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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 10.05.2008
Beiträge: 1
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Hi ho,
habe ein neues MTB und möchte gerne wissen, ob es sinnvoll ist - neben dem Ölen - erstmal alles mit Kontaktspray (Kriechöl) einzusprühen? Federgabel: wie pflege ich die am besten? Was ist wenn Flüssigkeit eindringt? Danke für eure Antwort - mit Grüßen aus dem Black Forest! |
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#2 (permalink) |
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Moderator
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Wenn das Radl neu ist brauchst Du erstmal nix zu machen. Je nach Einsatzhäufigkeit, -dauer und -art (Staub, Matsch, Regen usw) solltest Du dann die Kette ölen (Mittelchen je nach Philosophie) und die beweglichen Teile wie Schaltung usw. an den Drehpunkten mit einem Kriechöl behandeln. Kontaktspray dürfte da wenig bringen ^^
Die Federgabel braucht normal nicht viel Pflege. Solang da nichts kaputt ist kommt kein Wasser rein; ansonsten hin und wieder ein bisschen Brunox auf die Standrohre, ein paar mal einfedern und den Rest abwischen. Bei allen Öl-Aktionen, besonders bei denen per Sprühflasche, darauf achten dass nichts, aber auch gar nichts auf die Bremsen kommt!
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Torn and repaired, just to endure it all again. Without a reason, for my place in all this pain. Though well concealed, the scars they just compound. Until there´s nothing left of what was once my former self. |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.04.2008
Ort: Luxemburg
Bike: Lapierre x controll 310
Beiträge: 191
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Moin, was Firefly geschrieben hat, kann ich nur bestätigen. 2 Punkte kann ich noch dazu geben. 1er Punkt: Es wird immer empfohlen, nie die Kette ölen, ohne sie zuerst gründlich gesäubert zu Haben. Wärend der Fahrt haftes sich so allerlei Staub und sonst was auf der Kette, auch das alte Öl verklumt sich mit der Zeit. Wenn mann nun die Kette einfach nur einölt, und wieder fährt, wird das so ein Ölstaub mix, und wirkt auf Kasette und Kette wie ne Schleifpast. Am besten wie folgt vorgehen: gleich nach der Fahrt die Kette mit Kriechöl einsprühen, ein zeit lang einwirken lassen. Zuerst die Ritzel des Kettenspanners an der Schaltung und die Zahnräder mit Bürste säuber. Dann die Kette mit Wasser abwaschen, anschliessend die Kette mit nem Fusselfreiem Tuch Sauber und Trocken wischen. Erst dann kommt wieder neues Öl auf die Kette rauf! ACHTUNG, nie mit nem Entfetter oder änlichem an die Kette gehen, um sie zu Säuber. Immer nur Kriechöl verwenden.
2ter Punkt: Nach sämtlichen Ölvorgängen wie von Firefly beschrieben, immer überflüssiges Öl abwischen, sonst besteht wieder die Gefahr, dass doch mal was auf ner Bremsscheibe landet. Übrigens, für die Clickpedalen eignet sich Silikonspray hervorragend. Ich hoffe hab jetzt nichts vergessen. Bis dann.
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Gruß aus Luxemburg! Auch der längste Weg fängt mit einem kleinen Schritt an. (Oder doch lieber mit einem Tritt...) ![]() Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren testet, ist dann 'befriedigend' besser als 'gut'??
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
Ort: Minskregion / Belarus
Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.823
Bilder: 8
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Tach auch,
um die Federelemente ansich brauchst Du Dir erst mal keinen Kopf machen. Die Tauchrohre solltest Du allerdings sauber halten. Das gehört irgendwie zur Abkühlphase nach ´m Biken dazu. Staub, der sich auf den Rohren absetzt, wirkt - wie auch auf der Kette - wie Schmirgel. Diese Pflege werden Dir die Dichtungen mit längerer Hallbarkeit danken. Die Kette reinige ich ebenfalls regelmäßig. Einfach etwas mehr Öl als nötig auf den Gliederstrang und den Rest abwischen. Das schwämmt den Dreck in der Regel raus. Schaltröllchen, Kassette und Kettenblätter kannst Du bei der Gelegenheit auch gleich mit ´nem (etwas öligen) Lappen reinigen. Als Öl verwende ich das Wet Lube - Öl von Motorex. Nach der Ölung, wenn übersüssiges abgewischt ist und übriges in die Kette gekrochen ist, gibt ´s bei mir noch ´ne Packung Sprühwachs über die Kette. Das hat den Vorteil, daß diese nicht so schnell Staub zieht. Für die Rahmenpflege verwende ich Bike Shine, ebenfalls von Motorex. Sprühwachs tut ´s aber auch. Damit wird der Lack versiegelt. Geputzt wird ansich nur mit lauwarmen Wasser und etwas Spülmittel. Gruß Yeti
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Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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#6 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 27.06.2008
Beiträge: 12
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Morgen,
Brunox für die Gabel wurde ja schon oft genug erwähnt, aber bei Kette bzw. Schaltwerk und Kasette konnte ich noch keine hundertprozentige Richtung ausmachen. Viele empfehlen hier Produkte von Finishline, was meint ihr? Wie ist das mit Tretlager und Naben? Wo muss noch überall etwas hin? Ich würde ungern 5 verschiedene Produkte kaufen, möchte mir aber auch nichts kaputt machen, von daher würde ich mich über n paar gute Tipps freuen Danke |
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#7 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
Ort: Minskregion / Belarus
Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.823
Bilder: 8
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Tach auch
Zitat:
Ketten werden aus genau diesem Grund gefettet und nicht geölt. In der Praxis ist ein nachfetten jedoch beim Bike kaum möglich. Daher braucht ´s Öle mit ´ner entsprechenden Viskosität. Gute Öle sind das Wet Lube von Motorex oder das Oil Of Rohloff von Rohloff. Wenn Du Öl von Finishline haben willst, dann würd´ ich das Cross Country Öl nehmen. Nirgendwo. Die Lager sind lebenslang geschmiert. Das einzige, wo ´s schon mal ´n bißchen Fett braucht, ist das Tretlagergehäuse und die Tretlagerpatrone. Wenn ´s da mal irgendwann im Tretlagergehäuse knackt, werden die Lagerschalen und die Patrone nachgefettet und nachgezogen. Das passiert aber selten genug, so daß Du Dir da keinen großen Kopf machen mußt. Da braucht ´s ohnehin Spezilawerkzeuge für die Demontage / Montage. Wenn Du das Werkzeug nicht ohnehin zu Hause hast, läßt Du sowas günstiger in der Werkstatt des Shops machen. Gruß Yeti
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#8 (permalink) |
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Moderator
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Das würde ich so nicht unterschreiben! Auch in gedichteten Industrielagern kann das vorhandene Fett ausgewaschen werden, oder man hat Pech und der Hersteller hat da zu sehr gespart, so dass nie genug drin war. Wenn man das am rauhen Lauf feststellt bevor das Lager an sich defekt ist kann es sich schon lohnen, das Lager vorsichtig zu öffnen und nachzufetten. Aber Du hast insofern Recht, dass das im Normalfall nicht nötig ist, erst Recht nicht bei einem relativ jungen Radl.
Anders schauts aus wenn das Rad Shimano-Naben hat; deren Konuslager sollte man regelmäßig fetten und nachstellen.
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
Ort: Minskregion / Belarus
Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.823
Bilder: 8
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Tach auch
Biddebidde, kein Thema. Läuft die Achse spielfrei? Läßt sie sich sauber drehen? Dann is´ alles Paletti. Läuft sie rauh? Dann kann man mal über etwas Fett nachdenken. Sollte aber bei ´nem neuen Bike kein Thema sein. Denke bitte daran, daß Dich beim öffnen der Naben die Kugeln einzeln begrüßen. Du wirst Dir also was praktisches einfallen lassen müssen, daß Du sie nicht verlierst. Stell halt was drunter, wo die Dinger reinfallen können. Dafür bietet Shimano ein spezielles Lagerfett an. Kannst aber auch genausogut vergleichbare Produkte nehmen. Motorex hat gute Schmierstoffe. Es käme das White Grease oder die Bike Gun in Frage. Gruß Yeti
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