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#1 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 24.06.2005
Ort: Fürth/Bayern
Beiträge: 54
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Hallo zusammen,
seit einigen Wochen habe ich mit einem Freund den Plan aufgestellt, einmal die Alpen zu überqueren (Tegernsee -> Gardasee). Ich bin im Besitzt eines 2 Jahre alten Tourenbikes (28", V-Brakes, Schimano Nexans Schaltung, Federgabel, Federsattel). Muss ich zwingend ein MTB für einen solchen Tripp nehmen oder kann ich mein Tourenbike aufrüsten (z.B. Scheibenbremsen, etc.)? Mir wäre es lieber mein Touri auf- oder umzurüsten, anstatt ein MTB anzuschaffen. Wir wollen auch keine Tour fahren die in den einschlägigen Magazinen "schwarz" dargestellt wird. Leicht und mittel wäre unsere erste Wahl. Wer kann mir in Bezug auf das "richtige" Bike (Ausstattung, Komponenten, etc.) ein wenig Hilfestellung geben? Ciao Rob PS: Die Tour ist für 2006 im August/September geplant. Einzelne Bergfahrten zum Training stehen ab diesen Jahr August an. |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.04.2004
Ort: Waldenbuch
Beiträge: 233
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Man kann auch mit dem Rennrad einen AlpenX fahren...
Das ganze hängt doch davon ab, auf welchen Wegen Du dich bewegst. Asphalt- und gute Schotterwege sind schon mit dem Trekkingbike fahrbar, andere Wege erfordern vielleicht schon ein anderes Bike mit Federgabel und breiteren Schlappen. Außerdem ist auch die Schaltung nicht ganz unwichtig. Die ist bei einem Trekkingbike anders ausgelegt als beim MTB. Mir erscheint auch fraglich, ob das mit einer Umrüstung des Trekkingbikes so einfach geht: Scheibenbremsen erfordern spezielle Naben und Aufnahmen an Gabel und Hinterbau. Wenn die nicht vorhanden sind, brauchst Du in diesem Fall ohnehin einen anderen Rahmen und Gabel. Trekkingrahmen werden auch nicht auf breitere Reifen ausgelegt sein, die in gröberem Gelände sinnvoll sind... Mein Fazit: Wenn Du Dich überwiegend auf Asphalt und guten Schotterwegen mit mäßigen Steigungen bewegst, viel Spaß, wenn Du eine Alpenüberquerung machen willst, bei der auch steilere Stücke im gröberen Gelände drin sind, vergiss es lieber. Grüße, Oliver
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A little less conversation a little more action, please!! |
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#3 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 24.06.2005
Ort: Fürth/Bayern
Beiträge: 54
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@Oliver
nun, Asphalt und Schotterwege sind in Ordnung. Definiere mal gröberes Gelände. Liegen da Getränkekistengroße Steinbrocken herum? Ich nehme an, das der örtliche Fahrradhändler mir sagen kann, ob ich mein Touri umbauen kann. Sprechen wir mal vom MTB. Was würde denn ein Einsteigermodell kosten? Oder andersherum gefragt, welche Komponenten, Technik, etc. sollte ein MTB haben? Gruß Rob |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.04.2004
Ort: Waldenbuch
Beiträge: 233
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Gröberes Gelände: es befinden sich Wurzeln und größere Steine auf dem Weg; es gibt (kleine bis große) Stufen etc. Getränkekistengroße Steine fallen da natürlich auch drunter
Man muss da gar nicht in die Alpen gehen, um so etwas zu sehen: Geh' doch einfach mal in den nächsten Wald und versuche, mit Deinem Fahrrad einen steilen wurzeligen Pfad runterzufahren. Das ist mit Trekkingbike einfach kein Genuss (wenn Du's überhaupt schaffst). Ob Du dein Touri umbauen kannst, kann dir sicher dien Händler vor Ort sagen. Ich tippe mal darauf, dass er dir gleich ein anderes verkaufen will... Zum MTB allgemein: das ist ein ständiges Thema hier im Forum, stöber doch einfach mal herum. Das gilt auch für die Frage nach den Kosten. Ich würde mal sagen, für 1000 € bekommst Du schon ein sehr vernüftiges Hardtail, bei einem vollgefederten Radl (Fully) wird's gleich ein bisschen teurer. Wichtig an den Komponenten ist sicher die Gabel, die den Fahrkomfort deutlich beeinflusst, die Bremsen und die Schaltung. Mittlerweile habe sich Scheibenbremsen ziemlich etabliert. Schaltung würde ich sagen ist Shimano sicher schon etwas Vernünftiges. Aber wie gesagt, ständiges Thema hier, einfach mal umschauen!! Schönes Wochenende!! Oliver
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.12.2002
Ort: Hamburg
Beiträge: 3.184
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Auf meiner letzten Tour im Harz sind mir Treckingradfahrer mit ihren Rädern auf dem Rücken entgegen gekommen. Selbst die Hardtailfahrer aus unserer Gruppe konnten die Waldwege gut fahren. Teste Dein Rad im Gelände, aber ich halte die Idee fast schon für naiv.
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I pimped my ride! |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.04.2004
Ort: Aargau
Beiträge: 3.262
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Wenn du dir eine Route über mit dem Auto befahrbare Pässe zusammenstellst, dann geht das wunderbar - und da gibt es auch Pässe, die weniger befahren sind als der Brenner oder der Gotthard. Trotzdem: Samstag/Sonntag würde ich dann als Ruhetage an einem schönen Platz einplanen, da ist auf den Strassen sehr viel los.
Abseits von Strassen, die auch nohc mit einem normalen Auto befahrbar sind (also ein Feldweg, der in Ordung gehalten wird, zählt auch dazu), wirst du heftige Probleme haben und dein Rad mehr schieben als fahren. Die Pässe in den Alpen sind aber entweder für Autos ausgebaut, oder aber eher für Wanderer, im besten Fall noch für gute Mountainbiker.
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Sicher sind Schiffe nur in Hafen. Aber dafür sind Schiffe nicht gebaut! Mais au fond c'est tout simple Si nous regardons tout autour Si nous apprécions le moment Trouver le paradis n'est plus difficile! (Encore) |
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#7 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 05.08.2003
Ort: Friedrichsdorf/Ts.
Beiträge: 4.003
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Ich würde mir die Idee gleich aus dem Kopf schlagen. Selbst wenn man nur auf asphaltierten Wegen fährt, kommt man mit einer 9-Gang Nexave die Steigungen nicht hoch. Außerdem wiegt das gerät ja bestimmt so einiges, beim AlpenX ist man für jedes Gramm weniger dankbar. 12 kg für ein Hardtail und 14 kg für ein Fully sind da das höchste der Gefühle. Also, wenn es ein Alpencross sein soll, ist ein Mountainbike die erste Wahl.
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Mountainbike foahrn, Gleitschirm fliagn, mit hoaße Weiber umenander ziagn, allright! ~Georg Ringsgwandl "Gaggerlfidel" |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.04.2004
Ort: Aargau
Beiträge: 3.262
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Das mit der Nexave, das ist ein Argument, da hab ich wohl nicht genau genug gelesen. Das geht zwar schon (kann ich aus eigener Erfahrung mit einer 5-Gang Nabe von Sachs und 700 Höhenmetern auf Schotter bestätigen, nach dieser Tour habe ich mein erstes MTB gekauft, warum wohl), ist aber eine reine Qual. Wenn man es probieren will, dann allenfalls mit kleinerer Gesamtübersetzung (also kleinesres Kettenblatt vorne). Dann hat man zwar bei schnellen Passagen in der Ebene Problemchen, aber bergauf wird die Qual einiges leichter!
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#9 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 24.06.2005
Ort: Fürth/Bayern
Beiträge: 54
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@all
danke für die antworten. war heute beim händler vor ort. umbau des touri nicht möglich. allenfalls ist ne hydraulikbremse möglich, aber keine scheiben. werde mir wohl ein fully zulegen. er nimmt mein touri auch in zahlung. denn ob es nur asphaltwege sind die wir fahren werden, bezweifle ich schon recht. und ich hab keinen bock die tour frühzeitig abzubrechen, nur weil ich mit einem touri ins gelände bin. trotz der anstrengung die ein alpenX bringt, möchte ich doch auch spaß dabei haben.... ich habe mir ja noch ein jahr zeit gegeben bis zum tourenstart. also zeit um ein fully zu kaufen und dies dann noch ausgiebig einzufahren. werde mich nun wohl in anderen bereichen hier im fourm herumtreiben.... ciao rob |
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