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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2002
Ort: Minskregion / Belarus
Bike: Ein Gebirgsfahrrad und ein Rennrad
Beiträge: 6.814
Bilder: 8
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Tach auch,
nun ist der Mindestlohn für Briefzusteller beschlossene Sache. Die PIN AG hat jetzt ihre Drohung wahr gemacht, und entläßt 880 Mitarbeiter. Leider wird es (zumindest mehrheitlich) wohl so sein, daß diese Menschen finanziell wahrescheinlich nichts verlieren. Daß man in den verantworlichen Etagen das Humankapital nicht zu nutzen weiß, ist wohl einer der größten Verluste kapitalmarknotierter Unternehmen. Lohnkosten an den Staat auslagern und sich im selben Atemzug über zu hohe Abgaben aufzuregen - was soll man davon halten? Mich wundert nicht, daß dem einen oder anderen der Laden jetzt um die Ohren fliegt. Bedauernswert finde ich das nicht. Es ist einfach eine sozialschmarorzerei, die nun beendet wird. Immerhin sind es Menschen, die den Job machen. Und nach getaner Arbeit sollten auch Briefzusteller - wie jede andere Berufsgruppe auch - ein ausreichendes Einkommen haben, damit ´s für die Butter auf dem Brot reicht, ohne dafür bei irgendeinem Amt betteln gehen zu müssen! Hat eigentlich irgentjemand eine auch nur halbwegs neutrale Berichterstattung in den (Print)Medien mitbekommen? Irgentwie war mir das alles doch etwas Interessengesteuert - was mich auch nicht Wundert, wenn man auf die Eigentumsverhältnisse schaut. Gruß Yeti
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Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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