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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 12.11.2010
Beiträge: 3
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Hi Leute,
Fahre seit 2 Jahren aktiv Radrennen (Rennrad, B Amateur) und werde das auch die Saison 2011 wieder tun. Umfänge waren jedes Jahr um die 10000km. Seit kurzer Zeit reizen mich Crosscountryrennen, wie bspw. die Vaude Trans Schwarzwald. Möchte nächstes Jahr zusätzlich zu den normalen Radrennen an der Trans Schwarzwald und an anderen CC Rennen teilnehmen. Ich habe im Moment nur mein Rennrad und brauche daher ein MTB. Preislich wären so 2000Euro drin. Was ich möchte: Ein Bike, dass für den Renneinsatz geeignet ist. Also kein Schrott. Hardtail ist sicher. Das Canyon AL 9.0SL habe ich in der engeren Auswahl. Meine Fragen: Was für Übersetzungen werden in Rennen gefahren? Das angegebene Canyon hat vorne 3-Fach, ist das normal? Erst das Grand Canyon CF, was 2500Euro kostet hat 2-Fach. Konkret: Welche Übersetzung brauch ich im Renneinsatz? Stelle mir 3-Fach irgendwie umständlich vor? - Ist das Rad eurer Meinung nach für meine beschriebenen Zwecke geeignet? --> Ich möchte die nächsten Jahre ambitioniert fahren und mag jetzt in gescheites Material investieren. Anderweitige Vorschläge oder Anmerkungen willkommen. Wie ihr seht hab ich materialtechnisch noch nicht extrem die Ahnung, deshalb frag ich hier nach. Antworten bitte bevorzugt von Leuten die auch CC Rennen fahren und Ahnung davon haben. Gruß, anxiety |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.04.2004
Ort: Hameln - Pyrmont
Bike: Ghost AMR 7500 Spec
Beiträge: 1.698
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Hmm 3fach, 2fach...
Also erstmal grundsätzlich fürn renneinsatz: Nichts geht über Steifigkeit! Je steifer, desto schnelelr beschleunigst du deine Rennpfeile. aber: Der hinterbau des Hardtails muss flexen können. In der aktuellen Ausgabe der MB findest du nen Riesentest zu Rennmtb. canyon ist prinzipiell recht steif....Alu ist zwar unkomfortabler als Carbon, aber ich weiß ja nicht, was du ausgeben willst und kannst. An 2fach oder 3fach scheiden sich nun die Geister. SRam sagt, 2fach reicht, shimano meint 30 gänge sind besser. unter physikalischen Gesichtspunkten sollten beide langsamer sein, als die 27 Gang variante. Schließlich hast du am großen Kettenblatt nur noch 42 statt 44 Zähne. heißt, effektiv, dass die Übersetzung verkürzt wurde. Dadurch hast du nen relativ schnellen antritt...zumindest wenn du nur aufm großen Blatt fährst. An Deiner stelle würde ich eine Probefahrt mit allen 3! systemen machen. Dem "alten" 27 Gang und den beiden neuen. Das geht leider mitm Canyon nicht. warum solls überhaupt nen Versender sein? klar, preis/leistung... Technisch ist das Canyon exzellent ausgetstattet. Leichte Racefork, eine über alles erhabene Schaltung und ne sehr gute Bremse. Einzig ein wenig mehr komfort würde ich an das Teil bringen. Dies machste mit ner anderen Sattelstütze. Zum Beispiel ne FSA K-Force Carbon, oder du fragst mal bei nem specialized Händler nach der neuen MTB Carbon Sattelstütze. Die haben verdammt gute Werte bekommen. auch HaiBike verbaut im greed eine sehr gute Stütze, könnte die FSA sein, oder eben ein Eigenprodukt. Viel spaß |
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#4 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 12.11.2010
Beiträge: 3
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Hi,
Warum ich wegen dem 2-, 3-Fach gefragt habe: Wird bei Rennen wirklich mit ner 3-Fach Kurbel gefahren? Wenn jemand beim Radrennen (Straße) mit ner 3-Fach Kurbel auftaucht würde er ausgelacht werden! Ich kenn mich da im MTB Sport noch zu wenig aus, kann mir das mal jemand erklären? Ich hab´s bisher so verstanden: Bei 3-Fach muss ich vorne öfters schalten, habe dafür eine bessere Kraftübertragung und ein wenig mehr Schaltspielraum. Bei 2-Fach muss ich vorne weniger schalten, spare Gewicht (marginal) und hab ne schlechtere Kraftübertragung und weniger Schaltspielraum. Bei dem ausgesuchten Bike hätte ich dann vorne: 42/32/24 und hinten: 11-13-15-17-19-21-24-28-32-36 D.h schwerster Gang 42/11 und leichtester Gang 24/36. Ich möchte sichergehen, dass ich mit der Übersetzung bei Rennen klarkomme. Wird das der Fall sein? Wunder mich drüber, dass bei den Rädern mit 2-Fach Kurbel dransteht: "Racer Herzen schlagen höher: 2x10 – die Übersetzung der Profis. Mit der Kombination aus einem 36er Ritzel und einem 28er Kettenblatt bietet das Grand Canyon CF 8.0 ein optimales Race-Setup." Was ist an ner 2-Fach Kurbel jetzt besser als an ner 3-Fach Kurbel, wenn´s um das Thema Rennen geht?! Bisher versteh ich´s nicht. Das Grand Canyon CF 8.0 hat diese 2x10 Übersetzung und wäre evtl. auch in Frage gekommen. Wäre dann ein Carbon Rahmen. Die Frage war da: Lohnen sich die 500 Euro mehr um 2-Fach und nen Carbon Rahmen zu haben? Dann noch eine Frage zum Thema Komfort: Was meinst du damit? Was bedeutet Komfort? Dass ich mich auf dem Bike wohlfühle? Die Ritchey WCS, die beim Bike verbaut ist, ist ja auch ne Carbon Sattelstütze. Inwiefern unterscheidet die sich dann zu anderen und warum bietet sie scheinbar weniger Komfort? Ändert wirklich die Beschaffenheit des Rahmens (Carbon/Alu) das Gefühl, den Komfort auf dem Bike? Kann mir das irgendwie nicht genau vorstellen. Carbon gibt mehr nach, ok, aber macht das soviel aus? Preislich habe ich mich auf 2000 Euro festgelegt. Und da war das Grand Canyon AL9.0SL bisher einfach am attraktivsten. Preis/Leistung stimmt. Wenn ich allerdings merke, dass die 500Euro mehr, wirklich sinnvoll angelegt sind, würde ich die auch investieren. Ich möchte nur sichergehen, dass ich danach das habe, was ich möchte: Ein Race Hardtail, mit dem ich die nächsten Jahre Rennen fahren kann, ohne zu merken Schund gekauft zu haben! Gruß, anxiety |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Dass der Gewichtsvorteil einer 2-Fachkurbel gegenüber einer 3-Fachkurbel marginal ist, hast du gerade selbst festgestellt. Den "restlichen Vorteil" kannst du beispielsweise als Hype, Marketinggeschwätz, Trend oder sonstwas bezeichnen - du triffst jedenfalls immer voll ins Schwarze. Bei den meisten 3Fachkurbeln hast du die Kettenblätter von 22-44 Zähnen und an der Kassette 11-32 (oder34). Da ist deine Bandbreite logischerweise höher. Bei 22/32 v/h kann der Berg so steil sein wie er will, der limitierende Faktor wird dann bei dir als trainierter Fahrer dein Schwerpunkt sein (entweder zu weit hinten, dann hebt das Vorderrad ab, oder zu weit vorn, dann dreht das Hinterrad durch - manchmal gibt es da nichtmal ein gesundes Mittelmaß dazwischen). In diese Richtung macht es also keinen Sinn, die Übersetzung zu erweitern (22-32 wäre vermutlich selbst für 29''er noch dicke genug).
Das Mehr an Komfort bei der Sattelstütze oder dem Rahmen resultiert aus der Stoßabsorption - du hast ja am HT schließlich keine Federung unterm Hinterteil. Vom Rennrad sind dir die Schläge von Bodenunebenheiten bestimmt bekannt - jetzt stell dir das mal im Wald oder einem Geröllfeld vor Wenn du dir sicher sein willst, das richtige zu kaufen, solltest du mal Probefahren. Nun wird dir wohl kein Händler eine Probefahrt bei einem Rennen genehmigen - aber mal einen Nachmittag im Wald rumdüsen oder Ausschau nach Tagen der offenen Tür (manche Hersteller oder Händler machen sowas, Nicolai oder HiBike zb.) halten, das solltest du trotzdem.
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Wenn es in die Suppe hagelt ist das Dach wohl schlecht genagelt! Geändert von JanO (13.11.2010 um 20:34 Uhr). |
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#6 (permalink) |
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Moderator
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Zweifachkurbeln bauen schmaler, und durch das weniger Schalten vorne ist eine Fehlerquelle beseitigt. Wenn man auf das kleine Blatt verzichten kann (weil es entweder nicht so steil hoch geht oder man so dicke Beine hat) ist das durchaus eine gute Alternative, auch abseits des Marketing-Hypes. Pflicht ist es nicht, Dreifach ist bei MTBs Standard.
Was ich mich frage: Du hast keine Ahnung von MTB, also gehe ich mal davon aus, dass Du auch keine Ahnung vom MTB-Fahren hast. Wieso willst Du dann gleich so auf die Kacke hauen?
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Torn and repaired, just to endure it all again. Without a reason, for my place in all this pain. Though well concealed, the scars they just compound. Until there´s nothing left of what was once my former self. |
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#7 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 12.11.2010
Beiträge: 3
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Danke für die Erläuterungen bezüglich der 2-Fach, 3-Fach Wahl.
@Firefly: Was ich mich frage ist, warum ich nicht auch ohne großes Wissen schon jetzt von den Erfahrungen anderer Menschen profitieren sollte, um mit hohen Ansprüchen das anzugehen, was für mich persönlich erstrebenswert scheint: Meine Ausdauer, für die ich in den letzten Jahren die Grundlage gelegt habe zu nutzen, um auch im CC-Bereich, der mich reizt, erfolgreich zu sein. Und da stellt sich nunmal auch die Frage eines geeigneten Bikes. Interesse ist da, sonst würde ich hier nicht fragen, Erfahrungen werden unvermeidlich gemacht. Warum dann nicht schon jetzt voll durchstarten. (?) anxiety |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Naja... 2000€ sind auch schon eine Menge Geld. Solltest du dann feststellen, dass dir die Rennen im Matsch nicht so sehr liegen, könnte das eine Fehlinvestition sein, vor der Firefly gerade versucht dich zu bewahren
So ein kompromisslos auf Rennen ausgelegtes Rad ist zum Austesten ein recht gewagter Schritt.
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Wenn es in die Suppe hagelt ist das Dach wohl schlecht genagelt! |
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#9 (permalink) |
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Moderator
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Das ist das eine, das andere ist, dass man beim MTB eine ziemlich andere Fahrtechnik braucht. Ist diese nicht vorhanden ist man zum einen schnell gefrustet, zum anderen hält ein Renn-MTB Fahrfehler nicht so gut aus, was ziemlich ins Geld gehen kann. Nicht zuletzt ist damit die Gefahr, sich hinzumaulen deutlich höher.
Ich will Dich von nix abhalten, Gott bewahre. Mach nur, wenn Du meinst das sei das richtige für Dich
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.04.2004
Ort: Hameln - Pyrmont
Bike: Ghost AMR 7500 Spec
Beiträge: 1.698
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Okay, zum 2-fach 3fach Dingens:
Was ich grad gesehen habe, SRAM verbaut sowohl auf 2fach als auch auf 3fach nen 44er Blatt! Heißt mit SRAm bist du aufm Papier schneller. Klaro lässt 2fach racerHerzen höher schlagen, schließlich spart man Gewicht. Fakt ist aber auch: du brauchst mehr schmackes in den Beinen! Dafür, sparst du Schaltzeit... Wer schreib hier was von wegen Fehlerquelle beseitigen? Naja...die Quellen sind imemr die gleichen: schalthebel, Züge, Umwerfer, schaltwerk, Kurbel. Da ists egal, ob du nen 2fach oder 3fach Blatt hast. Womit alle anderen Recht haben: MTB fahren ist nicht ganz ohne. Du brauchst da eine ganz ander Technik und Balanceverhalten als aufm Rennrad. Aber wenn man das Ziel vor augen hat, an nem Rennen teilnehmen zu wollen, dann sollteste das auch schaffen. Ach ja, als gute Alternative zum Canyon: SRAM, XX, Hardtail, MTB, Mountainbike, Bike, Super ligh komplette X.0, heißt 44Zähne, mehr Speed, 30 Gänge. Ändern würde ich: Sattelstütze, auf FSA k-Force SB25 (+60€) und auf ne Magura Durin Race Gabel (+50€), macht ein Gesamtpreis von 1809€ und ein gewicht von 10kg Das gute: Du kannst dir die Rahmenfarbe, das Dekor usw. aussuchen. Außerdem stellt Poison die bikes fürn MTB Raceteam. |
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