazu leisten könnte. Allerdings sind da die Komponenten ja etwas schlechtere.

Jetzt meine Frage merke ich den Unterschied als Anfänger eigentlich? Also ich weiß jetzt zwar nicht was so die großartigen Unterschiede sind aber solange der Gang nicht springt wenn es etwas holperig wird (passiert momentan bei meinem alten) reicht es für mich denke ich. Das Scale 60 könnte dann in ein paar Jahren auch gut als zweitrad diehnen um mal in die Stadt zu fahren oder so was man dann nicht umbedingt mit nem 2-3000€ Rad machen will. Oder sollte ich mir doch mindestens das Scale 50 holen weil das Scale 60 mehr für den Radweg ist?

Vielen Dank schonmal für die Antworten. Bin diesesmal auch geduldiger mit warten

Marve
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Alt 20.04.2011, 18:18   #5 (permalink)
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Hallo Marve,
also es sind schon Unterschiede zw. dem 50er und dem 60er. Letzendes aber nur marginal.
Die Felgen sind besser, Schaltung und Antrieb sind gleich, Gabel und Bremsen geringfügig besser.

Scott ist zweifelsfrei eine Top-Marke. In diesem Preissegment können die Ihre Trümpfe jedoch kaum ausspielen. So kommt es, daß die schlicht und ergreifend zu teuer sind. Und die gute Garantie und Serviceleistungen bei den Carbonfullys nützen dir bei diesem Rad gar nichts. Auch nicht deren hervorragende Fahrwerksabstimmung bei den Fullys. Vergleichbar mit Daimler. Zur C-Klasse gibt es eine Menge ernstzunehmende Konkurenz.

Deshalb hier einige andere Räder:
Cube LTD Race black anodized nur € 1,199.00 - günstig kaufen bei fahrrad.de
Supergabel, bessere Bremsen für weniger Geld

GHOST-Bikes GmbH - Have your own GHOST!
ca. 1400,- , bessere Bremsen, prima Handling, sehr gute Laufräder, sehr gute Schaltung und Antrieb

Ghost und Cube gibt es auch bei Fachhändlern. Von Versand ohne Probefahrt rate ich eher ab.
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Suedalpler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2011, 21:50   #6 (permalink)
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Ah ok vielen dank für deine infos.
Also wärs ein Daimler hätte ich keine Probleme mich nach der Konkurrenz umzuschauen aber auch wenn das Cube ganz nett aussieht bleib ich bei Scott. Ich weiß so engstirnig zu sein ist keine gut Sache aber solange es nur um ein Fahrrad geht kann ich es vertreten. Vorallem da die Abstriche die ich gegebenenfalls mache nicht so gravierend sind.
Aber ich denke ich werd dann mal nach nem Händler suchen und das 50er und 60er probe fahren. Tendiere jetzt allerdings eher zum 60er. Dass dann so 1-2 Jahre fahren. Fahrerfahrungen sammeln dann ein neues gutes HT oder vllt auch Fully (vorraussichtlich ein Scott )

Also vielen dank dir. Hast mir sehr geholfen. Auch wenn du mir eher zu nem anderen Rad raten würdest

PS: gut das du nochmal gesagt hast Gangschaltung ist gleich hatte das Vorjahresmodel angeschaut und da waren bei dem 60er schlechtere Schaltungen verbaut aber wusste nicht wie groß da der unterschied ist deswegen war ich unsischer, aber so ist die Entscheidung ziemlich sicher für das 60er in schwarz/weiß .

Geändert von Marve (20.04.2011 um 22:06 Uhr).
Marve ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2011, 10:45   #7 (permalink)
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Nea wenn dir Scott taugt, dann bleib doch dabei
Bin auf jeden Fall froh zu hören das du deine alte Mühle nicht umbaust
hast glaub ich auch 29er angesprochen. Also da einen Tipp zu geben ist schwer, das kommt wirklich darauf an was du fährst. Wenn du mehr Feldwege und Trails fährst mit Wurzeln aber ohne viel enge kurven, dann ist das sicher eine gute Alternative.
Wenn du lieber technische Sachen fährst und das Rad agil über die kurvigen flwoigen Trails prügeln willst, dann tat ich ein 26er nehmen.

Aber am Besten fährst du die Räder selber probe, dann merkst du welches besser zu dir passt. Das 29er ist dafür etwas schneller

Wobei ich an deiner Stelle eventuell deine alte Mühle noch etwas fahren würde, so wie sie ist und dann nächstes Jahr gleich ein hochwertigeres Bike kaufen bzw am Jahres ende ein günstiges aber besseres Auslaufmodell
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Alt 21.04.2011, 11:13   #8 (permalink)
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Ja hatte auch überlegt ein 29er zu holen. War jetzt aber mal bei uns im Wald und da gibt es schon auch schöne verwinkelte Wege. Wenn man es kann gehen die sicher auch noch mit einem 29er aber sind vllt mit einem 26er doch "leichter" zu meistern.

Hatte mir auch schon überleg mein altes noch weiter zu fahren aber wenn ich jetzt öfters im Wald fahre werd ich glaub nicht ganz glücklich.
Da müsste mal Jemand meine Gangschaltung neu einstellen (springt leicht, Momentan hab ich noch nicht so viel Ahnung mit selber schrauben aber da ich technisch nicht unbegabt bin werd ich mich jetzt dann auch mal besser informieren um auch selbst Hand anlegen zu können. Hat da vllt jemand ein Buchtipp?). Neue Pedale wären auch nicht verkehr denn die Bolzen oder wie die Dinger heißen sind praktisch nicht mehr vorhanden und ob die zum schrauben sind... ich bezweifel es.

Und so kann sich ein Bekannter vielleicht auch noch über ein neues Rad freuen. Also weil trotz all der Mängel die ich aufgezählt habe fähr es eigentlich noch top. Solange die wege nicht zu verwurzelt sind .
Marve ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2011, 12:53   #9 (permalink)
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Schaltung einstellen ist kein Problem. Das macht auch der Händer
Sollte nicht mehr wie 10 bis 20 Euro kosten.....
Kann aber auch daran liegen das die Kette verschließen ist, dann wird es schnell teurer, weil wenn du da pech hast dann sind die Ritzel auch runter!

ansonsten ist gibts ein Buch von Parktool:
Park Tool ''Das Blaue Buch der Fahrradtechnik'' Werkstatthandbuch: Amazon.de: Sport & Freizeit
das ist zum einsteigen ganz nützlich würde ich meinen
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snoopy_5_1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2011, 14:40   #10 (permalink)
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Ok vielen Dank für deine Ratschläge. Werd mal schauen ob ich mir so ein Buch zulege.
Weil prinzipiel trau ich mir das schon zu die Schaltung einzustellen nur muss man schon wissen was man machen muss
Mal schauen ob ich es Heute noch schaffe bei nem Radhändler vorbei zu schauen. Wenn alles gut läuft kann ich mir dann nächsten Monat ein neues Bike kaufen, passend zum abschluss vom Studium .
Übrigens echt tolles Forum hier. Hab mal noch nach paar anderen Foren gesucht aber irgendwie waren da die aktuellsten Beiträge ein halbes Jahr alt :/

Und danke an euch beide habt mir sehr geholfen.
Marve ist offline   Mit Zitat antworten
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