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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 26.10.2003
Beiträge: 3.034
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Gemessen werden auf Touren in der Regel nur die aufgestiegenen Höhenmeter. Die Berechnung in den Höhenmessgeräten erfogt durch Luftdruckänderung (je höher desto niedriger). Da jedoch auch bei Wetteränderungen eine Luftdruckänderung eintritt werden die Ergebnisse über einen längeren Zeitraum verfälscht. Zweite Fehlerquelle ist die sogenannte Temperatrkompensation. Hierbei wird in die Umrechnung Luftdruck/Höhe ein Temperaturfaktor eingeführt.
Man kann voraussetzen das mit zunehmneder Höhe die Temperatur abnimmt. Da aber warme Luft leichter ist als kalte (und deswegen einen niedrigeren Luftdruck erzeugt) muss das mit einberechnet werden. Wenn aber die Temperatur für die jeweilige Höhe nicht zutrifft (zu warm, zu kalt), stimmt die Berechnung nicht mehr. Aus diesen Gründen empfiehlt es sich, die angezeigte Höhe öfters zu konrtrollieren wo dies machbar ist (Bahnhof, Hütte, markante Wegkreuzungen nach Karte), und entsprechend nachzujustieren. Dier reine Anzahl der Höhenmeter sagt relativ wenig über die Schwierigkeit einer Strecke aus. Entscheidend ist eher das Geländeprofil, d.h. Anzahl und Steigung von Anstiegen. Dazu kommt noch die Untergrundbeschaffenheit. Kleines Beispiel: Ich bin vor ein paar Wochen einen Radmarathon (RR) gefahren, natürlich alles Teer. 180 km, 2300 hm, ca. 12,8 hm/km. War nach problemlosen 8 Stunden im Ziel. Ich konnte mir den Marathon sauber einteilen, musste mich nie voll verausgaben. Letztes Wochenende war das 24 h Rennen in München. Ich habe dort nach 13 Stunden aufgegeben (einschl. Pausen). Bis dahin bin ich ca. 100 km gefahren (Kopfsteinpflaster, Kieswege, Singletrails) und habe dabei ca. 1330 hm überwunden. Ergibt also ca. 13,3 hm pro km, unwesentlich mehr als im Beispiel oben. Währen beim Marathon vier lange, gemäßigte Anstiege zu überwinden waren (max. 10%), die ich mir selber einteilen konnte waren es beim 24 h Rennen mehrere giftige Anstiege, dazu ein unharmonischer Kurs bei dem man nie die Beine "hochlegen" konnte. Fazit: Immer das Streckenprofil ansehen. Untergrund beachten. Die reine Höhnmeterangabe bringt nix. Habe hier mal zwei Pics gepostet. Einmal der erste Turn über 4 Runden (von 20) auf dem Olympiagelände, also ca. ein Fünftel der Gesamtstrecke. Sieht harmlos aus, was? Dann der Radmarathon mit den vier Anstiegen. |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Du nimmst nur die Bergauf gefahrenen Hm aber nur die Höhe nicht die Länge der Strecke, also wenn du bei 100m üNN anfängst und bei 430m üNN aufhörst hast du 330Hm gemacht.
Je geringer der unterschied zw. Hm und Streckenkilometer ist desto schwieriger ist die Strecke bzw. der Anstieg.
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#4 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.12.2002
Ort: Hamburg
Beiträge: 3.184
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Zitat:
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I pimped my ride! |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.12.2002
Ort: Hamburg
Beiträge: 3.184
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@mini
So mache ich das auch, falls es mich interessiert, aber heutzutage hat man ja genug Kumpels mit Navigationssystem, Höhenmessgerät, GPS, Handy mit allen Netzen usw. Da braucht man gar nichts machen, außer am Ziel ein lang gezogenes Und? Wieviel? rauslassen.
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I pimped my ride! |
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#8 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 04.12.2004
Ort: Kulmbach
Beiträge: 137
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Zitat:
Wir fahren bei uns in der Gruppe (fast alle) mit VDO MC1.0 und haben auf 1500hm eine Abweichung von +-10hm. OK, wie der Vergleich zu anderen Höhenmetermessern aussieht, kann ich dir nicht sagen...
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Verkaufe: MAXXIS Reifen - alles unter www.silberfische.net. |
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#9 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 26.10.2003
Beiträge: 3.034
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@ silberfische
Voraussetzung ist aber, das alle mit der gleichen Starthöhe losfahren. Da wird aber oft schon geschlampert und nicht richtig synchronisiert. Wenn alle das selbe Gerät haben werden die Abweichungen selbstverständlich nicht allzu hoch ausfallen. Wenn aber noch verschiedene Geräte in der Gruppe benützt werden siehts auch nochmal anderst aus. |
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