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#1 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 22.09.2006
Bike: Gary Fisher Sugar 3+ mit endlich guter Federgabel, Trek Madone 5.2, Peugeot Rennrad in rosa-lila
Beiträge: 81
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Hallo und Servus!
Nachdem ich mir nun doch kein neues MTB gekauft habe, sondern nur in mein Sugar ne neue Reba eingepflanzt hab (die Umrüstung war jeden cent wert!) hab ich beim flanieren durch das Zweiradfachgeschäft meines Vertrauens auch ein bisserl durch die Rennräder geschaut. Ich liebäugle schon länger mit einem Rennrad und wollte mir im Frühling eines in der Preisklasse, naja, sagen wir mal 1500 Euro kaufen. Jetzt hat mich mein Händler bei meinen Erkundigungen dann plötzlich gefragt, ob ich nicht ein "konkurrenzlos billiges 2008er Carbonrad" will. "Naja, Carbon... 1500 Euro... ich glaub, da kommen wir net zam" hab ich zu ihm gesagt. Nun hat er mir ein 2008er Trek Madone 5.2 mit Ultegra SL Kompakt zu einem, gemessen am empfohlenen VK von 3299 Euro, sehrsehr guten Preis angeboten. Hat denn wer hier Erfahrungen mit so einem Radl? Ich mein, das ganze ist für mich eigentlich wie man so schön sagt "mit Kanonen auf Spatzen geschossen", aber der Preis lockt mich echt ungemein. Außerdem könnt ich noch so ziemlich die Umrüstungen, die ich wollte, mit reinbekommen. Also viel Text für die eigentlichen Fragen: Taugt das Rad was (im Netz hab ich nur sehr wenig gefunden) und sollte man bei nem Preis von 2000 Euro dafür zuschlagen? Achja: Die Rahmengröße würde passen (60er), ich fühl mich von der Sitzposition recht wohl. Fahren ging nicht, weil Regen / Schnee hier im Allgäu... Vielen Dank schonmal für eure hoffentlich zahlreichen Antworten, Roman
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Wer später bremst, ist länger schnell. Bremsen ist die Umwandlung einer hohen Geschwindigkeit in nutzlose Wärmeenergie. Teamarbeit ist, wenn vier Leute für eine Arbeit bezahlt werden, die drei besser machen könnten, wenn sie nur zu zweit gewesen wären und einer davon krank zu Bett läge. (Martin Wolgast) |
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#2 (permalink) | ||||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
Ort: Minskregion / Belarus
Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.823
Bilder: 8
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Tach auch
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Die Rahmen von Trek sind recht ordentlich, von daher machst Du nichts falsch. Rahmen aus dieser Serie hat übrigens auch Lance gefahren. Guckst Du hier. Einen Testbericht findest Du unten zum kostenlosen Download. Das Bike ist durchaus gut. Ich würde es vielleicht nicht unbedingt mit den Bontrager Race Lite - Laufrädern nehmen (die Laufräder sind ansich nicht schlecht, aber in Sachen Bremsverhalten gibt ´s bessere - siehe auch Testbericht). Die Reifen kannst Du erst mal fahren, später würd´ ich dann die GP 4.000 von Conti aufziehen. Der Reifen ist sehr pannensicher und hat ein sehr gutes Brems- und Kurvenhaltverhalten - sowohl auf trockener wie auch auf nasser Straße. Das ganze gepaar mit einem gutem Abrillverhalten. Nö - am Bike gibt ´s so ansich nicht wirklich etwas zu meckern. Kann man beruhigt kaufen. Ja! Für 2.000 Euro bekommst Du sonst gerade mal das Rahmenset. Was willst Du mehr? Zitat:
Kannst Dir alternativ mal das Izoard Lite von Stevens anschauen. Gruß Yeti
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Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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#3 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 22.09.2006
Bike: Gary Fisher Sugar 3+ mit endlich guter Federgabel, Trek Madone 5.2, Peugeot Rennrad in rosa-lila
Beiträge: 81
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Also wegen des Rahmenmaterials hab ich was Rennräder angeht da überhaupt gar kein Problem damit. Aber prinzipiell wäre mir jetzt erstmal die Schaltgruppe wichtiger gewesen, als das Rahmenmaterial, das wollte ich damit sagen. So nach dem Motto: lieber nen Alurahmen und ne Ultegra, als nen Carbonrahmen und ne Tiagra, um es etwas überspitzt darzustellen.
Die Reifen würde ich von Anfang an schon tauschen, kosten würde mich das mit allerhöchster Sicherheit nichts. Der Hintergrund ist eigentlich vielleicht nicht für jeden nachvollziehbar. Mir ist das angesprochene Trek von der Farbe her ein bisserl zu langweilig. Da aber durch die Race X-lite Sachen schon so kleine Rot-Nuancen drin sind, wollte ich das Rad mit roten Schwalbe Ultremo (gibts anscheinend neuerdings), roten Flaschenhaltern und wenn sich´s ausgeht vielleicht mit der ein oder anderen rot eloxierten Schraube ausrüsten. Ich hab das mal so probehalber im Laden hingehalten und dann "rockt" das ganze doch schon gleich viel mehr. Bei mir ist es erfahrungsgemäß so: Wenn ich mir was kaufe, wo ich mir dann jedes mal beim vorbeigehen denk "haaaaaaammergeil", dann hock ich mich auch überproportional öfter drauf. Oder umgekehrt: Bei reinen Vernunftkäufen ist der "Kick" irgendwie schnell verflogen und man sieht das ganze aus einem anderen Blickwinkel. Meine eigentliche Anforderungsliste an ein Rennrad ist: - Gewicht maximal 8,99 kg ;-D , ist wohl ne psychologische Gschichte - Es sollte nicht die ultimative Rennfeile sein, etwas Komfort schadet bei meinem Alter ja nie ;-D - Die Schaltung sollte von der Qualität her eine 105er aufwärts sein, Dura-Ace -Qualität wäre aber für mich auch quatsch - Die Optik muss mich ansprechen, etwas Farbe find ich immer fein, grad bei Rennrädern - Das liebe Geld druck ich leider immer noch nicht selber, aber so wie ich das sehe, muss ich schon mit minimum 1300 Euro aufwärts rechnen - achja: Nach langem überlegen bin ich der Meinung: Ich kauf´s im Laden in meiner Nähe. D.h. es läuft im Endeffekt auf die üblichen Marken raus. - eine ordentliche Garantie auf Rahmen ist mir wichtig, sehr wichtig sogar, da in meinem Freundeskreis schon diverse Rahmenbrüche passiert sind. Vielen Dank schonmal Yeti, für die Links und Antworten. Ich hoffe es gesellen sich noch mehr dazu Grüße Roman
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#4 (permalink) | |||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
Ort: Minskregion / Belarus
Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.823
Bilder: 8
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Tach auch
Zitat:
Die Grand Prix - Pellen von Conti gibt ´s übrigens auch farbig. Zitat:
Wie man das auf die Spitze treiben kann, steht hier ... Immer wieder gute Sachen gibt es von Campagnolo. Das Schaltverhalten ist etwas knackiger und das Konzept der Bremsschaltgriffe in sofern anders, als daß man auch mit dem Daumen schaltet (man also nicht zwei Schaltgriffe in einem integriert hat). Würd´ ich mir einfach mal anschauen. Zitat:
Gruß Yeti
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#5 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 22.09.2006
Bike: Gary Fisher Sugar 3+ mit endlich guter Federgabel, Trek Madone 5.2, Peugeot Rennrad in rosa-lila
Beiträge: 81
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Also das mit den 9 kg: Wir haben gestern mal ein paar Räder von Ghost und Trek gewogen und da ist man bei meiner Rahmengröße aber ganzganzganz schnell bei 9 kg dabei. Und dann aber noch mit wirklich richtig leichten Pedalen, die nichtmal 300g das Paar wiegen.
Also so ein Stück Blei, um es mal bisserl übertrieben zu sagen, wollt ich eigentlich nicht als Rennrad verpackt kaufen. Wenn ich denk, dass mein Sugar wie es jetzt ist 12,3 kg wiegt, mit Pedalen und Flaschenhalter, ner 100er Reba Team Federgabel, 2.25er Reifen, dann find ich können eigentlich 9 kg für ein Rennradl net ganz angehen ;-D . Hat eigentlich hier irgendwer schon die Rennräder von Gary Fisher live gesehen? Die scheinen ganz neu da auch (wieder?) einzusteigen. Der Link bezüglich der Laufräder von Dir Yeti: Da waren aber wie ich´s gesehen hab die Aero-Dinger im Test. Solche wären da nicht drauf, sondern normale "08/15 Standard Race X-Lite" Viele Grüße Roman
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.08.2007
Ort: Am Chiemsee
Bike: 2 x Cube
Beiträge: 137
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Hallo der Roman,
also ich bin heuer auch parallel zum Mountainbiken auf das Rennrad umgestiegen. Habe mir ein Cube Streamer mit Carbongabel für 1100.- € erstanden. Dieses wiegt mit Pedale und Flaschenhalter 9,1 Kg. Ist dein Trek wirklich ein Carbonrenner? schon etwas schwer oder? Wichtig ist, ob dir die geometrie taugt und welche übersetzung du hast. Als Mountainbiker würde ich dir eine 3-fach Kurbel mit 34 - 50 und hinten die Ritzel mit 12- 27 empfehlen. War froh darum, als ich in Frankreich den Col de Galibier, Alp de Huez etc. hochgefahren bin. Mit einer 2-fach Compactkurbel quälst du dich zu tode, außer du bist ein Hungerhaken von 65 kg auf 1,85 mtr. Größe. Gruß Kalewirsch
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Das Glück ist ein Rindvieh und sucht seines gleichen! Nur der frühe Vogel findet den dicken Wurm. |
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#7 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 03.10.2008
Beiträge: 22
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Habe mit großem Interesse die Unterhaltung mit verfolgt und da ich mir parallel zu meinem mountainbike auch ein rennrad kaufen will hab ich einfach mal so eine frage:
was ist das immer mit diesen zahlen bei den gängen mit 39/50 oder so. wie viel gänge heisst das denn, dass das rad dann hat?? als anfänger sind wahrscheinlich mehr gänge besser oder nicht? wegen längeren bergstrecken?? danke für eure antwort und sorry, dass es nicht zum Thema ist |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Das sind die Anzahlen an Zähnen, die du auf den einzelnen Kettenblättern an der Kurbel hast.
39/50 bedeutet also, dass du zwei Kettenblätter hast, ein kleines mit 39 Zähnen und ein großes mit 50. Von den Zahnzahlen hängen dann die Übersetzungsverhältnisse ab. |
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