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#1 (permalink) |
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Mitglied
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Marathon fahren mit nem All Mountain Fully. Macht das Sinn?
Ich fahre ein Specialized FSR Expert (Modell 2004) und möchte es jetzt im Marathon einsetzen. Jetzt überleg ich wie ich über das Bike-Setup das Maximum an Geschwindigkeit rausholen kann. Würde es z.B. etwas bringen wenn ich vorne die Federgabel (Fox RL 100) von 100 auf 80mm umbauen würde? Oder wenn man im hinteren Dämpfer mehr Druck fährt damit das Bike noch weniger wippt? Wenn ich hinten sperre fährt sich das Bike irgendwie komisch, aber bei längeren Bergaufpassagen wäre das auch noch mal ne Option denk ich. Lässt sich über den Rebound (also die Ausfedergeschwindigkeit) noch was raus holen? Die zwei Kilo Mehrgewicht die das Bike gegenüber den HT´s hat muss ich eben am eigenen Leib abspecken Oder muss ich doch anfangen auf ein HT zu sparen...? Beim letzten Marathon war ich (ohne Umbauten) 70. von 235 Startern (53km), aber auf die Spitze fehlte noch ne gute halbe Stunde, die muss noch weg! |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.04.2004
Ort: Aargau
Beiträge: 3.262
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1. Sitzposition: Für Renneinsätze länger und tiefer. Will heissen: Vorbau 1 bis 2cm länger (es sei denn, du hast XL, da ist er schon extrem lang) und grade Lenker drauf. Sattelüberhöhung sollte um 8cm sein, darf sogar 10 sein!
2. Passende Reifen drauf - für Troceknrennen ist so was wie ein Racing Ralph sicher geeignet! Die Federung hintne ruhig mit ProPedal fahren, dann wippt nichts - trotzdem kommt das komische Gefühl beim Locken nicht auf. Die Gabel würde ich sein lassen, ebenso Experimente mit dem Rebound - der sollte shcon so eingestellt sein, dass es optimal federt.
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Sicher sind Schiffe nur in Hafen. Aber dafür sind Schiffe nicht gebaut! Mais au fond c'est tout simple Si nous regardons tout autour Si nous apprécions le moment Trouver le paradis n'est plus difficile! (Encore) |
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#3 (permalink) |
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Mitglied
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Mein Vorbau hat 110mm, das scheint mir schon recht lang zu sein. Über die Spacer könnt ich den noch um zwei Cm absenken.. weitere 2cm könnt ich wie gesagt über die Federgabel gewinnen, aber dazu müsste ich sie zerlegen und anders zusammen bauen, das würd ich nur im Notfall machen wollen, wenns wirklich richtig hilft. Ich könnt den Lenker noch weiter absenken wenn ich den Vorbau einfach umdrehe. Dann wäre er leicht nach unten geneigt. Oder gibt das ne komische Lenkgeometrie? Barends sind auch dran, damit hat man schon ne recht gestreckte Sitzposition.
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.01.2003
Ort: Eppstein i. Ts.
Bike: Nicolai Argon CC, Lapierre X-Control 500
Beiträge: 7.358
Bilder: 1
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Das mit der Federgabel würd ich lassen. Das gibt erstens ´ne unpassendere Geomtrie und zweitens sind 100 mm für einen Marathon eigentlich genau richtig. Lieber etwas "vorgespanntere" Sitzposition (Vorbau tiefer setzen oder umdrehen, gerader Lenker), leicht rollende Reifen (Maxxis Larsen TT) und evtl. leichtere Laufräder einbauen. Der Rest geht dann über den Fahrer.
Bei glatten Anstiegen macht Lockout an Dämpfer und (!) Gabel übrigens am meisten Sinn!
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Taunustrails Eppstein Bike Marathon |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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leichte laufrädern würden (wenn jetzt relativ schwere verbaut sind) wohl noch am meisten rausholen, auch wohl psychologisch: lässt sich leichter beschleunigen und ist in der tat zeitlich messbar, aber mit dem hintergedanken zusätzlich lassen sich minuten noch rausholen
grundsätzlich um in die top10 zu fahren könnte es langen, aber meist scheitert die trainingsform da auf den vorderen plätzen doch sehr gebolzt wird und dann kommt meist das material, fahrkunst und der wille noch dazu im endeffekt kannste zwar noch was rausholen, aber für sieg oder einen einstelligen platz wirds immer wieder wohl scheitern, da meist doch sehr gute fahrer dabei sind die meist doch nen tick schneller sind naja auf die tagesform kommts auch an |
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#7 (permalink) |
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Mitglied
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Was den Körper angeht, das ist in Arbeit. Das man mit so ein paar Setups keine halbe Stunde raus holt ist schon klar. Über das Bike halte ich vielleicht fünf Minuten für realistisch. Und um die aus dem Bike zu holen habe ich hier schon einige interessante Tips bekommen. Hierfür erst mal vielen Dank an Sebastian, Schwarzer Kater und Steve!!
In der Mountain Bike 7/06 wurden auf einem 2,2km/100Hm Rundkurs verschiedene Bikes vone dem selben Fahrer mit möglichst dem gleichen Pulsbereich auf Zeit gefahren. Auf diesen 2,2km war er mit dem Rotwild RCC1.3 schon fast 20s schneller als mit dem Specialized S-Works Stumpjumper FSR (130mm). Wenn ich jetzt diese Zeit nehme und auf eine 60km Distanz umrechne kommen da bei mir schon gut 10 Minuten raus. .. |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.03.2004
Ort: mtk
Beiträge: 1.554
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ich fahre ebenfalls ein 04er stumpjumper. die besten tunungmassnahmen waren bei mir laufräder und reifen. erst die klebrigen specialized reifen weg und dann noch nen satz vernünftige leichte laufräder und du merkst nen riesenunterschied zu vorher. was ich probeweise mal montiert hatte war ein gerader lenker mit hörnchen, den ich für nen marathon wohl auch wieder draufmachen würde. für normale touren taugts mir mit nem riser wesentlich besser, gerade bergab.
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Gruß, Maggo |
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